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Baucontainer auf einer Baustelle im Rohbau, auf dem Tisch Bauhelm, Zollstock, Notizbuch und Thermobecher

Werbeartikel für Bauunternehmen und Baugewerbe

Auf einer Baustelle arbeiten mehrere Firmen nebeneinander, und jede sieht, was die anderen in der Hand halten. Warum Messwerkzeug hier kein Geschenk ist, sondern Nachschub, weshalb Weste und Helm eine eigene Frage verlangen und wie sich der Bedarf aus dem Bauzeitenplan rechnen lässt. Ein Logo nehmen 25.818 Artikel im Sortiment an.

8
Veredelungsverfahren
291
Warengruppen
2
Werktage bis versandfertig

Was den Bau von anderen Branchen unterscheidet

  • Der Empfänger ist selten das Publikum Einer bekommt den Gegenstand, ein Dutzend Leute aus fremden Betrieben sehen ihn im Gebrauch.
  • Angenommen wird Nachschub, nicht Zugabe Gliedermaßstäbe verschwinden, Bandmaße fallen vom Gerüst, Handschuhe sind nach zwei Wochen durch. Was eine Lücke füllt, wird eingesteckt — was nur einen Namen trägt, bleibt liegen.
  • Ausrüstung ist keine Werbung Weste, Helm und Handschuhe entscheiden darüber, wer die Fläche betreten darf. Wer sie stellt, übernimmt eine Verantwortung, die vor der Motivfrage geklärt gehört.
  • Der Bedarf hängt am Vorhaben, nicht am Kalenderjahr Menge und Termin ergeben sich aus Baubeginn, Richtfest und Übergabe — nicht aus dem Jahresbudget.

Auf einer Baustelle sieht jeder, was der andere benutzt

Der Unterschied zu fast jeder anderen Branche liegt in der Zahl der Firmen, die gleichzeitig auf derselben Fläche stehen. Ein Vorhaben bringt über Monate Betriebe zusammen, die sonst nichts miteinander zu tun haben: Rohbau, Gerüst, Dach, Elektro, Heizung, Trockenbau, dazu Planung, Bauleitung, Prüfstellen und einen Bauherrn, der alle paar Wochen über den Platz geht. Ein Gegenstand, der hier in einer Hand liegt, wird von Leuten gesehen, die im nächsten Vorhaben entscheiden, wen sie anrufen.

Daraus folgt die erste Auswahlregel dieser Branche, und sie hat mit Werbung wenig zu tun. Was auf dem Bau angenommen wird, ist Ersatz für etwas, das gerade fehlt. Der Verbrauch an Kleinwerkzeug ist so hoch, dass niemand ein zweites Stück zurückweist: Der Gliedermaßstab bleibt in einer fremden Jacke, das Bandmaß liegt seit dem Rückbau des Gerüsts irgendwo im Schotter, und die Wasserwaage aus dem Container hat schon drei Besitzer gehabt. Wer in diese Lücke liefert, bekommt keine Höflichkeit, sondern echte Benutzung.

Der zweite Unterschied ist die Dauer. Ein Vorhaben läuft über Monate, und derselbe Personenkreis trifft sich in dieser Zeit hundertfach. Was in der ersten Woche ausgegeben wird, begleitet den gesamten Bau. Deshalb zählt der Zeitpunkt der Ausgabe hier mehr als die Menge: Wer erst zur Abnahme verteilt, verteilt an Leute, die am nächsten Morgen woanders stehen.

Der dritte Unterschied betrifft die Grenze zwischen Werbemittel und Ausrüstung, und nur bei ihm wird ein Irrtum teuer. Weste, Helm und Handschuhe sind keine Zugabe, sondern die Bedingung dafür, die Fläche überhaupt zu betreten. Wer sie stellt, trägt die Verantwortung dafür, dass das gestellte Stück taugt — und ob es das tut, steht in seiner Beschreibung und nicht in seiner Farbe.

Auf einer Palettenecke vor einem unverputzten Rohbau liegen nebeneinander ein zusammengeklappter Gliedermaßstab, ein Rollbandmaß und ein Paar unbenutzter Arbeitshandschuhe, alles leicht mit hellem Staub bedeckt.
Drei Gegenstände, die auf jeder Baustelle nachgekauft werden — der Grund liegt im Bild: Der helle Film über allem ist Zementstaub. Er sitzt in der Naht des Handschuhs, im Gelenk des Maßstabs und auf jeder bedruckten Fläche — bei jeder Bewegung reibt er darüber.

