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Werbetextilien bedrucken und besticken

Bei Textil bestellen Sie keine Stückzahl, sondern eine Größenverteilung — und die entscheidet über den Erfolg mehr als das Verfahren. Was Schnitt, Charge und Waschgang mit einer Bestellung machen, und welches Verfahren zu welchem Motiv passt. Bedruckbare Shirts gibt es ab 1,46 € je Stück netto.

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veredelbare Artikel
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Veredelungsverfahren
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Warengruppen

Was auf dieser Seite beantwortet wird

  • Die Größenverteilung Eine Textilbestellung ist keine Zahl, sondern eine Liste. Wer sie falsch schätzt, hat am Ende Ware in Größen, die niemand trägt — und fehlende in denen, die alle wollen.
  • Vier Verfahren, vier Motive Siebdruck, Transferdruck, Digitaldruck und Stickerei können jeweils etwas, das die anderen nicht können. Die Wahl folgt dem Motiv und der Auflage, nicht dem Preis.
  • Warum Nachbestellen anders ist Textil kommt aus Chargen. Eine Nachlieferung kann im Farbton minimal abweichen — sichtbar wird das erst, wenn beide nebeneinander getragen werden.
  • Was die Wäsche übrig lässt Ein Aufdruck auf Kleidung wird nicht einmal beurteilt, sondern nach jedem Waschgang erneut. Die Zahl der Waschgänge ist die eigentliche Kennzahl.

Sie bestellen keine Menge, sondern eine Verteilung

Bei jedem anderen Werbeartikel ist die Bestellmenge eine Zahl. Bei Textil ist sie eine Liste, und diese Liste ist die schwierigste Entscheidung des ganzen Auftrags. Fünfzig Shirts sind nicht fünfzig Shirts, sondern eine bestimmte Anzahl je Größe — und wenn diese Verteilung nicht zur Gruppe passt, die sie tragen soll, entsteht ein Bestand, der zugleich zu groß und zu klein ist.

Der Fehler ist nicht theoretisch. Er sieht in der Praxis immer gleich aus: Die mittleren Größen sind nach zwei Wochen vergriffen, während ein Karton mit den äußeren Größen im Lager bleibt und dort auch bleibt. Nachbestellt wird dann in kleiner Menge, zum Preis einer eigenen Einrichtung und aus einer anderen Charge.

Erschwerend kommt hinzu, dass Größenangaben zwischen Herstellern nicht vergleichbar sind. Ein M des einen Lieferanten entspricht dem S eines anderen; bei Schnitten aus unterschiedlichen Fertigungen liegen leicht zwei Konfektionsgrößen dazwischen. Wer die Verteilung einer früheren Bestellung übernimmt, ohne dass es derselbe Artikel ist, überträgt eine Zahl auf ein anderes Maßsystem.

Die zweite Weggabelung ist der Schnitt. Unisex ist der einfachere Weg, weil er die Liste kurz hält, sitzt aber bei einem Teil der Träger schlechter. Getrennte Damen- und Herrenschnitte sitzen besser und verdoppeln die Liste — und sie erzwingen eine Abfrage, weil sich der Schnitt nicht aus der Personalliste ableiten lässt. Beide Wege sind vertretbar; nicht vertretbar ist, die Frage zu überspringen und beim Auspacken zu beantworten.

Praktisch hat sich ein Vorgehen bewährt, das den Fehler klein hält: die Verteilung abfragen, eine Reserve ausschließlich in den mittleren Größen aufschlagen und die äußeren Größen exakt nach Bedarf bestellen. Die mittleren Größen finden erfahrungsgemäß immer einen Träger, die äußeren selten.

Wofür Textil bestellt wird und was daraus folgt

  • Einheitliche Teamkleidung

    Feste Gruppe, bekannte Größen, mehrere Jahre Nutzung. Hier lohnt der Aufwand für Abfrage, Schnittwahl und Vorrat aus derselben Charge.

  • Messe- und Veranstaltungsteam

    Kleine Gruppe, kurzer Einsatz, oft wechselnde Besetzung. Unisex und wenige Größen sind hier meist die richtige Vereinfachung.

  • Give-away an Kunden

    Größe unbekannt, Empfänger unbekannt. Der schwierigste Fall — deshalb greifen hier Artikel ohne Größe: Kappe, Beutel, Mütze.

  • Vereins- und Sponsoringbedarf

    Sehr breite Größenspanne von Kindern bis Erwachsenen. Ohne Abfrage praktisch nicht planbar, dafür meist mit langem Vorlauf.

