Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Werbeartikel für Gastronomie und Hotellerie

In der Gastronomie ist der bedruckte Artikel kein Geschenk, sondern Betriebsmittel. Er steht im täglichen Einsatz, geht durch die Spülmaschine und muss in zwei Jahren identisch nachbestellbar sein. Bedruckte Trinkbecher gibt es ab 0,10 € je Stück netto.

25.818
veredelbare Artikel
8
Veredelungsverfahren
291
Warengruppen

Was auf dieser Seite beantwortet wird

  • Betriebsmittel statt Mitgebsel Was der Gast in der Hand hält, ist zugleich Ihre Werbefläche und Ihr Arbeitsgerät. Beide Ansprüche gelten gleichzeitig — und der zweite ist der härtere.
  • Was die Spülmaschine überlebt Gewerbliches Spülen bei hoher Temperatur mit alkalischer Lauge ist die härteste Prüfung für jeden Aufdruck. Sie entscheidet über das Verfahren, nicht die Optik.
  • Nachbestellen in zwei Jahren Bruch ist einkalkuliert, Nachbestellung der Regelfall. Ein Artikel, den es dann nicht mehr gibt, macht die ganze erste Bestellung zum Einzelstück.
  • Gast, Team und Mitnahme Drei Einsatzbereiche mit drei verschiedenen Anforderungen — und nur einer davon verlässt überhaupt das Haus.

Der Unterschied: Dieser Artikel ist im Einsatz, nicht im Schrank

Ein Werbeartikel wird in den meisten Branchen einmal übergeben und dann selten wieder gesehen. In der Gastronomie ist es umgekehrt: Die Tasse, das Glas, die Schürze bleiben im Haus und werden jeden Tag benutzt. Damit verschiebt sich der Maßstab vollständig. Nicht der erste Eindruck entscheidet, sondern der dreihundertste — und zwischen beiden liegen Hunderte Spülgänge.

Daraus folgt ein Kriterium, das auf keiner Produktseite prominent steht und trotzdem über die Anschaffung entscheidet: Wie sieht der Aufdruck nach einem Jahr aus? Ein Motiv, das nach vierzig Spülgängen blass wird, ist kein Schönheitsfehler. Es ist ein Betriebsmittel am Ende seiner Lebensdauer, das ersetzt werden muss, während der Rest der Serie noch tadellos ist — und dann passt die Nachlieferung farblich nicht mehr zum Bestand.

Das zweite Kriterium ist der Bruch. In jedem Betrieb geht Geschirr zu Bruch, und zwar planbar. Wer eine Serie mit eigenem Motiv anschafft, kauft damit eine Abhängigkeit: Der Artikel muss in zwei Jahren noch lieferbar sein, sonst steht die Nachbestellung vor der Wahl zwischen einem sichtbaren Bruch im Bestand und einer kompletten Neuanschaffung. Diese Frage gehört vor die Bestellung, nicht danach.

Das dritte Kriterium ist der Lebensmittelkontakt. Anders als bei einem Geschenk berührt hier die Ware das Getränk und die Speise. Was dafür zugelassen ist, entscheidet nicht der Geschmack, sondern die Eignung des Materials — und sie schränkt zugleich ein, wo auf dem Artikel überhaupt gedruckt werden darf. Auf der Innenseite eines Trinkgefäßes steht kein Logo.

Aus diesen drei Kriterien folgt der Rest dieser Seite: eine Trennung nach Einsatzbereich, ein Verfahren je Material, eine Rechnung, die den Ersatzbedarf einschließt, und eine Bestellmenge, die nicht am ersten Jahr endet.

Drei Einsatzbereiche mit drei Anforderungen

  • Ausschank und Service

    Tasse, Glas, Becher, Besteck. Täglich im Einsatz, täglich gespült. Hier zählt allein die Haltbarkeit des Aufdrucks und die Nachbestellbarkeit der Serie.

  • Das Team im Haus

    Schürze, Kopfbedeckung, Kellnermesser. Wird getragen statt gespült, hält dafür anderen Belastungen stand — und macht im Gedränge sofort erkennbar, wer zum Haus gehört.