Was Staub, Nässe und Sonne mit einem Aufdruck machen

Die Frage nach dem Veredelungsverfahren entscheidet auf dem Bau die Umgebung und nicht das Motiv. Zementstaub wirkt wie feines Schleifpapier und ist überall: in der Falte des Handschuhs, im Gewebe der Weste, auf der Ablage im Fahrzeug. Dazu die Nässe, die im Herbst wochenlang in der Tasche steht, und im Sommer die Hitze hinter einer Windschutzscheibe. Wer den Untergrund kennt, hält die Auswahl klein — es bleiben je Artikel meist zwei Verfahren, und eines davon ist deutlich haltbarer. Der Abrieb entsteht dabei seltener beim Arbeiten als beim Saubermachen: Wer eine eingestaubte Fläche mit dem Ärmel abwischt, zieht die Körner darüber, statt sie abzunehmen.

Was das Sortiment an Veredelung hergibt

  • 7.355 Artikel nehmen Siebdruck an
  • 11.904 Artikel sind für Tampondruck freigegeben
  • 2 bis 14 Werktage Spanne bei der Lasergravur
  • 93 % des Katalogs lassen sich veredeln

Untergrund und Verfahren auf der Baustelle

Werktage als Regelwert und Spanne des Sortiments, gerechnet ab Ihrer Freigabe bis versandfertig und ohne Transport.
Artikel Untergrund Verfahren Werktage
Warnweste Signalgewebe mit aufgesetzten Reflexstreifen Siebdruck, weil er auf kräftigem Grund deckt meist 10 (2 bis 25)
Wasserwaage und Multitool Aluminium und Edelstahl Lasergravur, ohne aufliegende Schicht meist 10 (2 bis 14)
Gliedermaßstab und Bandmaßgehäuse Fiberglas, Holz, Kunststoff Tampondruck, auch auf schmalen und gewölbten Flächen meist 10 (1 bis 15)
Arbeitsjacke und Softshell Schweres Gewebe, das regelmäßig gewaschen wird Stick, weil er die Wäsche überdauert meist 10 (3 bis 10)
Verpackung und Beipackkarte Karton Digitaldruck über die volle Fläche meist 10 (2 bis 25)

Auf Metall bleibt für die Baustelle nur die Gravur. Eine Wasserwaage wird gegen Schalung geschlagen, ein Multitool wandert zwischen Schrauben in der Hosentasche, und eine aufliegende Farbschicht übersteht das eine Saison. Weil die Gravur den Werkstoff selbst verändert, gibt es dort nichts, was sich abreiben ließe. Dafür bleibt das Zeichen einfarbig im Ton des Materials — ein Betrieb, dessen Wiedererkennung an einem Farbton hängt, sollte diese Artikel deshalb nicht zum Hauptträger seines Auftritts machen.

Beim Gliedermaßstab kommt eine Eigenheit hinzu, die kein Produktfoto zeigt: Die vorderen beiden Glieder werden dauernd angefasst, geknickt und über Kanten gezogen, die hinteren fast nie. Derselbe Aufdruck sieht dort nach einem Winter anders aus als hier. Wir setzen ihn deshalb nach hinten, wo er länger lesbar bleibt und beim Aufklappen trotzdem im Blick liegt.

Artikel, die auf einer Baustelle Bestand haben

Die folgende Auswahl ist danach zusammengestellt, was auf einer Baustelle tatsächlich verbraucht wird. Messwerkzeug steht vorn, weil es jeder braucht und keiner dabeihat: der Gliedermaßstab in der Hosentasche, das Rollbandmaß am Gürtel, die kurze Wasserwaage für Zargen und Unterkonstruktion. Dahinter folgt, was die Fläche selbst verlangt — Weste, Helm und Handschuhe —, und zum Schluss zwei Artikel, die eher übergeben als verteilt werden.

