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Festlich eingedeckte lange Tafel in einer Industriehalle mit Gläsern und kleinen Geschenkkartons

Werbeartikel zum Firmenjubiläum

Ein Jubiläum ist der einzige Anlass, an dem Belegschaft, geladene Gäste, Kundschaft und Presse am selben Nachmittag im selben Haus stehen — und der einzige, bei dem eine Zahl auf der Ware steht, die genau ein Jahr lang stimmt. Was die Ehrung von der Zugabe trennt, warum die Jahreszahl jede Restmenge entwertet und wie Glas, Metall und Flasche zu ihrer Beschriftung kommen. Gravierte Glastrophäen beginnen bei 6,67 € je Stück netto.

25.818
veredelbare Artikel
8
Veredelungsverfahren
291
Warengruppen

Was auf dieser Seite beantwortet wird

  • Vier Empfängerkreise, ein Tag Belegschaft, geladene Gäste, Kundschaft und Presse erwarten nicht dasselbe — und sehen an diesem Nachmittag, was die jeweils andere Gruppe bekommen hat.
  • Die Jahreszahl macht die Menge endgültig Bei jedem anderen Anlass ist der Rest im Folgejahr Vorrat. Hier ist er Abfall. Deshalb entscheidet die Zahl auf der Ware über die halbe Kalkulation.
  • Ehrung ist kein Give-away Was übergeben wird, wird graviert; was ausliegt, wird gedruckt. Zwei Verfahren, zwei Mengen, zwei verschiedene Stückpreise.
  • Der Termin steht Jahre vorher fest Das seltene Gegenteil des Normalfalls: Nicht der Vorlauf ist knapp, die Entscheidung fällt spät. Verschieben lässt sich ein Jubiläum nicht.

Vier Empfängerkreise an einem einzigen Nachmittag

Die meisten Anlässe haben einen Empfängerkreis: Ein Weihnachtsversand geht an Kunden, ein Willkommenspaket an neue Kolleginnen und Kollegen, ein Messestand an Besucher. Ein Firmenjubiläum hat vier davon gleichzeitig, und sie stehen an einem Nachmittag im selben Haus — Belegschaft, geladene Gäste, Kundschaft und Presse.

Daraus entsteht eine Bedingung, die es sonst nicht gibt: Jede Gruppe sieht, was die andere bekommen hat. Wer allen dasselbe gibt, entwertet die Ehrung der Jubilare; wer nur die Bühne bedient, schickt den Rest der Belegschaft mit leeren Händen nach Hause. Die Antwort ist keine Frage des Geschmacks, sondern der Aufteilung — mehrere kleine Positionen statt einer großen.

Die zweite Besonderheit ist die Zahl. Auf einem Jubiläumsartikel steht die runde Jahreszahl, und sie ist der Teil, den jeder zuerst liest — noch vor der Wortmarke. Werblich ist das ein Gewinn: Der Gegenstand erklärt sich ohne einen einzigen Satz. Kalkulatorisch ist es das Gegenteil. Was von einer Weihnachtsbestellung übrig bleibt, geht im nächsten Jahr wieder hinaus; was von einer Jubiläumsbestellung übrig bleibt, ist am Tag danach wertlos.

Daraus folgt die Planungsregel, die hier ohne Einschränkung gilt: Die Jahreszahl gehört auf die Positionen, deren Menge sich zählen lässt — Ehrung, Gedecke, Gastgeschenk, Mappe. Auf der Position, die offen ausliegt und deren Verbrauch niemand vorhersagen kann, ist sie ein Risiko ohne Gegenwert. Dort trägt die Ware Wortmarke und Anlass, aber keine Zahl.

Die dritte Besonderheit ist der Nachlauf. Ein Sommerfest endet mit dem Abbau, eine Messe mit dem Rückbau des Standes. Ein Jubiläum hinterlässt Gegenstände im eigenen Haus: Tassen in der Teeküche, Notizbücher in den Besprechungsräumen, eine Trophäe in der Vitrine. Diese Position ist die günstigste des Tages, weil sie Bestand ersetzt, den der Betrieb ohnehin beschafft hätte.

