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Leerer Seminarraum mit Stoffbeutel, Collegeblock, Stiften und Trinkflasche auf dem Tisch

Werbeartikel für Schulen und Hochschulen

An einer Schule fallen Besteller, Empfänger und Publikum auseinander: Bezahlt wird aus der Fördervereinskasse, benutzt wird im Unterricht, beurteilt wird am Küchentisch. Warum das Schuljahr den Bestelltermin vorgibt und weshalb Platz für den eigenen Namen wichtiger ist als Platz für das Zeichen der Schule. Bedruckbare Bleistifte gibt es ab 0,06 € je Stück netto.

25.818
veredelbare Artikel
8
Veredelungsverfahren
291
Warengruppen

Was auf dieser Seite beantwortet wird

  • Drei Rollen statt einer Der Förderverein bezahlt, das Kind benutzt, die Eltern sehen zu. Ein Artikel muss allen dreien standhalten, und keiner der drei entscheidet allein.
  • Das Schuljahr gibt den Termin vor Einschulung, Tag der offenen Tür, Zeugnisausgabe, Semesterstart: Diese Daten stehen ein Jahr im Voraus fest. Kaum eine andere Branche kann so genau rückwärts rechnen.
  • Beschriftbar schlägt bedruckbar Was ein Kind wiederfinden soll, braucht eine freie Fläche für den eigenen Namen. Sie geht dem Motiv verloren und ist trotzdem die wichtigere.
  • Verschenkt oder verkauft Am Schulfest wird die Ware verkauft, nicht verteilt. Dann ist der Einkaufspreis eine Kalkulationsgrundlage.

Wer bezahlt, wer benutzt, wer zusieht

In den meisten Bestellungen ist der Empfänger zugleich der Adressat: Wer den Gegenstand bekommt, soll ihn behalten und dabei an den Absender denken. Im Bildungsbereich ist diese Kette dreigeteilt. Bezahlt wird aus einer Kasse, die aus Mitgliedsbeiträgen, Erlösen und Spenden gespeist ist. Benutzt wird der Artikel im Unterricht, von jemandem, der ihn sich nicht ausgesucht hat. Und beurteilt wird er zu Hause.

Daraus folgt zuerst eine Frage nach der Haltbarkeit, und sie steht hier vor jeder gestalterischen. Ein Lineal, das im Ranzen bricht, ist keine verpasste Werbewirkung, sondern ein Tagesordnungspunkt der nächsten Sitzung. Ein Radiergummi, der schmiert statt zu radieren, wird von einer ganzen Klasse gleichzeitig als unbrauchbar erkannt.

Der zweite Punkt betrifft den Ton. Eine Schule ist kein Werbeplatz und wird von Eltern auch nicht als einer wahrgenommen. Was hier trägt, ist der Name der Einrichtung selbst: Ein Bleistift mit dem Zeichen der Grundschule ist ein Stück Zugehörigkeit, derselbe Bleistift mit einem fremden Firmennamen ist eine Zumutung, über die jemand reden wird.

An einer Hochschule verschiebt sich fast alles. Die Mengen sind größer, die Entscheidung fällt schneller und in einem Gremium mit eigenem Etat. Die Studierendenvertretung bestellt für die Erstsemesterwoche, der Fachbereich für Messeauftritte und Absolventenfeiern, die Hochschulkommunikation für ein Erscheinungsbild, das mit Hausfarben und Vorgaben genauer beschrieben ist als bei den meisten Betrieben. Zurückhaltung ist hier kein Gebot, Wiedererkennung dafür umso mehr.

Kitas, Volkshochschulen und freie Bildungsträger liegen dazwischen und haben eine Eigenheit, die keiner der beiden anderen zukommt: Ihre Empfänger wechseln in kurzen Abständen vollständig. Ein Kurs dauert ein Semester, eine Kita-Gruppe wird jedes Jahr neu besetzt. Ein Vorrat veraltet dort nicht, solange kein Jahrgang auf dem Artikel steht — eine Jahreszahl im Motiv macht den Rest wertlos.

Fünf Untergründe in einem einzigen Auftrag

Kaum ein anderer Auftrag versammelt so viele Werkstoffe wie ein Schulauftrag. Der Bleistift ist lackiertes Holz, das Lineal unlackiertes Kiefernholz, der Radiergummi ein weiches Formteil, der Dosenspitzer Kunststoff mit einer Metallklinge, das Notizbuch Karton mit Papier darin und die Baumwolltasche ein gefärbtes Gewebe. Sechs Gegenstände, fünf Untergründe — und jeder nimmt Farbe anders an.

Die Reihenfolge der Entscheidung ist deshalb hier besonders wichtig: erst der Artikel, dann das Verfahren, dann das Motiv. Wer umgekehrt vorgeht, hat am Ende eine Vorlage, die auf dem Lineal steht und auf dem Radiergummi nicht mehr zu erkennen ist. Diese Runde kostet keine Ware, aber sie kostet Wochen — und im Bildungsbereich sind Wochen die knappere Größe.

Verfahren nach Untergrund

Regelwert und Spanne in Werktagen bis versandfertig, gerechnet ab Ihrer Freigabe und ohne Transport.
Untergrund Verfahren Was dabei zu beachten ist Werktage
Lackiertes Holz — Bleistift, Buntstift Siebdruck Deckt auch auf dunklem Lack; der Schaft ist rund, das Motiv läuft längs meist 10 (2 bis 25)
Rohes Holz — Lineal, Naturschaft Lasergravur Kein Farbauftrag, sondern ein Brandton im Holz. Geht nicht ab, auch nicht im Mäppchen meist 10 (2 bis 14)
Kunststoff und Gummi — Spitzer, Radierer Tampondruck Kleine, gewölbte Flächen; die Kante des Radierers bleibt frei meist 10 (1 bis 15)
Karton und Papier — Notizbuch, Banderole Digitaldruck Volle Fläche, volle Farbigkeit, kein Werkzeug für die erste Auflage meist 10 (2 bis 25)

Der Siebdruck ist das Verfahren dieser Warengruppen — 7.355 Artikel sind dafür vorgesehen. Er trägt deckend auf und bleibt deshalb auch auf lackiertem Holz und auf gefärbter Baumwolle sichtbar, wo ein dünner Auftrag im Untergrund verschwinden würde. Seine Spanne reicht von 2 bis 25 Werktagen, und vor Schuljahresbeginn liegt sie eher am oberen Rand.

Die Lasergravur ist auf unbehandeltem Holz die haltbarste Lösung — 7.924 Artikel nehmen sie an. Sie kann nicht abgehen, weil sie kein Auftrag ist, sondern eine Veränderung des Materials. Auf einem Lineal, das ein Schuljahr lang zwischen Buntstiften liegt und dabei täglich gescheuert wird, ist das der Unterschied zwischen lesbar und abgerieben.

Der Tampondruck ist der Weg für alles Kleine und Gewölbte — 11.904 Artikel sind dafür hinterlegt. Auf einem Radiergummi und auf der Dose eines Spitzers liegt kein Sieb auf; ein weiches Kissen dagegen legt sich in die Wölbung. Die Fläche ist winzig, was die Entscheidung erzwingt, ob dort das Zeichen steht oder der Name der Einrichtung.

Für die Baumwolltasche kommt der Transferdruck hinzu — 5.436 Artikel sind dafür freigegeben. Er erlaubt Verläufe und mehrfarbige Zeichnungen, die im Siebdruck jede Farbe einzeln kosten. Für ein Wappen mit vielen Feldern oder ein gezeichnetes Maskottchen ist er oft der einzige Weg, der die Vorlage nicht vereinfacht.

Unbedruckte Schulartikel nebeneinander auf einer hellen Fläche: zwei Bleistifte, ein Lineal aus hellem Kiefernholz, ein weißer Radiergummi, ein kleiner Dosenspitzer und ein aufgeschlagenes Notizbuch.
Gegenstände aus derselben Bestellung, die sich beim Bedrucken vollkommen verschieden verhalten. Lackiertes Holz braucht einen deckenden Auftrag, rohes Holz nimmt am besten eine Gravur, Gummi und Kunststoff verlangen ein weiches Kissen. Der gemeinsame Liefertermin richtet sich nach dem langsamsten Stück der Reihe.
Auswahl
Artikel für den Klassensatz und für die Tüte
Preise netto je Stück, ohne Veredelung. Die Werktage am Artikel zählen ab Ihrer Freigabe bis versandfertig.

Buntstifte im Set ab 0,36 € je Stück netto sind der Artikel für Kita und Grundschule. Bemerkenswert ist dabei weniger der Stift als seine Schachtel: Sie ist größer als jede Fläche darin, sie wird beim Auspacken bewusst angesehen, und sie überlebt den Inhalt regelmäßig um Monate.

Notizbücher ab 1,88 € je Stück netto sind der Gegenpol dazu. Ab der Mittelstufe und erst recht im Studium ist das Heft kein Verbrauchsmaterial mehr, sondern ein Gegenstand, der ein Semester lang mitgetragen wird — und der auf dem Tisch liegt, während andere danebensitzen.

Baumwolltaschen ab 0,62 € je Stück netto sind der einzige Artikel dieser Auswahl, den die Eltern selbst benutzen. Sie verlässt das Schulgelände, sie wird zum Einkauf mitgenommen und macht damit aus einer internen Ausgabe eine sichtbare Sache im Ort.

Woraus sich ein Bestellzettel für die Schule zusammensetzt

Der Bedarf verteilt sich auf sechs Warengruppen von sehr unterschiedlicher Tiefe. Notizbücher und Baumwolltaschen sind die breitesten: Format, Farbe und Einband gibt es dort in vielen Abstufungen. Bleistifte und Buntstifte liegen im Mittelfeld. Lineale sind schmaler besetzt, Radiergummis am schmalsten — und beide werden trotzdem in jedem Klassensatz gebraucht.

Die Zahl auf einer Kachel ist deshalb weniger ein Angebot als eine Auskunft über die Nachbestellbarkeit. Wo viele Artikel hängen, findet sich im nächsten Jahr ein ähnlicher, sobald einer ausläuft. Wo wenige hängen, gehört der Bedarf zweier Jahrgänge in eine Bestellung, weil ein Wechsel des Artikels sonst mitten in eine laufende Ausgabe fällt.

Sechs Warengruppen für Unterricht und Ausgabe

Aus der Warengruppe für Kinder
Was zusätzlich für Kita und Grundschule in Frage kommt
Die Auswahl folgt dem Bestand, nicht dem Preis. Läuft ein Artikel aus, rückt der nächste nach.

Die Anlässe stehen längst im Schuljahresplan

Der Bildungsbereich hat einen Vorteil, um den ihn jede andere Branche beneiden dürfte: Seine Termine sind bekannt, bevor das Jahr beginnt. Einschulung, Tag der offenen Tür, Projektwoche, Schulfest, Zeugnisausgabe und Semesterstart stehen im Kalender, lange bevor über ein Werbemittel gesprochen wird. Wer eine Bestellung an einen dieser Tage bindet, muss weder raten noch schätzen — er muss nur rückwärts rechnen.

Der Nachteil steht direkt daneben: Alle haben denselben Kalender. In den Wochen vor dem ersten Schultag fragen sehr viele Einrichtungen sehr ähnliche Artikel an, und zwar dieselben, die Hersteller ohnehin saisonal führen. Wer im Frühjahr entscheidet, hat die volle Auswahl; wer nach den Sommerferien entscheidet, wählt aus dem, was übrig ist.

Wo der Artikel tatsächlich ausgegeben wird

  • Die Einschulung

    Der Termin mit der klarsten Menge: ein Jahrgang, seit der Anmeldung im Frühjahr bekannt. Was hier in die Tüte kommt, wird fotografiert und aufgehoben.

  • Der Tag der offenen Tür

    Besucher, die sich zwischen Einrichtungen entscheiden. Hier zählt, dass etwas mitgeht und zu Hause wieder auftaucht, wenn die Anmeldefrist näher rückt.

  • Der Klassensatz im Unterricht

    Ausgabe ohne Anlass, dafür täglicher Gebrauch. Lineale, Radierer und Spitzer werden nicht verschenkt, sondern verbraucht — und jährlich nachgelegt.

  • Der Verkaufsstand beim Schulfest

    Der Förderverein verkauft, statt zu verteilen. Der Einkaufspreis wird zur Kalkulationsgrundlage, und was übrig bleibt, geht ins nächste Fest.

  • Die Erstsemesterwoche

    Sehr große Menge in sehr kurzer Zeit, Ausgabe an einem einzigen Ort. Der Beutel ist hier der Artikel, der alle anderen trägt.

  • Der Abschlussjahrgang

    Kleine Menge, hohe Aufmerksamkeit, ein Gegenstand, der bewusst aufgehoben wird — der einzige Anlass, bei dem sich ein hochwertigeres Stück rechnet.

Rückwärts vom ersten Schultag

Die Rechnung beginnt beim Ausgabetag und läuft von dort nach hinten: zuerst die Tage, an denen die Ware im Haus sein muss, damit sie auf Klassen verteilt werden kann. Dann der Transport, dann die Veredelung, dann die Runde für Motiv, Andruck und Freigabe — die hier regelmäßig länger dauert, weil sie zwischen Sekretariat, Leitung und Vorstand hin- und hergeht.

Der schnelle Teil des Sortiments ist ab 2 Werktagen versandfertig; die Stufe, auf der die meisten Artikel liegen, verlangt 10 Werktage. Beide Angaben zählen ab Ihrer Freigabe und ohne Transport — und beide beschreiben den Regelfall, nicht die Wochen unmittelbar vor Schuljahresbeginn.

Eine Besonderheit kommt hinzu, die es so nur hier gibt: die Verteilung im Haus. Ein Jahrgangssatz wird nicht als Palette ausgegeben, sondern nach Klassen sortiert, meist von Menschen, die das neben ihrer eigentlichen Arbeit tun. Diese Tage gehören in die Rückrechnung, sonst steht die Ware am Ausgabetag noch verpackt im Sekretariat.

Womit die Planung rechnen kann

  • 27.812 aktive Artikel im Katalog
  • 5.616 davon in zwei bis vier Werktagen versandfertig
  • 3.748 Artikel für Digitaldruck vorgesehen
  • 24.091 ohne Mindestbestellmenge

Klassensatz, Jahrgangssatz und die Kasse dahinter

Die Menge entsteht im Bildungsbereich nicht aus einer Schätzung, sondern aus einer Liste, die es bereits gibt. Klassenstärke mal Klassen ergibt den Jahrgang, der Anmeldestand ergibt die Einschulung, die Zahl der Plätze ergibt die Kita-Gruppe, die Immatrikulation ergibt das Erstsemester. Das ist der Grund, warum hier seltener zu viel bestellt wird als anderswo — und warum umso häufiger zu knapp.

Mindestbestellmengen stehen selten im Weg: Bei 24.091 Artikeln fehlen sie ganz, und wo eine gilt, liegt sie meist bei 50 oder 100 Stück. Die Staffeln beginnen bei 1, 50, 100, 250 und 500 Stück. Entscheidend ist nicht, auf welcher Stufe eine Klasse landet, sondern wie weit es bis zur nächsten ist: Bei einem Jahrgang liegt die nächste Stufe oft nur wenige Kinder entfernt.

Wer bestellt, und wonach sich die Menge richtet

Die Zahlen dazu stehen im eigenen Haus: in der Klassenliste, im Anmeldestand und im Terminplan.
Besteller Woher das Geld kommt Woraus sich die Menge ergibt Was die Auswahl bestimmt
Schule selbst Schulträger oder Sachmittel Klassen mal Klassenstärke Haltbarkeit im täglichen Gebrauch
Förderverein Beiträge, Spenden, Erlöse vom Fest Jahrgang oder erwarteter Absatz Der Preis, zu dem sich verkaufen lässt
Studierendenvertretung Semesterbeitrag Zahl der Erstsemester Was in einen Beutel passt
Hochschulkommunikation Etat des Fachbereichs Messetermine mal Besucher Vorgaben des Erscheinungsbildes
Kita und Bildungsträger Träger oder Elternbeiträge Gruppen mal Plätze Eignung für die Altersgruppe

Der Verkaufsstand dreht diese Rechnung um. Wer verteilt, fragt nach dem günstigsten Stückpreis; wer verkauft, fragt nach dem Abstand zwischen Einkauf und einem Verkaufspreis, den Eltern in bar auf den Tisch legen. Beträge mit Nachkommastellen sind an einer Wechselgeldkasse eine Last. Nicht der billigste Artikel ist hier der richtige, sondern der mit genug Abstand zum nächsten glatten Betrag.

Der zweite Hebel ist der Vorrat. Bleistifte, Buntstifte, Lineale und Radiergummis altern in geschlossener Verpackung nicht; bei ihnen ist ein Zweijahresvorrat vertretbar, solange das Motiv keinen Jahrgang nennt. Notizbücher vertragen dagegen keine feuchte Lagerung, und Baumwolle bleicht im Licht aus. Der Vorrat entscheidet sich nicht am Preis, sondern am Raum, in dem er steht.

Was vor der Bestellung geklärt gehört

  • Wer unterschreibt Zwischen Beschluss und Bestellung liegt eine Unterschrift. Wer sie leistet und wann diese Person erreichbar ist, gehört an den Anfang.
  • Verteilen oder verkaufen Beide Wege führen zu einer anderen Menge und zu einem anderen Artikel. Vorher geklärt, spart es die zweite Anfrage.
  • Ein Motiv für alle Artikel Dieselbe einfarbige Fassung auf Stift, Lineal und Tasche hält die Einrichtung klein und die Ausgabe einheitlich.
  • Platz für den Namen Auf allem, was ein einzelnes Kind besitzt, gehört eine freie Fläche eingeplant — vor dem Entwurf, nicht danach.
  • Wo die Ware bis zum Ausgabetag steht Trocken, dunkel und mit jemandem, der die Sendung in den Ferien annimmt.

Das Zeichen der Schule liegt selten als Druckdatei vor

Ein unbedrucktes Lineal aus hellem Kiefernholz und zwei Bleistifte mit naturbelassenem Schaft liegen auf einem aufgeschlagenen karierten Heft, daneben ein weißer Radiergummi.
Auf jedem dieser Gegenstände gibt es zwei Flächen, und nur eine davon gehört dem Absender. Die andere braucht ein Kind für seinen eigenen Namen, damit der Artikel aus der Fundkiste zu ihm zurückfindet.

Fast jede Einrichtung hat ein Zeichen, und fast keine hat es als Druckdatei. Was aus dem Sekretariat kommt, ist meistens ein Bild von der Website: mit weichen Kanten und einem weißen Kasten darum. Für den Bildschirm reicht das, für ein Sieb oder eine Gravur nicht. Der Weg dorthin ist kurz — das Zeichen muss nachgezeichnet werden, eine einmalige Arbeit, die jeder folgenden Bestellung zugutekommt.

Der zweite Punkt ist die Zahl der Farben. Ein Wappen mit mehreren Feldern oder ein Schriftzug mit Verlauf sind im Siebdruck teuer, weil jede Farbe einen eigenen Durchgang bedeutet. Eine einfarbige Fassung ist deshalb keine Notlösung: Sie ist die Fassung, die auf Bleistift, Radiergummi und Lineal überhaupt möglich ist.