Auswahl
Artikel für Baustelle und Bauleitung
Preise netto je Stück, ohne Veredelung. Die Werktage am Artikel zählen ab Ihrer Freigabe bis versandfertig.
Bauhelm
ab 1,51 €
Express in 3 Werktagen

Wer auf der Baustelle was in der Hand hat

Wer auf einer Baustelle steht, hat eine Rolle, und die Rolle bestimmt, was ihm fehlt. Die Bauleitung misst nach und schreibt auf. Der Polier braucht Maße, die über einen Raum hinausreichen. Der Bauhelfer verbraucht, was er anfasst. Der Bauherr kommt als Gast und bekommt gestellt, was zum Betreten der Fläche nötig ist. Und die Nachunternehmer sind keine Empfänger, sondern Kollegen des nächsten Vorhabens. Eine Bestellung, die diese fünf nicht trennt, deckt am Ende drei davon schlecht ab. Die Aufzählung ist dabei keine Kopfzählung: Auf kleineren Vorhaben trägt eine Person zwei dieser Rollen zugleich, und wer die Zeilen einfach addiert, bestellt für jemanden, den es nicht gibt. Laufen umgekehrt zwei Bauabschnitte parallel, steht dieselbe Rolle doppelt auf der Fläche.

Rolle, Artikel und der Grund dahinter

Der Betrag ist der niedrigste Nettopreis je Stück ohne Veredelung und bezieht sich auf den genannten Artikel.
Rolle Naheliegender Artikel Warum gerade dieser Ab netto
Bauleitung Faltbarer Zollstock Stabila Pro 700 Serie Wird bei jeder Begehung gebraucht und liegt danach im Fahrzeug statt im Container 2,02 €
Polier und Vorarbeiter Rollbandmaß 5m MESPRO Reicht über Achs- und Raummaße hinaus, an denen ein Gliedermaßstab endet 4,18 €
Bauhelfer und Neuzugang Arbeitshandschuhe UTE Reines Verschleißteil: Nachschub wird angenommen, ein Geschenk nicht immer 3,01 €
Besucher und Bauherr Warnweste Elisian Wer die Fläche betritt, braucht sie ohnehin — und wird darin von Weitem zugeordnet 3,69 €
Ausbau und Innenarbeiten Aluminium-Wasserwaage 30 cm Kurze Ausführung für Zargen, Fliesenspiegel und Unterkonstruktion 2,79 €
Nachunternehmer und Planer Werkzeug Set Niton Bleibt im Fahrzeug der anderen Firma und wird beim nächsten Vorhaben wiedererkannt 9,41 €

Zwei Artikel fallen aus dieser Ordnung heraus. Das Multitool aus Edelstahl ist kein Verbrauchsstück, sondern das, was nach einer abgenommenen Leistung übergeben wird: Es hält länger als das Vorhaben und wird nicht weitergereicht. Und die Taschenlampe wächst im Winter über ihren Zweck hinaus — auf einem Rohbau ohne Anschluss ist am späten Nachmittag Schluss, wenn niemand Licht dabeihat.

Woraus sich eine Bestellung fürs Baugewerbe zusammensetzt

Die Kacheln unten führen in die Warengruppen, aus denen sich der Bedarf einer Baustelle zusammensetzt. Vier davon hängen im Katalog unter den Werkzeugen, zwei stehen anderswo: Warnwesten bei der Ausstattung rund ums Fahrzeug, Lampen in der Technik. Wer eine bestimmte Länge, ein Material oder eine Preislage sucht, kommt über die Gruppe schneller ans Ziel als über eine feste Auswahl.

Auf jeder Kachel stehen eine Artikelzahl und ein Betrag, beide als Wegweiser und nicht als Angebot. Die Artikelzahl sagt, wie viel Auswahl bleibt, falls ein Stück ausläuft. Der Betrag gehört zum günstigsten Artikel der Gruppe in seiner größten Staffel und liegt unter dem, was eine veredelte Ausstattung je Person kostet.