  • Mitnahme und Lieferung

    Was das Haus verlässt, wirkt außerhalb weiter. Hier gilt umgekehrt: Der Stückpreis entscheidet, denn der Artikel kommt nicht zurück.

  • Der Gast als Träger

    Thermobecher und Trinkflasche werden verkauft oder verschenkt und dann monatelang sichtbar getragen. Von allen Bereichen der mit der längsten Wirkung je Stück.

  • Veranstaltung und Außer-Haus

    Catering, Hoffest, Weihnachtsmarkt. Einweg oder Mehrweg ist hier zuerst eine Frage der Rückführung, dann eine des Preises.

Die Spülmaschine entscheidet über das Verfahren

Gewerbliches Spülen hat mit dem Geschirrspüler zu Hause wenig gemeinsam. Höhere Temperaturen, alkalische Reiniger, kurze Programme, mechanische Belastung durch dicht gepackte Körbe: Was dort besteht, besteht überall. Was dort nicht besteht, fällt nicht plötzlich aus, sondern verblasst allmählich — und genau das macht den Schaden schwer bemerkbar, bis der Vergleich mit einem neuen Stück ihn zeigt.

Die belastbarste Verbindung entsteht dort, wo der Aufdruck kein Auftrag mehr ist, sondern Teil des Materials. Bei Keramik ist das der eingebrannte Dekor, bei Metall die Gravur. Beide können nicht abblättern, weil nichts obenauf liegt — die Gravur ist eine Veränderung der Oberfläche, der eingebrannte Dekor sitzt unter der Glasur. Der Preis dafür ist Farbigkeit: Die Gravur zeigt den Materialton, nicht Ihr Firmenrot.

Aufgetragene Verfahren sind farbig und deshalb attraktiv, aber sie liegen auf dem Material. Wie lange sie halten, hängt weniger vom Verfahren als vom Untergrund und der Nachbehandlung ab — und diese Angabe steht am konkreten Artikel, nicht im Verfahren allgemein. Die Frage nach der Spülmaschinenfestigkeit gehört deshalb zu jedem einzelnen Artikel gestellt, bevor die Serie bestellt wird.

Gewerblicher Spülkorb aus Kunststoff, dicht besetzt mit kopfüber eingestellten Keramiktassen, noch feucht, auf einer Edelstahlfläche in einer Betriebsküche.
Hier entscheidet sich, ob eine Anschaffung trägt: dicht gepackte Körbe, hohe Temperatur, alkalische Lauge, mehrmals täglich. Jede Tasse dieser Serie durchläuft das über Jahre hinweg mehrere hundert Mal. Ein Verfahren, das diese Belastung nicht aushält, fällt nicht aus — es verblasst gleichmäßig über den ganzen Bestand und fällt erst auf, wenn ein neu nachbestelltes Stück daneben steht.
Ausschank und Service
Was der Gast in der Hand hält
Täglich im Einsatz, täglich gespült. Preise netto je Stück ohne Veredelung.

Keramiktassen sind die klassische Hausausstattung und zugleich die mit der längsten Nutzungsdauer. Die Tasse Margot liegt bei 0,60 €, die Tasse Lutin bei 0,79 € — bei einer Erstausstattung von mehreren hundert Stück entscheidet dieser Abstand über einen erheblichen Teil des Budgets, die Haltbarkeit des Dekors über den Rest.

Kunststoffbecher ab 0,10 € sind der Gegenentwurf: niedriger Stückpreis, hohe Stückzahl, kalkulierter Verlust. Sie sind dort richtig, wo Ware das Haus verlässt oder in großer Zahl gleichzeitig gebraucht wird — beim Hoffest, im Außenbereich, bei Veranstaltungen mit Pfandsystem.

Besteck ab 0,07 € ist die am häufigsten übersehene Fläche. Auf einem Kellnermesser wie dem Umbria ab 0,56 € sitzt eine Gravur dauerhaft, und anders als Geschirr wandert es mit dem Personal durch den ganzen Raum.