Ein aufgeräumter Tisch mit hellem Leinentuch, darauf eine unbeschriftete Glastrophäe, zwei leere Sektgläser und eine flache geschlossene Geschenkschachtel ohne Aufdruck.
Drei Positionen eines Jubiläumstags nebeneinander: das Stück für die Bühne, das Gedeck für den Empfang, das Präsent für die geladenen Gäste. Sie unterscheiden sich im Verfahren, mit dem sie beschriftet werden, in der Genauigkeit, mit der ihre Menge feststeht, und in der Frage, ob ein übrig gebliebenes Stück am Tag danach noch einen Wert hat.

Womit die runde Zahl auf Glas, Metall und Flasche kommt

Ein Jubiläumsauftrag verlangt mehr Werkstoffe gleichzeitig als jeder andere Anlass. Auf dem Tisch stehen am Ende Glas, Kristall, Metall, bedruckter Karton, ein Etikett auf einer Flasche und ein Textileinband am Notizbuch. Jeder Untergrund nimmt Farbe anders an, jeder läuft bei einem anderen Hersteller. Im Sortiment sind 8 Veredelungsverfahren hinterlegt; für einen Jubiläumstag kommen fünf davon in Frage.

Die Weiche steht früher, als die meisten planen: Sie liegt nicht bei der Farbe, sondern beim Werkstoff. Erst wenn feststeht, worauf die Zahl kommt, ist die Frage nach Farbigkeit und Größe sinnvoll.

Verfahren nach Werkstoff

Regelwert und Spanne in Werktagen bis versandfertig, ab Ihrer Freigabe des Andrucks und ohne Transport.
Werkstoff Verfahren Was dabei zu beachten ist Werktage
Glastrophäe und Kristall Lasergravur Kein Farbauftrag, sondern eine Mattierung im Material. Sie reibt sich nicht ab meist 10 (2 bis 14)
Sekt- und Weinflasche Etikett Volle Farbigkeit — die Pflichtangaben des Getränks teilen sich die Fläche mit Ihrem Motiv <!--ppb-fact-missing-dbbd4d4c3c596e75-->
Sektglas und Kelch Siebdruck Deckender Auftrag auf gewölbtem Glas, eine Farbe je Durchgang. Der Rand bleibt frei meist 10 (2 bis 25)
Geschenkkarton und Mappe Digitaldruck Die größte zusammenhängende Fläche des Tages und zugleich die günstigste meist 10 (2 bis 25)
Kleinteile aus Kunststoff Tampondruck Gewölbte, kleine Flächen; ein weiches Kissen statt eines starren Siebs meist 10 (1 bis 15)

Die Lasergravur ist das Verfahren der Ehrung, und ihre Eigenart entscheidet über die Gestaltung: Sie mattiert das Material, statt Farbe aufzutragen. Auf Glas entsteht eine Schrift, die je nach Lichteinfall silbrig aufscheint oder fast verschwindet — beständig, aber leise. Ihre Spanne reicht von 2 bis 14 Werktagen, und weil sie ohne Druckwerk auskommt, ist sie bei kleinen Stückzahlen die wirtschaftlichste Wahl.

Der Siebdruck ist die Gegenrichtung und auf Sektgläsern der Regelfall: 7.355 Artikel sind dafür vorgesehen. Er legt genug Farbe auf, um auf getöntem Glas zu decken, und ist aus zwei Metern zu erkennen — bei einem Gedeck, das über einen Empfang wandert, der eigentliche Zweck. Eine Gravur auf demselben Glas läse niemand, der es nicht in die Hand nimmt.

Es erlaubt volle Farbigkeit und trägt zugleich die Angaben, die bei einem Getränk ohnehin auf die Verpackung müssen. Wer die Fläche vorher nicht teilt, entdeckt beim Andruck, dass die Jahreszahl dort steht, wo der Alkoholgehalt hingehört.

Der Digitaldruck auf Karton ist der unterschätzte Weg. Bei einem Präsent ist die Umverpackung größer als der Inhalt und wird beim Öffnen bewusst angesehen; sie kostet weniger als eine Veredelung am Gegenstand und hat Platz für einen ganzen Satz. Wer die Schachtel bedruckt, braucht auf dem Inhalt nur noch das Nötigste.