Sechs Warengruppen für die Baustelle

Die Termine, an denen etwas übergeben wird

Ein Bauvorhaben bringt seine Anlässe selbst mit, und das ist ein Vorteil, den die meisten Branchen nicht haben. Niemand muss sich einen Grund ausdenken: Baubeginn, Richtfest und Übergabe stehen im Terminplan, lange bevor jemand über Werbeartikel nachdenkt. Fest stehen diese Termine damit trotzdem nicht, und darin liegt die eigentliche Arbeit. Ein Richtfest rückt mit dem Rohbau, eine Übergabe mit der Mängelliste, und von beidem erfährt die Bauleitung zuerst und das Büro zuletzt. Wer den Bedarf deshalb an den Bauabschnitt bindet statt an ein Datum, entscheidet einmal; wer ihn an ein Datum bindet, entscheidet bei jeder Verschiebung neu.

Anlässe im Verlauf eines Vorhabens

  • Baubeginn und Einrichtung der Baustelle

    Der wirksamste Termin und der am seltensten genutzte. Was in der ersten Woche ausgegeben wird, bleibt die gesamte Bauzeit über im Umlauf.

  • Begehung mit Bauherr und Planer

    Für Gäste liegen Weste und Helm ohnehin bereit. Werden sie danach mitgegeben statt eingesammelt, verlässt das Erscheinungsbild der Baustelle das Grundstück.

  • Richtfest

    Der eine Termin, an dem Mannschaft, Nachunternehmer, Bauherr und Nachbarschaft zusammenstehen. Hier zählt Menge vor Einzelwert — und hier fällt auf, wenn nichts vorbereitet wurde.

  • Abnahme und Schlüsselübergabe

    Eine Übergabe unter vier Augen, meist in guter Stimmung. Was hier gereicht wird, überdauert die Schlussrechnung und darf mehr kosten, weil es wenige sind.

  • Einweisung neuer Nachunternehmer

    Jede Firma, die neu auf die Fläche kommt, wird eingewiesen. Was dabei ausgehändigt wird, ist Teil des Ablaufs statt Geschenk — und wird deshalb behalten.

  • Ausbildungsmesse und Praktikum

    Der Nachwuchs ist knapp, die Konkurrenz sitzt am Nachbartisch. Ein Gegenstand aus der echten Arbeit schlägt jedes Blatt Papier.

Vorlauf: Der Bauzeitenplan kennt keine Nachbestellung

Zwischen der Entscheidung und dem Tag, an dem die Ware im Container liegt, stehen vier Zeitspannen, und nur eine davon steht beim Artikel. Zuerst braucht das Motiv eine Runde: Datei prüfen, Fläche festlegen, Ansicht freigeben. Dann läuft die Veredelung, deren Werktage der Katalog nennt. Danach der Transport, im Winter unzuverlässiger als im Sommer. Und zum Schluss die eigene Verteilung, die auf einer Baustelle nie an einem Tag erledigt ist.

Die Laufzeiten im Sortiment sind nicht gleichmäßig verteilt, sondern liegen auf Stufen. Die gängigen Stufen sind 2, 3, 4 und 5 Werktage; die Stufe, auf der der größte Teil des Sortiments steht, verlangt 10 Werktage. Kurzfristig lieferbar sind 5.616 Artikel und damit 20 % des Bestands — genug für einen Termin, der vorgezogen wurde, aber nicht genug, um eine ganze Ausstattung daraus zusammenzustellen.

Ein Hinweis zur Reihenfolge: Textil ist fast immer das langsamste Stück im Auftrag. Weste und Jacke laufen bei anderen Herstellern als Werkzeug, brauchen beim Stick die längste Regellaufzeit und hängen zusätzlich an einer Größenabstimmung. Für einen gemeinsamen Liefertermin zählt deshalb die Kleidung — oder man trennt die Positionen und nimmt das Werkzeug vorweg.

Kurzfristig
Werkzeuge, die schnell versandfertig sind
Nach Lieferzeit sortiert, aus der Warengruppe Werkzeuge. Die Werktage am Artikel zählen ab Ihrer Freigabe.
Express in 2 Werktagen
Express in 3 Werktagen
Express in 3 Werktagen

Wie sich die Menge aus dem Vorhaben ergibt

Die Menge steht auf dem Bau nicht im Marketingplan, sondern in der Baustellenordnung. Sie setzt sich aus vier Posten zusammen: der eigenen Mannschaft in Spitzenbesetzung, den Firmen, die über die Bauzeit hinzukommen, den Gästen auf der Fläche und einer Reserve für das, was verloren geht. Der letzte Posten wird fast immer vergessen und ist bei Handschuhen und Maßstäben der größte.