  • Schutz- und Warnkleidung

    Die Größe folgt hier der Vorschrift und der Passform über der Arbeitskleidung, nicht dem Geschmack. Meist wenige Größen in hoher Stückzahl.

Ohne Größenfrage
Textil, das jedem passt
Kappen, Mützen und Warnwesten kommen ohne Größenliste aus. Preise netto je Stück ohne Veredelung.

Kopfbedeckungen sind die Ausnahme im Textilbereich: Sie kommen ohne Größenliste aus, weil der Verschluss die Anpassung übernimmt. Der Hut Patriot liegt bei 0,15 €, die Baseballkappe COTTURE bei 1,30 € — für ein Give-away an unbekannte Empfänger ist das der einzige Textilartikel, der planbar bleibt.

Warnwesten ab 1,51 € sind der zweite Fall ohne echte Größenfrage. Sie werden über der Arbeitskleidung getragen und deshalb bewusst weit geschnitten. Wo sie vorgeschrieben sind, entscheidet die Norm über die Ausführung — die Werbefläche ist dann das, was zwischen den Reflexstreifen bleibt.

Einfache Shirts ab 1,46 € sind der Einstieg in die Größenfrage. Bei ihnen fällt eine falsche Verteilung wirtschaftlich am wenigsten ins Gewicht — und deshalb sind sie der richtige Artikel, um die Verteilung im eigenen Betrieb einmal zu messen, bevor teurere Kleidung bestellt wird.

Womit die Planung rechnen kann

  • 25.818 Artikel lassen sich mit Logo versehen
  • 5.616 in wenigen Werktagen versandfertig
  • 24.091 ohne Mindestbestellmenge
  • 291 Kategorien im Sortiment

Vier Verfahren, und jedes kann etwas, das die anderen nicht können

Im Sortiment sind 8 Veredelungsverfahren hinterlegt; für Textil kommt es auf vier an. Die Wahl zwischen ihnen ist keine Preisfrage, sondern eine Frage des Motivs und der Auflage. Ein Motiv mit Farbverlauf schließt zwei der vier von vornherein aus; eine Auflage von zwanzig Stück schließt ein drittes aus. Wer mit dem Preis beginnt, landet regelmäßig bei einem Verfahren, das das gewünschte Motiv gar nicht abbilden kann.

Makroaufnahme der Maschenstruktur eines marineblauen Baumwoll-Jerseys im Streiflicht, dahinter unscharf die Kante eines gefalteten Kleidungsstücks.
Der Untergrund, um den es geht: Papier ist glatt und weiß, Gewebe hat eine Struktur, eine Eigenfarbe und dehnt sich. In dieser Vergrößerung wird sichtbar, warum feine Linien auf Textil verschwimmen und zwei eng benachbarte Farben ineinanderlaufen — die Maschen sind größer als die Details, die ein Motiv aus der Bildschirmansicht mitbringt.

Verfahren nach Motiv und Auflage

Regelwert und Spanne in Werktagen, gerechnet ab der Freigabe des Andrucks und ohne Transport.
Verfahren Wofür Farbigkeit Werktage
Siebdruck Große Auflagen, einfache Motive eine Farbe je Durchgang, deckend meist 10 (2 bis 25)
Transferdruck Kleine Auflagen, mehrfarbige Motive volle Farbigkeit meist 10 (2 bis 10)
Digitaldruck Fotos und Verläufe volle Farbigkeit, feinste Abstufungen meist 10 (2 bis 25)
Bestickung Dauerhafte Kennzeichnung, Teamkleidung Garnfarben, keine feinen Linien <!--ppb-fact-missing-ba62ae2983e55956-->

Der Siebdruck ist bei großen Auflagen unschlagbar, weil sich seine Einrichtung auf viele Stück verteilt: 7.355 Artikel sind dafür vorgesehen. Er trägt deckend auf, hält auch auf dunklem Stoff und ist bei einfarbigen Motiven die haltbarste der aufgetragenen Techniken. Sein Preis ist die Farbtrennung — jede weitere Farbe ist ein eigener Durchgang mit eigener Einrichtung.

Der Transferdruck dreht diese Rechnung um: 5.436 Artikel laufen darüber, und weil das Motiv als Ganzes übertragen wird, kostet Farbigkeit dort nichts extra. Für zwanzig Shirts mit einem vierfarbigen Logo ist er fast immer der wirtschaftlichere Weg. Dafür liegt er als Schicht auf dem Gewebe und ist der Waschbelastung stärker ausgesetzt.

Der Digitaldruck ist das Verfahren für alles, was ein Foto oder einen Verlauf enthält — 3.748 Artikel sind dafür hinterlegt. Er bildet ab, was kein anderes Verfahren abbilden kann, und braucht dafür einen hellen, glatten Untergrund; auf dunklem oder stark strukturiertem Gewebe wird die Wiedergabe schwierig.

Sie überlebt die Wäsche länger als jedes gedruckte Verfahren und wirkt hochwertiger. Was sie nicht kann, sind feine Linien, kleine Schrift und Verläufe — ein Motiv muss dafür auf Flächen reduziert werden, die eine Nadel abbilden kann.

Woraus sich eine Textilbestellung zusammensetzt

Ein Motiv für Textil ist ein anderes Motiv

Ein Logo, das auf Briefpapier und Website funktioniert, funktioniert auf Kleidung selten unverändert. Der Grund ist der Leseabstand: Auf einer Brusttasche wird es aus zwei Metern gelesen, nicht aus dreißig Zentimetern. Feine Linien, dünne Schriften und enge Buchstabenabstände verschwinden dabei — nicht plötzlich, sondern als allmähliches Verschwimmen, das im Entwurf auf dem Bildschirm nicht zu sehen ist.

Der zweite Grund ist der Untergrund. Papier ist glatt und weiß; Gewebe hat eine Struktur, eine Eigenfarbe und dehnt sich. Ein Motiv mit zwei eng benachbarten Farben, das auf Papier sauber trennt, läuft auf Jersey ineinander. Deshalb gehört zu jedem Textilauftrag die Frage, wie das Motiv aussieht, wenn es auf die kleinste vorgesehene Fläche reduziert wird.

Ein praktischer Zwischenschritt, der wenig kostet und viel verhindert: Drucken Sie das Motiv in Originalgröße auf Papier aus, legen Sie es auf ein Kleidungsstück und treten Sie zwei Meter zurück. Was dabei nicht mehr lesbar ist, wird auch als Stickerei oder Aufdruck nicht lesbar. Diese Prüfung dauert fünf Minuten und ersetzt die Diskussion darüber, ob ein Motiv „zu fein“ ist.

Zur Farbwahl gehört eine zweite Fassung. Ein Motiv, das auf hellem Grund mit weißen Aussparungen arbeitet, verschwindet auf dunklem Stoff. Wer beide Fassungen vor der Bestellung vorbereitet, kann Textilfarben frei wählen — und muss nicht die Kleidung nach dem Logo aussuchen.

Warum eine Nachbestellung bei Textil anders ist

Textil kommt aus Chargen. Stoff wird partienweise gefärbt, und zwischen zwei Partien liegt eine Abweichung im Farbton, die für sich genommen niemand bemerkt — die aber sichtbar wird, sobald zwei Stücke nebeneinander getragen werden. Bei Hartware gibt es dieses Problem nicht; bei Textil ist es der Regelfall und keine Ausnahme.

Daraus folgt eine Empfehlung, die dem üblichen Rat widerspricht, knapp zu bestellen: Bei Teamkleidung, die über Jahre getragen wird, gehört ein Vorrat aus derselben Charge dazu. Er deckt Ersatz für beschädigte Stücke und neue Personen ab, ohne dass die Gruppe uneinheitlich wird — und er kostet nur die größere Staffel, nicht eine zweite Einrichtung.

Kleiderstange mit dicht nebeneinander hängenden schlichten olivgrünen Poloshirts auf gleichen Holzbügeln vor einer hellen Wand.
So soll eine Serie nach zwei Jahren noch aussehen: ein Farbton über alle Stücke hinweg. Erreichbar ist das nur über eine gemeinsame Färbepartie — deshalb steht bei Teamkleidung, die über Jahre einheitlich bleiben soll, der Vorrat aus derselben Charge gleichberechtigt neben der Stückzahl, die heute gebraucht wird.

Der zweite Grund für einen Vorrat ist die Sortimentspflege. Textilkollektionen werden gewechselt, Farben laufen aus, Schnitte werden überarbeitet. Ein Shirt, das heute geführt wird, kann in zwei Jahren durch ein ähnliches ersetzt sein, das anders sitzt — und dann steht die Nachbestellung vor derselben Wahl wie bei ausgelaufenem Geschirr: sichtbarer Bruch im Bestand oder Neuanschaffung für alle.

Der dritte Punkt betrifft die Unterlagen. Legen Sie die Druckdatei so ab, wie sie in die Produktion gegangen ist, dazu Verfahren, Farbwerte, Position und Größe des Motivs auf dem Kleidungsstück. Diese fünf Angaben machen aus einer Nachbestellung eine Wiederholung. Ohne sie beginnt jede Nachlieferung wieder mit Andruck, Farbabstimmung und der Frage, wie hoch das Logo eigentlich saß.

Die Wäsche ist die eigentliche Prüfung

Ein Aufdruck auf Kleidung wird nicht einmal beurteilt, sondern nach jedem Waschgang erneut. Die maßgebliche Kennzahl ist deshalb nicht, wie das Motiv am ersten Tag aussieht, sondern nach wie vielen Wäschen es noch aussieht wie am ersten Tag. Diese Zahl hängt an drei Größen: am Verfahren, an der Temperatur und daran, ob das Stück auf links gewaschen wird.

Die Reihenfolge der Haltbarkeit ist dabei stabil: Bestickung hält am längsten, weil sie kein Auftrag ist. Siebdruck folgt, weil er deckend und dünn aufliegt. Transferdruck ist empfindlicher, weil er als geschlossene Schicht auf dem Gewebe sitzt und sich bei Dehnung anders verhält als der Stoff darunter. Digitaldruck liegt dazwischen und hängt stark vom Material ab.

Für die Praxis heißt das: Kleidung, die täglich getragen und wöchentlich gewaschen wird, rechtfertigt die teurere Veredelung. Ein Shirt für ein Wochenende tut das nicht. Der Fehler liegt selten darin, das falsche Verfahren zu wählen — sondern darin, für beide Fälle dasselbe zu wählen.

Ein Hinweis, der nichts kostet und viel bringt: Geben Sie mit der Kleidung eine kurze Pflegeempfehlung aus. Auf links waschen, nicht über dem Motiv bügeln, keinen Trockner — drei Sätze, die die Lebensdauer eines Aufdrucks spürbar verlängern und die sonst niemand kennt.

Was vor der Bestellung geklärt gehört

  • Die Größenverteilung Abgefragt, nicht geschätzt. Reserve nur in den mittleren Größen, äußere Größen exakt nach Bedarf.
  • Unisex oder getrennte Schnitte Eine Entscheidung mit Folgen für die Liste und die Passform. Sie lässt sich nicht aus der Personalliste ableiten.
  • Farben und Verläufe im Motiv Zwei Fragen, die die Wahl des Verfahrens fast allein entscheiden. Beide gehören vor den Preisvergleich.
  • Zwei Fassungen des Motivs Eine für hellen, eine für dunklen Grund. Sonst bestimmt das Logo die Farbe der Kleidung.
  • Die Vorlage in Pfaden Eine Datei mit Schriften in Pfaden geht ohne Rückfrage in die Vorbereitung. Ein Foto des Logos kostet mindestens einen zusätzlichen Werktag.
  • Vorrat aus derselben Charge Bei Kleidung, die über Jahre einheitlich aussehen soll, die einzige Absicherung gegen abweichende Färbepartien.

Von der Gruppe zur fertigen Kleidung

  1. 1 Gruppe und Nutzungsdauer klären Feste Mannschaft über Jahre oder einmaliger Einsatz — daraus folgt fast alles Weitere.
  2. 2 Größen abfragen Die eigentliche Bestellung. Zwei Tage Umlauf sparen einen Karton unbrauchbarer Ware.
  3. 3 Artikel und Schnitt wählen Erst jetzt, denn Schnitt und Größenlauf gehören zum selben Artikel und nicht zur Warengruppe.
  4. 4 Motiv prüfen und anpassen In Originalgröße ausdrucken, auflegen, zwei Meter zurücktreten. Was dort verschwindet, verschwindet auch später.
  5. 5 Verfahren festlegen Nach Farbzahl, Verläufen und Auflage — in dieser Reihenfolge, dann erst nach Preis.
  6. 6 Menge inklusive Vorrat bestellen Bedarf plus Reserve aus derselben Charge, in einem Auftrag und mit einer Einrichtung.

Häufige Fragen zu Werbetextilien

Wie ermitteln wir die richtige Größenverteilung?
Durch Abfrage, nicht durch Schätzung — und beim ersten Mal am besten anhand eines konkreten Artikels, weil Größenangaben zwischen Herstellern nicht vergleichbar sind. Ein M des einen Lieferanten kann dem S eines anderen entsprechen. Hat sich eine Verteilung einmal bewährt, lässt sie sich für denselben Artikel wiederverwenden; für einen anderen Schnitt gilt sie nicht.
Unisex oder getrennte Damen- und Herrenschnitte?
Unisex hält die Liste kurz und sitzt bei einem Teil der Träger schlechter. Getrennte Schnitte sitzen besser, verdoppeln die Liste und erzwingen eine Abfrage, weil sich der Schnitt nicht aus der Personalliste ableiten lässt. Für kurze Einsätze und wechselnde Besetzung ist Unisex meist die richtige Vereinfachung, für Kleidung über mehrere Jahre selten.
Welches Verfahren hält am längsten?
Die Bestickung, weil sie kein Auftrag ist, sondern Faden im Gewebe. Danach folgt der Siebdruck, dann der Digitaldruck, dann der Transferdruck, der als geschlossene Schicht auf dem Gewebe sitzt. Die Reihenfolge gilt allerdings nur bei gleicher Behandlung — auf links gewaschen und ohne Trockner hält auch ein Transferdruck deutlich länger als bei voller Temperatur.
Bei welcher Menge lohnt sich Siebdruck gegenüber Transferdruck?
Die Grenze verläuft nicht bei einer festen Stückzahl, sondern an der Zahl der Farben. Der Siebdruck richtet je Farbe ein, der Transferdruck überträgt das Motiv als Ganzes. Ein einfarbiges Motiv in großer Auflage spricht klar für Siebdruck, ein vierfarbiges in kleiner Auflage ebenso klar für Transferdruck. Dazwischen lohnt der Vergleich beider Angebote für Ihren konkreten Fall.
Warum weicht die Nachlieferung im Farbton ab?
Weil Stoff partienweise gefärbt wird und zwischen zwei Färbepartien eine Abweichung liegt. Für sich genommen fällt sie nicht auf; nebeneinander getragen schon. Wer Einheitlichkeit über Jahre braucht, deckt den Bedarf mehrerer Jahre in einer Bestellung ab — das kostet die größere Staffel, aber keine zweite Einrichtung.
Kann ein Foto auf ein T-Shirt gedruckt werden?
Ja, im Digitaldruck. Er bildet Verläufe und feinste Abstufungen ab und braucht dafür einen möglichst hellen, glatten Untergrund; auf dunklem oder stark strukturiertem Gewebe wird die Wiedergabe schwierig. Für ein Motiv aus wenigen klaren Farben ist er dagegen der aufwendigere Weg ohne erkennbaren Gewinn.
Wie groß darf das Logo sein?
Die technische Grenze setzt die Druckfläche des Artikels, die praktische Grenze setzt die Lesbarkeit. Auf Kleidung wird ein Motiv aus zwei Metern gelesen — was in dieser Entfernung verschwimmt, ist zu fein, unabhängig von der Größe. Der einfachste Test: in Originalgröße ausdrucken, auf ein Kleidungsstück legen, zwei Meter zurücktreten.
Können Textilien und andere Artikel zusammen bestellt werden?
Ja, und die Einrichtung fällt dann nur einmal je Druckfarbe an statt je Bestellung. Zu beachten ist allein die Lieferzeit: Textil hat häufig den längeren Vorlauf, und in einem gemeinsamen Auftrag bestimmt der langsamste Artikel den Termin für alle. Wer einen festen Termin hat, klärt das vor der Zusammenlegung.

Was wir vor der Bestellung prüfen

Bei Textil entstehen die teuren Fehler vor der Produktion, nicht in ihr: eine Verteilung, die nicht passt, oder ein Motiv, das das gewählte Verfahren nicht abbilden kann. Beides sagen wir vorher.

  • Motiv gegen Verfahren Wir sagen, ob das Motiv im gewünschten Verfahren darstellbar bleibt — und was daran zu ändern wäre.
  • Größenlauf des Artikels Welche Größen der konkrete Artikel führt und wie er ausfällt, klären wir vor der Abfrage in Ihrem Haus.
  • Angebot mit Veredelung Der Stückpreis im Angebot enthält den Druck oder die Stickerei, nicht nur die Ware.
  • Ablage für die Nachbestellung Druckdatei, Verfahren, Farbwerte, Position und Größe bleiben bei uns hinterlegt.
promobilliger Auftragsbetreuung Feste Ansprechperson für Ihre Textilaufträge

Ein Ansprechpartner für Größenlauf, Motivprüfung, Angebot und Nachbestellung — ohne Übergabe zwischendurch.

Wer trägt die Kleidung, und wie lange?

Nennen Sie Gruppengröße, Einsatzdauer und das geplante Motiv. Sie bekommen ein Angebot mit Stückpreis inklusive Veredelung und eine Einschätzung, welches Verfahren zu Ihrem Motiv passt.

Textilien anfragen

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Zwei Themenseiten schließen an diese an: die eine, wenn die Kleidung im Gastraum getragen wird, die andere, wenn zum Jahresende Präsente dazukommen.

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