Womit die Planung rechnen kann

  • 25.818 Artikel lassen sich mit Logo versehen
  • 5.616 in wenigen Werktagen versandfertig
  • 24.091 ohne Mindestbestellmenge
  • 291 Kategorien im Sortiment

Das Team trägt, was der Gast als Zugehörigkeit liest

Kleidung im Service erfüllt zwei Aufgaben gleichzeitig, und beide sind praktisch. Die erste ist Erkennbarkeit: In einem vollen Raum muss ein Gast in einer Sekunde sehen, wen er ansprechen kann. Kein Schild und keine Beschilderung leistet das so schnell wie einheitliche Kleidung. Die zweite ist Schutz — und weil Schürzen die Belastung abbekommen, die sonst die Kleidung träfe, sind sie Verschleißteil und Werbefläche zugleich.

Für Textil gilt eine andere Rechnung als für Geschirr. Der Aufdruck geht nicht durch die Spülmaschine, sondern durch die Wäsche — häufiger, aber schonender. Entscheidend ist hier die Zahl der Waschgänge und die Temperatur, und beide stehen am Artikel. Bestickung hält am längsten, weil sie kein Auftrag ist, sondern Faden im Gewebe; sie kostet dafür mehr und bildet feine Linien nicht ab.

Der zweite Unterschied ist der Größenmix. Er muss vor der Bestellung feststehen, denn Nachbestellen bedeutet bei Textil: neue Einrichtung, neue Lieferzeit, womöglich eine andere Charge mit minimal abweichendem Farbton. Bei Schürzen ist das entschärft, weil sie in der Regel einheitlich geschnitten sind — ein Grund, warum sie als Einstieg in einheitliche Teamkleidung die einfachste Wahl sind.

Die Schürze Yolen liegt bei 0,78 €, die Schürze Bremor bei 0,90 €. Bei einem Team von zehn Personen und zwei Schürzen je Person ist das eine überschaubare Position — und die einzige Textilanschaffung, die ohne Größenlisten auskommt.

Ein praktischer Hinweis zum Motiv: Auf Kleidung wird das Logo aus zwei Metern gelesen, nicht aus zwanzig Zentimetern. Was auf dem Bildschirm fein wirkt, verschwindet auf der Brusttasche. Ein reduziertes Motiv in einer Farbe trägt hier weiter als eine originalgetreue Wiedergabe mit Verlauf.

Drei schlichte Leinenschürzen in Anthrazit, Sand und Olivgrün nebeneinander an Holzhaken an einer hellen Wand.
Die Schürze ist der einzige Teil der Teamkleidung, der ohne Größenliste auskommt — ein Grund, warum sie als Einstieg in einheitliche Kleidung fast immer am Anfang steht. Der Farbton gehört dabei zur Entscheidung: Er muss in zwei Jahren nachbestellbar sein, und er bestimmt mit, welche Garnfarbe einer Stickerei überhaupt genug Kontrast hat.
Team und Ausstattung
Was getragen und benutzt wird
Kleidung und Gerät für den Betrieb. Preise netto je Stück ohne Veredelung.
Express in 3 Werktagen

Woraus sich eine Gastronomieausstattung zusammensetzt

Die zweite Bestellung entscheidet über die erste

Dies ist der Punkt, an dem sich eine Gastronomieanschaffung von jeder anderen Werbeartikelbestellung unterscheidet. Bei einem Geschenk ist die Bestellung abgeschlossen, wenn die Ware übergeben ist. Bei Betriebsmitteln beginnt an diesem Tag die Nutzung — und mit ihr der Ersatzbedarf, der über die Jahre die größere Menge ausmacht als die Erstausstattung selbst.

Rechnen Sie den Bruch von Anfang an mit. Wie hoch er ausfällt, weiß Ihr Betrieb besser als jede Tabelle; die Größenordnung ergibt sich aus dem Bestand, den Sie heute jährlich ersetzen. Wer diese Zahl auf die Erstbestellung aufschlägt, kauft einmal ein und hat die erste Ersatzrunde im Regal, bevor sie gebraucht wird — zum Preis der größeren Staffel und ohne eine zweite Einrichtung.