Die zweite Rechnung betrifft den Preis, und sie läuft der ersten entgegen. Der Warenpreis sinkt mit der Menge nur langsam, die Veredelung dagegen steil: Das Einrichten fällt einmal je Auftrag und Farbe an und verteilt sich danach auf alles, was durchläuft. Hinterlegt sind die Staffeln 1, 50, 100, 250 und 500 Stück. Der wirksamste Sprung liegt unten. Wer achtzig Stück braucht, steht dicht unter der Stufe bei 100 Stück, und der Aufpreis bis dorthin ist meist kleiner als der Nachteil einer zweiten Bestellung im nächsten Frühjahr.

Mindestbestellmengen stehen dabei seltener im Weg, als die Sorge davor vermuten lässt. Ganz ohne kommen 24.091 Artikel aus, also 87 % des aktiven Bestands. Wo eine gilt, liegt sie meist bei 50 oder 100 Stück; hundert Stück verlangen 1.023 Artikel. Für ein einzelnes Vorhaben ist das erreichbar, sobald Mannschaft, Nachunternehmer und Gäste zusammengezählt werden — und für zwei Vorhaben ohnehin.

Der dritte Hebel ist die Zusammenlegung mehrerer Vorhaben in eine Bestellung. Werkzeug ohne Jahreszahl altert im geschlossenen Karton nicht. Was einen Vorrat verdirbt, ist nicht die Zeit, sondern der Lagerplatz: Ein Container ohne Heizung zieht Feuchtigkeit, und Textil nimmt sie an.

Was vor der Bestellung geklärt gehört

  • Ausrüstung oder Werbemittel Bei Weste, Helm und Handschuhen zuerst entscheiden, ob der Artikel eine Anforderung erfüllen soll. Danach ist die Auswahl eine andere.
  • Wer gibt aus, und wann Bauleitung, Polier oder Büro — einer muss es übernehmen, und der Termin gehört in den Plan.
  • Ein Motiv für alle Artikel Dieselbe einfarbige Fassung auf Maßstab, Weste und Lampe hält die Einrichtung klein.
  • Das langsamste Stück bestimmt den Termin Für einen gemeinsamen Liefertermin zählt die längste Laufzeit im Auftrag.
  • Trockener Lagerplatz Ein Jahresvorrat gehört in den Betrieb und nicht in den Container. Feuchtigkeit ist für Textil das Ende, für Karton auch.

Zwei Leseentfernungen, zwei Motive

Auf einer Baustelle wird ein Firmenname aus zwei sehr verschiedenen Entfernungen gelesen, und darin liegt die eigentliche Gestaltungsfrage. Die Weste am Gerüst wird aus zwanzig Metern erkannt oder gar nicht. Der Maßstab in der Hand wird aus einer Armlänge gelesen. Beides mit einem Motiv zu bedienen, geht schief: Was auf dem Rücken trägt, ist auf dem Maßstab ein Balken, und was auf dem Maßstab steht, ist auf dem Rücken ein grauer Fleck. Eine mittlere Entfernung gibt es dabei kaum: Entweder jemand steht mit Ihnen am selben Gerüstabschnitt, oder er sieht Sie über eine abgesperrte Fläche hinweg. Welche der beiden Fassungen ein Besucher überhaupt zu Gesicht bekommt, entscheidet damit nicht die Gestaltung, sondern der Weg, den ihm die Baustellenordnung lässt.

Für die weite Entfernung gilt: ein Wort, große Schrift, hoher Kontrast. Auf Signalgelb liest sich Dunkelblau oder Schwarz, auf Signalorange ein dunkler Ton besser als Weiß. Zusätze wie Rechtsform, Anschrift oder Netzadresse sind auf dem Rücken verschenkt — sie werden nie aus der Entfernung gelesen, in der die Weste überhaupt auffällt, und nehmen der einen Zeile den Platz, der sie groß macht.

Für die Armlänge gilt das Gegenteil. Auf Maßstab, Bandmaß und Multitool ist Platz für Name, Ort und Rufnummer, weil der Gegenstand ohnehin in der Hand liegt, wenn jemand sie sucht. Der Ort ist dabei die unterschätzte Angabe: Bauleistungen werden regional vergeben, und der Ortsname beantwortet die stille Frage, ob Ihr Betrieb überhaupt anfährt.