Der dritte Punkt hat mit Gestaltung wenig und mit dem Schulalltag viel zu tun. Ein Lineal ohne freie Stelle wird mit Filzstift quer beschriftet, ein Notizbuch bekommt einen Aufkleber über den Einband — und in beiden Fällen verschwindet das Motiv genau dort, wo es stehen sollte. Ein schmaler heller Streifen an einem Ende kostet nichts und löst das vollständig.

Für Hochschulen dreht sich die Frage um. Dort ist die Aufgabe nicht, ein Zeichen herzustellen, sondern eine festgelegte Farbe zu treffen. Das gelingt auf Kunststoff gut, auf gefärbter Baumwolle mit Abweichung und auf Naturholz nur annähernd, weil der Untergrund einen eigenen Ton mitbringt. Wer diese Toleranz vorher benennt, bekommt einen Andruck, der sie zeigt.

Von der Sitzung bis zur Ausgabe

  1. 1 Anlass und Ausgabetag festlegen Einschulung, Tag der offenen Tür oder Semesterstart. Der Tag steht im Plan; alles Weitere rechnet sich von ihm rückwärts.
  2. 2 Menge aus der Liste, nicht aus dem Gefühl Klassen mal Klassenstärke, Anmeldestand oder Zahl der Plätze — dazu der Zuschlag für Nachzügler, Bruch und Fundkiste.
  3. 3 Artikel und Untergrund wählen Erst der Gegenstand, dann das Verfahren. Wir sagen, was auf Holz, Gummi und Gewebe dauerhaft hält.
  4. 4 Anfrage mit Menge, Termin und Verwendung Sie bekommen einen Stückpreis einschließlich Veredelung — samt Hinweis, falls die nächste Staffelstufe kaum mehr kostet.
  5. 5 Zeichen prüfen und einfarbig anlegen Wir sehen uns die vorhandene Datei an. Trägt sie nicht, ist die einfarbige Fassung meist in einer Runde erledigt und danach dauerhaft vorhanden.
  6. 6 Freigeben, dann läuft die Uhr Die genannten Werktage beginnen mit Ihrer Freigabe. Danach folgen Transport und Verteilung im Haus.

Häufige Fragen aus Schulen, Hochschulen und Fördervereinen

Wie viel sollten wir über die Klassenliste hinaus bestellen?
Rechnen Sie drei Zuschläge dazu, die in keiner Frühjahrsliste stehen: Zuzüge nach den Ferien, Bruch im ersten Monat und die Fundkiste. Ein knapper Aufschlag auf den Jahrgang deckt alle drei ab und kostet bei diesen Warengruppen wenig — eine Nachbestellung über wenige Stück kostet die Einrichtung ein zweites Mal.
Dürfen wir den Namen eines Sponsors auf den Artikel drucken?
Das regeln die Länder und die Schulträger unterschiedlich; die Auskunft gibt Ihr Träger, nicht ein Lieferant. In der Praxis lässt sich die Frage umgehen: Das Zeichen der Einrichtung steht auf dem Gegenstand, der Dank an den Unterstützer auf der Verpackung oder einer beiliegenden Karte. Beides läuft in einem Auftrag.
Was eignet sich für eine Kita?
Ausschlaggebend ist nicht der Artikel, sondern seine Beschreibung: Ob ein Gegenstand für kleine Kinder vorgesehen ist, steht dort — und wo sie schweigt, ist er es nicht. Wir sehen vor dem Angebot nach, statt zu vermuten. Bewährt haben sich in dieser Altersgruppe große, griffige Formen und Sets in einer stabilen Schachtel.
Können wir für zwei Jahrgänge auf einmal bestellen?
Bei Stiften, Linealen und Radierern ja — sie altern in geschlossener Verpackung nicht. Bei Notizbüchern hängt es am Lagerraum: Papier zieht Feuchtigkeit, ein ungeheizter Keller ist dafür der falsche Ort. Baumwolle bleicht aus, wenn sie über Monate im Licht liegt. Und im Motiv darf kein Jahrgang stehen.
Wie kalkulieren wir den Verkauf beim Schulfest?
Vom Verkaufspreis her, nicht vom Einkaufspreis. Legen Sie zuerst den glatten Betrag fest, den Eltern an einem Stand ohne Kartenzahlung bequem hinlegen, und suchen Sie dann den Artikel mit genug Abstand dazu. Den Rest planen Sie bewusst ein: Er ist kein Verlust, sondern der Grundstock fürs nächste Fest.
Wir haben ein Erscheinungsbild mit festen Hausfarben. Was brauchen Sie dafür?
Die Farbangabe als Rezeptur aus Ihrem Gestaltungshandbuch, nicht als Bildschirmfarbe, und das Zeichen in einer Fassung mit klaren Kanten. Dazu eine Aussage, wie genau der Ton zu treffen ist: Auf Kunststoff ist er erreichbar, auf gefärbter Baumwolle mit Abweichung, auf Naturholz nur annähernd.
Bekommen wir Muster für die Sitzung?
Ja, auf zwei Wegen mit unterschiedlichem Zweck. Ein unbedrucktes Muster beantwortet Material, Größe und Verarbeitung und ist schnell da — für die Vorstellung im Gremium reicht das meist. Ein bedrucktes Muster beantwortet die Frage nach dem Motiv, braucht aber die Einrichtung des Druckwerks und damit Zeit.
Kann die Rechnung an den Förderverein gehen und die Ware an die Schule?
Ja, das ist dort der Regelfall. Nennen Sie in der Anfrage beide Anschriften und die Person, die die Sendung annimmt — gerade wenn die Anlieferung in die Ferien fällt. Sagen Sie außerdem, ob die Rechnung einem Verwendungsnachweis dient; dann werden Ware und Veredelung darauf getrennt ausgewiesen.

Was wir vor der Produktion prüfen

Die teuren Fehler entstehen hier nicht in der Maschine, sondern im Kalender und in der Datei: Ware, die nach dem ersten Schultag ankommt, oder ein Zeichen, das auf der kleinsten Fläche der Bestellung nicht mehr zu erkennen ist.

  • Termin gegen Schuljahr Wir rechnen vom Ausgabetag rückwärts und nennen den Tag, an dem die Freigabe vorliegen muss.
  • Zeichen gegen Fläche Ob die Vorlage auf Bleistift, Radierer und Tasche trägt, sagen wir vor der Bestellung — nicht in der Korrekturschleife.
  • Angebot mit Veredelung Der Stückpreis enthält den Druck, nicht nur die Ware. Für einen Förderverein ist das die Zahl, mit der sich kalkulieren lässt.
  • Eignung im Blick Für welche Altersgruppe ein Artikel vorgesehen ist, steht in seiner Beschreibung. Wir sehen dort nach, bevor ein Angebot herausgeht.
promobilliger Auftragsbetreuung Feste Ansprechperson für Schulen, Hochschulen und Fördervereine

Eine Anlaufstelle für Muster, Vorlagen, Angebot und Nachbestellung — auch dann, wenn zwischen Beschluss und Ausgabetag wenig Zeit liegt.

Wann soll die Ware in der Einrichtung sein?

Nennen Sie den Ausgabetag, die ungefähre Menge und den Anlass — Einschulung, Tag der offenen Tür, Semesterstart oder Verkaufsstand. Sie bekommen ein Angebot mit Stückpreis einschließlich Veredelung und eine Rückrechnung, bis wann die Freigabe vorliegen muss.

Schulbedarf anfragen

Weiterlesen und weiterplanen

Zwei Themenseiten schließen unmittelbar an: die eine für die Schreibgeräte, die den größten Teil jedes Klassensatzes ausmachen, die andere für den Beutel, in dem am Ende alles zusammen ausgegeben wird.

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