Der zweite Grund für einen Vorrat ist die Lieferfähigkeit. Sortimente ändern sich, und ein Artikel, der heute geführt wird, kann in zwei Jahren ausgelaufen sein. Dann steht die Nachbestellung vor der Wahl zwischen einem sichtbar anderen Stück im Bestand und einer Neuanschaffung der ganzen Serie. Ein Vorrat verschiebt diese Entscheidung um Jahre.

Der dritte Punkt betrifft das Motiv selbst. Bewahren Sie die Druckdatei so auf, wie sie in die Produktion gegangen ist, zusammen mit der Angabe des Verfahrens, der Farbwerte und der Position auf dem Artikel. Diese vier Angaben machen eine Nachbestellung zu einer Bestellung; ohne sie beginnt jede Nachlieferung wieder mit einem Andruck und einer Farbabstimmung.

Praktisch heißt das: Die Erstbestellung ist keine Momentaufnahme, sondern die Festlegung für mehrere Jahre. Ein Artikel, der etwas mehr kostet, aber sicher lieferbar bleibt und dessen Dekor die Spülmaschine übersteht, ist über diesen Zeitraum fast immer die günstigere Entscheidung.

Lieferzeit und Menge: was die Erstausstattung bestimmt

Die Lieferzeitangabe eines Artikels beginnt bei der Freigabe des Andrucks und endet bei der Versandfertigkeit — ohne Transport und ohne die Zeit, die Ihre eigene Freigabe braucht. Für eine Erstausstattung ist das selten kritisch, weil kein fester Termin dahintersteht. Kritisch wird es bei der Nachbestellung, wenn der Bestand bereits knapp ist.

Für den größten einzelnen Block im Sortiment stehen 10 Werktage bis versandfertig; 5.616 Artikel sind in wenigen Werktagen so weit, der schnellste in 2 Werktagen. Wer erst nachbestellt, wenn der Bruch spürbar wird, ist auf diese schnelle Kante angewiesen — und damit auf einen Ausschnitt des Sortiments statt auf die eigene Serie.

Bei den Mengen ist die Gastronomie im Vorteil: 24.091 Artikel tragen keine Mindestbestellmenge, und wo eine gilt, liegt sie meist bei 50 oder 100 Stück — Größenordnungen, die eine Erstausstattung ohnehin überschreitet. Die hinterlegten Staffelmengen sind 1, 50, 100, 250, 500 und 1.000 Stück; entscheidend ist der Abstand zur nächsten Stufe, nicht die Stufe selbst.

Veredelung: was auf Geschirr und Textil trägt

Im Sortiment sind 8 Veredelungsverfahren hinterlegt. Für die Gastronomie kommt es auf vier an, und die Wahl folgt strikt dem Material: Keramik, Metall, Kunststoff und Textil verhalten sich beim Bedrucken vollkommen verschieden. Ein Verfahren, das auf dem einen dauerhaft hält, liegt auf dem anderen nur obenauf.

Verfahren nach Material und Belastung

Regelwert und Spanne in Werktagen, gerechnet ab der Freigabe des Andrucks und ohne Transport.
Verfahren Wofür im Betrieb Farbigkeit Werktage
Lasergravur Metall: Besteck, Isolierbecher, Flaschen keine Farbe, nur Materialton meist 10 (2 bis 14)
Tampondruck Kunststoff und gewölbte Kleinteile eine Farbe je Durchgang meist 10 (1 bis 15)
Siebdruck Große ebene Flächen, Textil, Becher eine Farbe je Durchgang, deckend meist 10 (2 bis 25)
Bestickung Schürzen und Teamkleidung Garnfarben, keine feinen Linien <!--ppb-fact-missing-b3eb7a8fa1d72bc1-->

Die Lasergravur ist bei allem aus Metall die haltbarste Lösung, die es gibt: 7.924 Artikel sind dafür vorgesehen. Sie kann nicht abblättern, weil sie kein Auftrag ist. Für Isolierbecher, Thermosflaschen und Kellnermesser ist sie deshalb die naheliegende Wahl — und der Verzicht auf Farbe wiegt dort leichter, weil die Gravur auf gebürstetem Stahl ohnehin edler wirkt als ein Aufdruck.

Die Bestickung ist das Gegenstück für Textil. Was sie nicht kann, sind feine Linien und Verläufe: Ein Motiv muss dafür auf Flächen reduziert werden, die ein Faden abbilden kann.