Auswahl
Artikel, die einen Jubiläumstag tragen
Preise netto je Stück, ohne Veredelung. Die Werktage am Artikel zählen ab Ihrer Freigabe bis versandfertig.
Express in 3 Werktagen

Trophäen ab 2,73 € sind die einzige Position des Tages, die stehen bleibt. Sie wandert nach der Feier in eine Vitrine und wird dort jahrelang gesehen — von Besuchern, von Bewerbern und von der Belegschaft, die sie sich verdient hat.

Gläser und Sekt ab 2,47 € haben die höchste Sichtbarkeit während der Feier selbst. Ein Glas mit Jahreszahl steht auf jedem Foto des Nachmittags, und es ist der einzige Gegenstand, den wirklich jeder in der Hand hat — auch die, die sonst nichts bekommen.

Süßes ab 12,49 € ist die Position für die größte Menge und den kürzesten Kontakt. Sie geht am Ausgang mit, sie liegt der Kundensendung der folgenden Wochen bei, und niemand überlegt, ob er sie annehmen soll.

Was die Ehrung von der Zugabe trennt

Zwischen der Trophäe für die Bühne und dem Täfelchen am Ausgang liegt nicht nur ein Preisunterschied, sondern eine andere Art zu bestellen. Die Ehrung ist eine kleine, genau bekannte Menge mit hohem Stückwert, einem Verfahren ohne Druckwerk und einer Zuordnung zu Personen. Die Zugabe ist eine große, geschätzte Menge mit sehr niedrigem Stückwert und keiner Zuordnung überhaupt.

Wer beides in eine Position wirft, bestellt zwangsläufig einmal falsch: Entweder wird die Ehrung so groß, dass sie keine mehr ist, oder die Zugabe so klein, dass am Nachmittag nichts mehr da ist. Die Trennung kostet nichts — beide laufen im selben Auftrag, und die Abstimmung des Motivs fällt ohnehin nur einmal an.

Dazwischen liegen die beiden Positionen, die am häufigsten vergessen werden. Die erste ist das Gedeck: Wer einen Empfang gibt, braucht Gläser in der Zahl der Anwesenden, und diese Zahl liegt über der Zahl der Zusagen. Die zweite ist die Mappe für Gäste und Presse — Schreibgerät, Notizbuch, das gedruckte Programm. Sie wird selten als Werbeartikel geplant und ist trotzdem das Einzige, was mancher Gast mitnimmt.

Die Einordnung nach Empfängerkreis beantwortet nebenbei die Frage nach dem Betrag. Eine Handvoll gravierter Trophäen und ein Präsent an die geladenen Gäste bewegen sich in einer Größenordnung, die neben Zelt, Bewirtung und Musik nicht auffällt. Die Zugabe für alle anderen bewegt sich in einer völlig anderen — dort entscheidet die Menge über die Rechnung, nicht der Artikel.

Vier Positionen eines Jubiläumstags

Der Betrag ist der niedrigste Nettopreis je Stück ohne Veredelung und nennt einen Artikel der Gruppe, nicht den Preis der Position.
Position Empfängerkreis Woraus sich die Menge ergibt Ab netto
Ehrung Jubilare und langjährige Belegschaft Aus der Personalliste — auf das Stück genau bekannt 11,89 €
Empfang alle Anwesenden Aus der Zahl der Gedecke, nicht der Zusagen 7,14 €
Gastgeschenk geladene Gäste, Nachbarschaft, Kommune Aus der Einladungsliste plus einer Handvoll Reserve 43,20 €
Mappe Gäste und Presse Aus den Zusagen — im Zweifel großzügig, sie ist flach und leicht 8,91 €
Zugabe Kundschaft und Nachbarschaft Geschätzt. Die einzige Position ohne feste Zahl 12,49 €

Der Tag, Station für Station

  • Der Empfang

    Hier hat jeder etwas in der Hand, und zwar dasselbe. Das Gedeck ist die Position mit der höchsten Sichtbarkeit und die einzige, die auf jedem Foto des Nachmittags auftaucht.

  • Die Ehrung

    Eine Trophäe wechselt vor Publikum den Besitzer — die stärkste Form der Übergabe, die ein Werbeartikel kennt.

  • Der Rundgang durch den Betrieb

    Was hier bereitliegt, darf keine zwei Hände beschäftigen: Wer eine Schachtel trägt, kann nichts anfassen und nichts fotografieren.

  • Die Gästemappe

    Programm, Schreibgerät, Notizbuch. Nüchtern und trotzdem das Einzige, was in einer Redaktion wieder aufgeschlagen wird.

  • Der Tisch am Ausgang

    Was hier liegt, geht garantiert mit. Die größte Menge des Tages und die einzige Position, deren Verbrauch sich vorher nicht schätzen lässt.

  • Die Woche danach

    Tassen in der Teeküche, Notizbücher in den Besprechungsräumen, die Trophäe in der Vitrine. Kostet am wenigsten, wirkt am längsten.

Acht Artikel aus dieser Warengruppe
Gläser für den Empfang
Die Auswahl folgt dem Bestand, nicht dem Preis: Der Betrag auf der Karte ist der Einstieg des einzelnen Artikels. Läuft einer aus, rückt der nächste nach.
Express in 3 Werktagen

Ein Datum, das sich nicht verschieben lässt

Ein Jubiläum hat ein Datum, das seit der Gründung feststeht. Damit gilt hier, was für jeden festen Termin gilt: Nicht der Durchschnitt der Bestellung bestimmt die Lieferung, sondern ihr langsamstes Stück. Für den größten Block im Sortiment stehen 10 Werktage bis versandfertig — ohne Transport und ohne die Zeit, die im eigenen Haus für Abstimmung und Freigabe vergeht.

Die schnelle Kante rettet einen späten Auftrag: Der schnellste Artikel des Sortiments ist in 2 Werktagen versandfertig. Sie schränkt die Auswahl allerdings ein, und bei einem Jubiläum trifft das ausgerechnet die Positionen, auf die es ankommt — eine gravierte Trophäe und ein eigenes Flaschenetikett werden nicht über Nacht fertig.

Der eigentliche Engpass liegt bei einem Jubiläum aber selten in der Produktion. Er liegt davor: Die Entscheidung, wer was bekommt, hängt an der Gästeliste, die Gästeliste an den Zusagen, und die Zusagen kommen erst wenige Wochen vorher. Der Ausweg ist eine Trennung. Ehrung und Gedeck hängen nicht an Zusagen und lassen sich früh bestellen; nur das Gastgeschenk wartet auf die Liste.

Die Anlieferung gehört ins eigene Haus und nicht auf den Festplatz. Am Aufbautag zählt niemand eine Palette gegen, und ein Glasbruch fällt dort erst auf, wenn er nicht mehr zu ersetzen ist. Eine Woche vorher im Haus heißt: geprüft, gezählt, nach Ausgabestellen vorsortiert.

Womit die Planung rechnen kann

  • 25.818 Artikel lassen sich mit Logo und Jahreszahl versehen
  • 5.616 davon in zwei bis vier Werktagen versandfertig
  • 7.924 Artikel nehmen eine Gravur an
  • 27.812 aktive Artikel im Katalog

Die Einladungsliste ist die Bestellmenge

Bei jedem anderen Anlass ist knapp bestellen die vorsichtige Entscheidung, weil der Rest im Folgejahr wieder hinausgeht. Bei einem Jubiläum stimmt das nur für die Positionen ohne Jahreszahl. Alles, was die Zahl trägt, ist am Tag danach unverkäuflich — und gleichzeitig ist Nachlegen unmöglich, weil die Feier an einem Nachmittag stattfindet.

Der Ausweg ist keine bessere Schätzung, sondern eine andere Zählweise. Ehrung, Gedeck und Mappe hängen an Listen, die es im Haus bereits gibt: Personalliste, Zahl der Gedecke, Zusagen. Diese drei werden gezählt und vertragen deshalb die Jahreszahl. Nur die Zugabe am Ausgang wird geschätzt — und genau sie bleibt ohne Zahl, damit ein Rest in die nächsten Kundensendungen wandern kann.

Bei der Menge helfen zwei Auskünfte weiter. Mindestbestellmengen stehen selten im Weg — sie fehlen bei 24.091 Artikeln ganz, und wo eine gilt, liegt sie meist bei 50 oder 100 Stück. Für die Ehrung ist das die entscheidende Auskunft: Eine Handvoll gravierter Trophäen ist bestellbar, ohne dass eine Mindestmenge dazwischenkommt. Die Staffeln beginnen bei 1, 50, 100, 250 und 500 Stück, und bei der großen Position lohnt der Blick auf die nächste Stufe fast immer.

Der zweite Hebel ist die Bündelung. Vier Positionen in vier Anfragen bedeuten vier Angebote, vier Termine und viermal die Frage, ob die Farben zusammenpassen. In einem Auftrag fällt die Abstimmung einmal an, und der Vergleich zwischen den Positionen ist vorher schon gemacht.

Was vor der Bestellung geklärt gehört

  • Wer bekommt etwas — und wer nicht Die unangenehmste Frage steht am Anfang. Wird sie erst am Tag der Feier beantwortet, beantwortet sie sich von selbst und falsch.
  • Welche Position trägt die Jahreszahl Nur die gezählten. Auf der geschätzten ist sie ein Risiko ohne Gegenwert.
  • Gedecke statt Zusagen zählen Am Empfang steht mehr Glas als Gäste. Wer nach der Zusagenliste bestellt, hat am Abend keine sauberen Gläser mehr.
  • Ein Motiv für alle Positionen Dieselbe Fassung auf Trophäe, Glas, Etikett und Karton hält die Einrichtung klein.
  • Reserve bei der Ehrung Ein zusätzliches graviertes Stück kostet wenig und rettet den Fall, in dem jemand auf der Liste vergessen wurde.

Was die Druckdatei für eine Jahreszahl können muss

Nahaufnahme einer schrägen Kante aus klarem Glas vor hellem Hintergrund, an der sich das Licht in einer feinen matten Fläche bricht.
Eine mattierte Fläche im Glas, die je nach Lichteinfall silbrig aufscheint oder fast verschwindet — mehr ist eine Gravur nicht. Das ist der Grund, warum eine Trophäe anders entworfen wird als ein Druck: Es gibt keine Farbe, die einen zu dünnen Strich retten könnte, und keinen Kontrast außer dem, den das Licht erzeugt.

Für einen Jubiläumsartikel gilt eine Besonderheit, die es bei keinem anderen Anlass gibt: Das wichtigste Element des Motivs ist nicht die Wortmarke, sondern eine Zahl. Sie wird zuerst gelesen, sie ist auf jedem Foto zu erkennen, und sie ist die einzige Angabe, die nachweisbar falsch sein kann. Ein verrutschtes Logo fällt kaum jemandem auf; eine falsche Jahreszahl fällt jedem auf und lässt sich nicht mehr korrigieren.

Praktisch heißt das zweierlei. Erstens gehört die Zahl auf dem Andruck gelesen, nicht überflogen — von jemandem, der die Vorlage nicht geschrieben hat. Zweitens braucht sie mehr Platz, als eine Gestaltung ihr üblicherweise einräumt: Auf gravierter Fläche rettet keine Farbe einen zu dünnen Strich, und auf gewölbtem Glas verliert eine feine Schrift an der Rundung zusätzlich.

Der zweite Punkt betrifft die Farbigkeit über die Positionen hinweg. Auf der Trophäe gibt es keine Farbe, auf dem Glas eine je Durchgang, auf Etikett und Karton alle. Ein Motiv, das nur in voller Farbigkeit funktioniert, zerfällt auf halber Strecke. Was trägt, ist eine einfarbige Fassung für jeden Untergrund.

Was mit den Druckdaten mitgeliefert wird

  • Die Zahl als Text, nicht als Bild Eine Vorlage, in der die Jahreszahl im Bild steckt, lässt sich nicht auf Tippfehler prüfen und ohne Neuanlage nicht vergrößern.
  • Eine einfarbige Fassung Sie ist die Pflichtfassung: Gravur und Siebdruck kennen keine zweite Farbe im selben Durchgang.
  • Die Fläche vorher aufteilen Bei Getränken teilen sich Pflichtangaben und Motiv dieselbe Etikettfläche. Wer das nachträglich löst, verliert eine Runde.
  • Freistellung ohne Hintergrund Auf Glas steht das Motiv im Material, nicht auf einer Fläche. Ein weißer Kasten um das Logo wird sonst mitgraviert.
  • Wer gibt frei Eine Person mit Vertretung. Freigaben, die im Verteiler versanden, sind der häufigste Grund für einen verschobenen Produktionsstart.

Von der Gästeliste bis in die Vitrine

  1. 1 Gruppen zählen, nicht Köpfe Ehrung, Gedeck, Gastgeschenk, Mappe, Zugabe. Fünf Zahlen, von denen vier bereits im Haus liegen.
  2. 2 Je Gruppe eine Position festlegen Ein Artikel je Gruppe. Mehr Sorten erhöhen die Abstimmung, ohne dass mehr ankommt.
  3. 3 Über die Jahreszahl entscheiden Auf die gezählten Positionen ja, auf die geschätzte nicht. Das bestimmt, was ein Rest wert ist.
  4. 4 Anfrage mit Datum und Mengen Sie bekommen Stückpreise einschließlich Gravur oder Druck — samt Hinweis, wo die nächste Staffelstufe kaum mehr kostet.
  5. 5 Andruck lesen, dann freigeben Die Zahl Ziffer für Ziffer. Danach läuft die Uhr der Produktion.
  6. 6 Anlieferung ins eigene Haus Eine Woche vor dem Termin, gezählt und nach Ausgabestellen sortiert.

Woraus sich ein Jubiläumsbedarf zusammensetzt

Sechs Warengruppen tragen diesen Anlass, und sie decken die Stationen des Tages der Reihe nach ab: die Ehrung auf der Bühne, den Empfang, das Präsent für geladene Gäste, die Mappe für Gäste und Presse, die Zugabe am Ausgang und die Ware, die anschließend im Haus bleibt. Zwei davon sind sehr tief und sehr allgemein — Schokolade und Notizbücher hängen an keinem Anlass und liefern die größte Auswahl. Die Gruppe für Trophäen ist die dünnste; wer dort ein bestimmtes Stück sucht, fragt besser nach.

Auf jeder Kachel stehen zwei Zahlen, und beide meinen etwas anderes, als man vermutet. Die Artikelzahl zählt die lieferbaren Artikel samt Untergruppen; sie sagt, wie viel Auswahl bleibt, wenn ein Stück ausläuft. Der Preis daneben ist der Einstieg der Gruppe — weder der Preis einer Position noch der Betrag im Angebot.

Sechs Warengruppen für den Jubiläumstag

Häufige Fragen zum Firmenjubiläum

Gehört die Jahreszahl auf jeden Artikel?
Auf die Stücke, deren Menge Sie kennen — und auf die anderen bewusst nicht. Der Grund ist kaufmännisch: Die Zahl bindet die gesamte Menge an einen einzigen Tag. Bei der Ehrung ist das richtig, weil sie ohnehin auf das Stück genau bestellt wird. Bei der offen ausliegenden Zugabe ist es ein Verlust — was übrig bleibt, könnte sonst monatelang in Kundensendungen weiterlaufen.
Können wir Namen auf die Trophäen gravieren lassen?
Technisch ja, kaufmännisch selten sinnvoll: Jede abweichende Gravur ist ein eigener Rüstvorgang, und bei einer Handvoll Stück steht dieser Aufwand in keinem Verhältnis. Der übliche Weg ist eine einheitliche Gravur mit Anlass und Jahreszahl, dazu eine beigelegte Karte für die Zuordnung — sie lässt sich am Vorabend noch ändern, die Gravur nicht.
Was ist mit Gästen, die keinen Alkohol trinken?
Planen Sie die Position zweigleisig, nicht ersatzweise. Eine alkoholfreie Variante, die erst auf Nachfrage aus dem Nebenraum kommt, ist als Geste erkennbar schwächer als eine, die von Anfang an danebensteht. Zu bedenken ist außerdem der Versand: Präsente mit Alkohol an Privatadressen brauchen eine Zustellung mit Altersnachweis, und die kostet Zeit und Porto.
Wir feiern im Hochsommer. Geht Schokolade überhaupt?
Nur mit Vorsicht, und die Entscheidung fällt beim Transport, nicht beim Artikel. Ware, die zwei Tage in einem aufgeheizten Fahrzeug steht, kommt verformt an. Wer im Hochsommer feiert, bestellt Lebensmittel spät, lagert sie kühl und plant für den Tisch am Ausgang eine Ausweichposition ein, die Wärme verträgt. Auf das Mindesthaltbarkeitsdatum lohnt derselbe Blick.
Können wir nach der Feier nachbestellen?
Bei allem ohne Jahreszahl ja, sofern der Artikel im Sortiment bleibt. Rechnen Sie mit zweierlei: Die Einrichtung fällt erneut an, und die kleinere Menge steht auf einer schlechteren Staffelstufe. Hinzu kommt, was regelmäßig überrascht — zwei Lose desselben Artikels können im Farbton geringfügig auseinanderliegen.
Was gehört in die Pressemappe?
Etwas Flaches, Beschreibbares und nichts Verderbliches. Eine Mappe wird in der Redaktion geöffnet, oft Tage später, und alles darin muss diesen Weg überstehen — Lebensmittel und Getränke gehören nicht hinein. Notizbuch und Schreibgerät sind die naheliegende Wahl, weil sie beim Termin benutzt werden und danach auf einem Schreibtisch liegen bleiben.
Wie halten wir es steuerlich mit Präsenten an die eigene Belegschaft?
Dafür gibt es Grenzen, ihre Höhe ändert sich, und die Auskunft dazu gehört Ihrer Steuerberatung — nicht einem Lieferanten. Was wir beitragen können, ist die Grundlage: Im Angebot steht der Nettostückpreis einschließlich Gravur oder Druck, getrennt je Position. Damit lässt sich die Frage im Haus beantworten, ohne aus einer Sammelrechnung zurückzurechnen.
Bleibt nach dem Tag etwas übrig, das noch etwas taugt?
Das hängt an der Jahreszahl, nicht am Artikel. Tassen, Notizbücher und Schreibgeräte ohne Anlassbezug wandern anschließend in Teeküche, Besprechungsraum und Empfang und ersetzen dort Bestand, der ohnehin beschafft worden wäre. Mit aufgedruckter Zahl entfällt genau das. Wer beides will, teilt die Position: eine Hälfte mit Zahl für den Tag, eine ohne für danach.

Was wir vor der Produktion prüfen

Die teuren Fehler entstehen bei diesem Anlass nicht in der Maschine, sondern eine Woche vorher: eine Zahl, die niemand gegengelesen hat, oder eine Position, die für die halbe Belegschaft nicht gereicht hat.

  • Zahl gegen Vorlage Wir lesen die Jahreszahl auf jedem Andruck Ziffer für Ziffer gegen Ihre Vorlage, bevor die Maschine läuft.
  • Termin gegen Verfahren Wir rechnen vom Tag der Feier rückwärts und nennen je Artikel den spätesten Freigabetermin — Gravur und Etikett zuerst.
  • Motiv gegen Fläche Eine Schrift, die auf dem Karton trägt, kann auf gewölbtem Glas verschwinden. Wir melden das vor der Freigabe.
  • Angebot je Position Der Stückpreis enthält Gravur oder Druck und steht getrennt nach Empfängerkreis — samt Hinweis auf die nächste Staffelstufe.
promobilliger Auftragsbetreuung Feste Ansprechperson für Jubiläumsbestellungen

Eine Anlaufstelle für Muster, Motiv, Angebot und Nachbestellung — von der ersten Anfrage bis zur Anlieferung im Haus.

Wann ist Ihr Jubiläumstag?

Nennen Sie das Datum, die Zahl der Zusagen und die Gruppen, die etwas bekommen sollen. Sie bekommen ein Angebot mit Stückpreisen einschließlich Gravur oder Druck, getrennt nach Position, und eine Rückrechnung, bis wann die Freigabe vorliegen muss.

Jubiläumsbedarf anfragen

Weiterlesen und weiterplanen

Zwei Themenseiten schließen unmittelbar an: die eine für das Präsent an die eigene Belegschaft, das über den Jubiläumstag hinausreicht, die andere für die Feier selbst — Ausgabestellen, Mengen und alles, was ein Tag im Freien zusätzlich verlangt.

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