Rückenansicht einer flach ausgebreiteten gelben Warnweste mit zwei waagerechten Reflexstreifen und einem breiten unbedruckten Feld zwischen Schulternaht und oberem Streifen.
Das Feld zwischen Schulternaht und oberem Reflexstreifen ist die einzige Fläche dieser Seite, die aus zwanzig Metern gelesen wird — und es ist niedriger, als es auf einem Produktfoto wirkt. Ein Motiv, das über einen Streifen läuft, deckt reflektierende Fläche ab. Deshalb steht dort ein Wort in voller Höhe und nicht ein ganzer Firmenauftritt in halber.

Bleibt die Farbigkeit, und sie beantwortet sich auf dem Bau meist von selbst. Ein einfarbiges Motiv ist hier kein Kompromiss, sondern die robustere Lösung: Es deckt auf kräftigem Grund besser, es kostet eine Einrichtung statt mehrerer, und es lässt sich ohne Umbau auf einen zweiten Artikel übertragen. Einmal angelegt, trägt eine solche Fassung jede weitere Bestellung.

Von der Auswahl bis auf die Baustelle

  1. 1 Bedarf aus dem Bauzeitenplan ziehen Spitzenbesetzung, erwartete Nachunternehmer, Gäste, Reserve. Daraus ergibt sich die Menge, bevor ein Artikel gewählt ist.
  2. 2 Drei Positionen festlegen Eine für den Verbrauch, eine für die Ausstattung, eine für die Übergabe. Mehr Sorten erhöhen die Einrichtung, ohne dass mehr ankommt.
  3. 3 Anfrage mit Menge und Ausgabetermin Sie bekommen einen Stückpreis einschließlich Veredelung — samt Hinweis, wenn die nächste Staffelstufe kaum mehr kostet.
  4. 4 Motiv je Leseentfernung abstimmen Für die Weste eine Zeile in voller Höhe, für Werkzeug die Fassung mit Ort und Rufnummer.
  5. 5 Freigeben, dann läuft die Uhr Die genannten Werktage beginnen mit Ihrer Freigabe. Danach folgen Transport und Ihre eigene Verteilung.

Was wir vor der Produktion prüfen

Im Baugewerbe entstehen die teuren Fehler nicht an der Maschine. Sie entstehen, wenn ein Werbemittel für Ausrüstung gehalten wird oder wenn Ware zu einem Termin eintrifft, an dem die Mannschaft schon abgerückt ist.

  • Ausrüstung gegen Zusage Bei Weste, Helm und Handschuhen sagen wir, was die Beschreibung an Norm und Kennzeichnung ausweist — und was nicht.
  • Untergrund gegen Verfahren Fiberglas, Aluminium, Signalgewebe und Kunststoffschale nehmen Farbe verschieden an. Passt beides nicht zusammen, melden wir es vor dem Druck.
  • Termin gegen Bauzeitenplan Wir rechnen vom Ausgabetermin zurück und nennen den Tag, an dem Ihre Freigabe vorliegen muss.
  • Ein Preis je Stück, Veredelung eingerechnet Im Angebot steht kein Warenpreis, zu dem später der Druck kommt, sondern der Betrag der fertigen Position.
promobilliger Projektbetreuung Feste Ansprechperson für Bauunternehmen und Bauträger

Eine Anlaufstelle für Muster, Motiv, Angebot und Nachbestellung — auch dann, wenn ein Termin vorgezogen wird.

Häufige Fragen aus Bauunternehmen und vom Bauträger

Wer stellt Weste und Helm für Besucher auf der Baustelle?
In der Praxis der Betrieb, der die Baustelle führt — und das lässt sich nutzen. Bewährt hat sich ein eigener Satz Besucherwesten in einer Farbe, die sich von der Mannschaft unterscheidet: Dann ist auf den ersten Blick erkennbar, wer ortskundig ist und wer begleitet werden muss. Zwei Größen genügen, weil eine Besucherweste über der Straßenkleidung sitzt.
Lohnt ein Aufdruck auf Arbeitshandschuhen?
Selten. Die bedruckbare Fläche ist klein, sie liegt an der Stelle mit der stärksten Beanspruchung, und das Paar ist nach wenigen Wochen durch. Wirksamer sind Banderole und Umkarton: Beide werden beim Öffnen bewusst angesehen, tragen mehr Fläche und kosten weniger als eine Veredelung am Produkt.
Bekommen Nachunternehmer dasselbe wie die eigene Mannschaft?
Besser nicht. Die Mannschaft bekommt Ausstattung, deren Menge der Kopfzahl folgt. Nachunternehmer sind Firmen, mit denen Sie erneut arbeiten wollen — dort ist die Zahl klein und der Anlass ein anderer. Ein einzelnes gutes Stück, übergeben von der Bauleitung statt aus dem Container ausgegeben, wirkt hier mehr als dieselbe Ware in Menge.
Können wir für mehrere Vorhaben auf einmal bestellen?
Bei Werkzeug ist das der übliche Weg, weil es ohne Jahreszahl nicht altert. Zwei Einschränkungen: Bei Textil binden Sie sich an eine Größenverteilung, die sich mit der Mannschaft ändert — dort lohnt die kleinere Menge häufiger. Und der Vorrat gehört in einen trockenen Raum im Betrieb, nicht in einen unbeheizten Container.
Wie viel Firmenname passt auf den Rücken einer Weste?
Ein Wort in voller Höhe des freien Feldes. Der Grund ist nicht die Breite, sondern die Höhe: Zwischen Schulternaht und oberem Reflexstreifen bleibt ein niedriger Streifen, und jede zweite Zeile halbiert die Schriftgröße. Bei zusammengesetzten Firmennamen setzen wir deshalb den kennzeichnenden Teil groß — der vollständige Name steht auf dem Werkzeug.
Unser Logo hat mehrere Farben. Ist das ein Problem?
Kein Hindernis, aber ein Kostenpunkt: Jede Farbe ist im Druck ein eigener Durchgang mit eigener Einrichtung, und bei einer Gravur entfällt Farbe ganz. Für Baustellenartikel legen wir deshalb einmal eine einfarbige Fassung an. Sie überträgt sich ohne Umbau auf den nächsten Artikel und deckt auf Signalgewebe besser.
Bei uns wechselt die Besetzung ständig. Wie planen wir dann?
Trennen Sie die Positionen nach ihrer Lebensdauer. Weste und Helm bleiben beim Betrieb und werden weitergegeben; ihre Menge folgt der Spitzenbesetzung der Fläche. Handschuhe und Maßstäbe bleiben bei der Person, ihre Menge folgt den Personenwochen. Wer beides in eine Position wirft, bestellt vom einen zu viel und vom anderen zu wenig.
Hilft das bei der Suche nach Nachwuchs?
Für sich genommen nicht, am richtigen Termin schon. Auf Ausbildungsmessen konkurrieren Sie mit Betrieben, die dieselben Leute suchen, und ein Gegenstand aus der echten Arbeit bleibt länger als ein Blatt Papier. Wirksam wird er erst, wenn darauf steht, wie man Sie erreicht — und wenn jemand die Anfrage beantwortet, die daraufhin kommt.

Wann soll die Ware auf der Baustelle sein?

Nennen Sie den Ausgabetermin, die ungefähre Menge und den Anlass — Baubeginn, Richtfest oder Übergabe. Sie bekommen ein Angebot mit Stückpreis einschließlich Veredelung und eine Rückrechnung, bis wann die Freigabe vorliegen muss.

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Weiterlesen und weiterplanen

Zwei Themenseiten schließen unmittelbar an. Die eine behandelt die Kleidung, die auf der Fläche getragen wird — von der Weste bis zur Arbeitsjacke. Die andere gilt dem Termin, an dem es nicht um das laufende Vorhaben geht, sondern um die Leute, die das nächste bauen sollen. Beide setzen dort an, wo diese Seite aufhört. Die Textilseite nimmt die Fragen auf, die erst nach der Artikelwahl kommen — Schnitt, Größenlauf, Pflege —; sie gelten für jeden Betrieb gleich, ob er baut oder nicht. Die Seite zum Nachwuchs beginnt am anderen Ende: bei einem Empfänger, der noch nicht zum Betrieb gehört und dem deshalb auch niemand etwas nachbestellt.

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