Beim Siebdruck ist die Spanne wichtiger als der Regelwert: Die Angaben reichen von 2 bis 25 Werktagen. Für eine Erstausstattung ohne festen Termin ist das gleichgültig; für eine Nachbestellung bei knappem Bestand ist es die entscheidende Zahl, und sie steht am konkreten Artikel.

Der Tampondruck schließlich ist das Verfahren für alles Gewölbte und Kleine — 11.904 Artikel sind dafür vorgesehen, mehr als für jedes andere. Auf Kunststoffbechern ist er der Regelfall, und weil jede weitere Farbe ein eigener Durchgang ist, ist ein einfarbiges Motiv hier fast immer die wirtschaftlichere Entscheidung.

Was vor der Bestellung geklärt gehört

  • Spülgänge und Programm Gewerblich oder haushaltsüblich, bei welcher Temperatur. Diese Angabe entscheidet über das Verfahren und gehört an den Anfang, nicht ans Ende.
  • Der Jahresbruch Wie viele Stück ersetzen Sie heute jährlich? Diese Zahl ist der Aufschlag auf die Erstbestellung.
  • Die Vorlage in Pfaden Eine Datei mit Schriften in Pfaden geht ohne Rückfrage in die Vorbereitung. Ein Foto des Logos kostet mindestens einen zusätzlichen Werktag.
  • Ein benannter Entscheider Die Freigabe des Andrucks liegt bei Ihnen und dauert Stunden oder Wochen, je nachdem, ob vorher feststeht, wer sie erteilen darf.
  • Das Motiv für die kleinste Fläche Was auf dem Löffelstiel funktioniert, funktioniert auf der Schürze auch. Umgekehrt gilt das nicht.

Von der Bestandsaufnahme zur Serie

  1. 1 Einsatzbereiche trennen Ausschank, Team, Mitnahme. Jeder Bereich hat eigene Anforderungen und eine eigene Menge.
  2. 2 Material je Bereich festlegen Keramik, Metall, Kunststoff oder Textil. Erst danach ist die Frage nach dem Verfahren beantwortbar.
  3. 3 Muster bestellen Ein bedrucktes Einzelstück, durch den eigenen Spülgang geschickt. Die günstigste Prüfung, die es gibt.
  4. 4 Menge inklusive Ersatzbedarf Erstausstattung plus voraussichtlicher Jahresbruch. Eine Bestellung, eine Einrichtung, ein Farbton.
  5. 5 Druckdaten ablegen Datei, Verfahren, Farbwerte, Position. Diese vier Angaben tragen jede spätere Nachbestellung.
  6. 6 Serie bestellen und Bestand führen Ab hier ist die Nachbestellung eine Wiederholung und kein neues Projekt.

Häufige Fragen zur Gastronomieausstattung

Hält der Aufdruck die gewerbliche Spülmaschine aus?
Das hängt am Verfahren und am Untergrund, nicht am Artikel allgemein. Eingebrannter Dekor auf Keramik und Gravur auf Metall überstehen gewerbliches Spülen dauerhaft, weil beide keine aufgetragene Schicht sind. Bei aufgetragenen Verfahren steht die Angabe am konkreten Artikel — und bei Ware, die täglich gespült wird, ist ein bedrucktes Muster vor der Serie die günstigste Absicherung.
Wie viel sollten wir über den aktuellen Bedarf hinaus bestellen?
Als Anhaltspunkt dient, wie viele Stück Sie heute jährlich ersetzen. Diese Zahl auf die Erstbestellung aufgeschlagen ergibt einen Vorrat, der die erste Ersatzrunde abdeckt — zum Preis der größeren Staffel und ohne eine zweite Einrichtung. Der zweite Grund für den Aufschlag ist die Lieferfähigkeit: Sortimente ändern sich, und ein ausgelaufener Artikel lässt sich nicht nachbestellen.
Was passiert, wenn der Artikel in zwei Jahren nicht mehr geführt wird?
Dann steht die Nachbestellung vor der Wahl zwischen einem sichtbar anderen Stück im Bestand und einer Neuanschaffung der Serie. Vorbeugen lässt sich auf zwei Wegen: ein Vorrat aus der Erstbestellung und die Wahl eines Artikels aus einem festen Sortiment statt aus einer Saisonreihe. Beides gehört vor die Entscheidung, nicht danach.
Dürfen bedruckte Artikel Lebensmittel berühren?
Ja, sofern sie dafür geeignet sind — das ist eine Eigenschaft des Artikels und seiner Materialien. Praktisch wirkt sich das vor allem auf die Druckfläche aus: Auf der Innenseite eines Trinkgefäßes und auf der Fläche, die mit Speisen in Berührung kommt, wird nicht gedruckt. Die nutzbare Fläche ist deshalb kleiner, als der Artikel vermuten lässt.
Bestickung oder Aufdruck bei Schürzen?
Bestickung hält die gewerbliche Wäsche besser aus, weil sie kein Auftrag ist, sondern Faden im Gewebe. Sie kostet mehr und bildet feine Linien nicht ab. Ein Aufdruck ist günstiger und zeigt das Motiv genauer, verliert bei häufiger Wäsche aber früher. Bei Kleidung, die täglich getragen und gewaschen wird, ist die Stickerei über die Nutzungsdauer meist die günstigere Entscheidung.
Lohnt sich einheitliche Kleidung bei einem kleinen Team?
Gerade dann, weil der Aufwand mit der Teamgröße kaum steigt. Schürzen sind der einfachste Einstieg: Sie brauchen in der Regel keine Größenliste, sind Verschleißteil und Werbefläche zugleich und machen im vollen Raum in einer Sekunde erkennbar, wen ein Gast ansprechen kann.
Können mehrere Artikel in einem Auftrag bestellt werden?
Ja, und das ist in der Regel günstiger. Die Einrichtung fällt je Auftrag und je Druckfarbe an, nicht je Artikel. Tassen, Becher und Schürzen mit demselben einfarbigen Motiv in einem Auftrag sparen gegenüber getrennten Bestellungen spürbar — und der Farbton stimmt über alle Positionen hinweg überein.
Wie lange dauert eine Nachbestellung?
Sie folgt derselben Lieferzeit wie die Erstbestellung, sofern Druckdatei, Verfahren, Farbwerte und Position abgelegt sind. Fehlen diese Angaben, kommt eine Runde für Andruck und Farbabstimmung hinzu. Deshalb ist der Aufwand, diese vier Angaben einmal sauber abzulegen, die Zeit wert.

Was wir vor der Bestellung prüfen

Eine Erstausstattung legt Sie für Jahre fest. Deshalb sagen wir vor der Bestellung, was ein Artikel im täglichen Betrieb aushält — und raten ab, wenn ein gewünschtes Verfahren die Spülgänge nicht überstehen wird.

  • Eignung für den Betrieb Wir sagen, welches Verfahren auf dem gewählten Material dauerhaft hält und welches nicht.
  • Muster vor der Serie Ein bedrucktes Einzelstück, bevor die Menge bestellt wird — bei Ware, die täglich gespült wird, immer.
  • Angebot mit Veredelung Der Stückpreis im Angebot enthält den Druck, nicht nur die Ware.
  • Ablage für die Nachbestellung Druckdatei, Verfahren, Farbwerte und Position bleiben bei uns hinterlegt.
promobilliger Auftragsbetreuung Feste Ansprechperson für Ihre Betriebsausstattung

Ein Ansprechpartner für Muster, Angebot, Druckdaten und Nachbestellung — ohne Übergabe zwischendurch.

Was steht bei Ihnen auf dem Tisch?

Nennen Sie Einsatzbereich, ungefähre Stückzahl und wie gespült wird. Sie bekommen ein Angebot mit Stückpreis inklusive Veredelung und eine Einschätzung, was im täglichen Betrieb hält.

Ausstattung anfragen

Weiterlesen und weiterplanen

Zwei Themenseiten schließen an diese an: die eine, wenn Teamkleidung über die Schürze hinausgeht, die andere, wenn zum Jahresende Präsente für Gäste und Stammkunden dazukommen.

Zuletzt aktualisiert: