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Werbeartikel zu Weihnachten

Wer wann was bekommt, was Essbares an Pflichten mitbringt, wie viele Adressen einzeln beliefert werden — und warum der Herbst über den Dezember entscheidet. Kleine Aufmerksamkeiten gibt es ab 0,18 € je Stück netto.

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veredelbare Artikel
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Veredelungsverfahren
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Warengruppen

Was auf dieser Seite beantwortet wird

  • Die Liste vor der Ware Weihnachten hat keine Laufkundschaft. Wer beschenkt wird, steht vorher fest — und diese Liste bestimmt Menge, Preislage und Versandweg, nicht umgekehrt.
  • Was Essbares mitbringt Mindesthaltbarkeit, Allergene und Druck auf Lebensmittelverpackung folgen eigenen Regeln. Die größte Warengruppe der Saison ist zugleich die mit den meisten Auflagen.
  • Warum der Herbst entscheidet Der Regelfall im Sortiment sind 10 Werktage bis versandfertig — ohne Transport, ohne Freigabezeit und ohne den Aufschlag der Hochsaison.
  • Einzelversand oder Sammellieferung Zweihundert Empfänger an zweihundert Adressen sind ein anderer Auftrag als zweihundert Stück in einen Karton. Der Unterschied gehört vor die Bestellung.

Die Empfängerliste ist der Plan, nicht der Katalog

Weihnachtsbestellungen beginnen fast immer mit der Frage, was man dieses Jahr verschenkt. Das ist die zweite Frage. Die erste lautet, wer beschenkt wird — und sie ist bei diesem Anlass beantwortbar, denn anders als am Messestand steht die Empfängerliste vorher fest. Aus ihr folgt alles Weitere: die Menge, die Preislage, der Versandweg und der späteste Bestelltermin.

In den meisten Betrieben zerfällt diese Liste in drei Gruppen, die kaum etwas gemeinsam haben. Die erste ist breit: alle Kunden, mit denen im laufenden Jahr Kontakt bestand. Hier zählt, dass überhaupt etwas ankommt, und der Stückpreis entscheidet über den größten Teil des Budgets. Die zweite ist schmal: die Handvoll Verbindungen, bei denen das Geschenk ein Gespräch fortsetzt statt eines zu ersetzen. Dort ist die Menge nebensächlich und die Wirkung alles. Die dritte wird beim Bestellen regelmäßig vergessen und beim Auspacken am schmerzlichsten bemerkt: die eigene Belegschaft.

Diese Dreiteilung ist kein Ordnungsschema, sondern hat handfeste Folgen. Für die breite Gruppe rechnet sich eine Auflage, bei der die Einrichtekosten je Stück verschwinden. Für die schmale Gruppe rechnet sich das nie — dort ist ein Artikel ohne Aufdruck, dafür sorgfältig ausgewählt, oft die bessere Entscheidung als ein bedruckter aus der großen Auflage. Und für die eigene Mannschaft gilt eine Regel, die keine Preisliste hergibt: Was Kunden bekommen, sollte im Haus nicht schlechter sein.

Der zweite Grund, mit der Liste zu beginnen, ist der Versand. Eine Bestellung über zweihundert Stück ist ein einziger Auftrag; zweihundert einzeln adressierte Sendungen sind ein Projekt mit eigenem Zeitbedarf, eigenen Kosten und einer Adressdatei, die aktuell sein muss. Wer diese Frage erst nach der Warenauswahl stellt, stellt sie zu spät.

Aus der Liste folgt schließlich der Termin. Nicht der 24. Dezember ist die Frist, sondern der Tag, an dem die Sendung beim Empfänger liegen soll — und davor liegen Transport, Konfektionierung, Produktion, Freigabe des Andrucks und Ihre eigene Entscheidungszeit. Diese fünf Etappen rückwärts gerechnet ergeben einen Termin, der die meisten überrascht.

Wer auf der Liste steht und was daraus folgt

  • Der breite Kundenkreis

    Alle, mit denen im Jahr Kontakt bestand. Große Auflage, niedriger Stückpreis, meist Einzelversand an viele Adressen. Hier entscheidet die Staffelmenge über das Budget.

  • Die wenigen Schlüsselkontakte

    Zwei Dutzend Verbindungen, bei denen das Geschenk ein Gespräch fortsetzt. Kleine Menge, höherer Stückwert — und häufig ohne Aufdruck, weil die Auswahl selbst die Botschaft ist.

  • Die eigene Belegschaft

    Wird beim Bestellen übersehen und beim Auspacken bemerkt. Der Bedarf steht früh fest, die Übergabe erfolgt an einem Ort — der einfachste Teil der Liste, wenn er auf ihr steht.

  • Lieferanten und Dienstleister

    Die stille Gruppe. Oft genügt hier, was für den breiten Kundenkreis ohnehin bestellt wird; eine eigene Position ist selten nötig.

  • Neukunden aus dem laufenden Jahr

    Die heikelste Gruppe: zu viel wirkt aufdringlich, zu wenig beliebig. In der Regel dieselbe Ware wie im breiten Kreis, aber mit persönlicher Karte statt beigelegtem Prospekt.

Essbares ist die größte Gruppe der Saison — und die mit den meisten Auflagen

Kein anderer Anlass verschiebt das Sortiment so deutlich in Richtung Lebensmittel. Schokolade, Gebäck, Bonbons, Tee: Was im übrigen Jahr eine Nebenrolle spielt, trägt im Dezember den größten Teil der Bestellungen. Das ist naheliegend und hat trotzdem drei Folgen, die vor der Bestellung geklärt gehören.

Die erste ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Es steht auf der Verpackung, es ist nicht verhandelbar, und es entscheidet darüber, ob eine Restmenge im nächsten Jahr noch verteilt werden darf. Bei Saisonware liegt es häufig im Frühjahr — was übrig bleibt, ist dann kein Vorrat, sondern Abfall. Wer knapp kalkuliert, hat hier den besseren Griff als bei jeder anderen Warengruppe.

Die zweite betrifft die Angaben auf der Umverpackung. Zutaten, Allergene und Nährwerte gehören dorthin, und zwar auch dann, wenn die Verpackung Ihr eigenes Motiv trägt. Wer eine Dose oder einen Schuber mit eigenem Aufdruck bestellt, bestellt damit Druck auf Lebensmittelverpackung — ein anderer Vorgang als Druck auf Ware, mit eigener Freigabe und eigenem Vorlauf.

Die dritte ist die Temperatur. Schokolade verträgt den Transport im Dezember gut und den im September schlecht. Wer früh bestellt, um sicher zu sein, verlagert das Risiko nur — die Ware liegt dann bei Ihnen statt beim Lieferanten. Ein Liefertermin im November ist bei dieser Gruppe fast immer besser als ein Lagerplatz ab August.

Flache offene Kraftpapierschachtel mit eingelegten dunklen Schokoladentäfelchen auf einer Werkbank, daneben ein unbedruckter Papierschuber, gefaltetes Seidenpapier und eine Rolle Naturbindfaden.
Bedruckt wird bei Lebensmitteln fast nie die Ware, sondern ihre Verpackung — der Schuber, die Schachtel, die Banderole. Das ist ein anderer Vorgang als Druck auf Ware: Zutaten, Allergene und Mindesthaltbarkeitsdatum müssen auf dieselbe Fläche, die Ihr Motiv trägt, und die Freigabe folgt eigenen Regeln. Wer den Schuber als reine Gestaltungsfrage behandelt, entdeckt diese Pflichtangaben erst beim Andruck.

Womit die Planung rechnen kann

  • 25.818 Artikel lassen sich mit Logo versehen
  • 5.616 in wenigen Werktagen versandfertig
  • 24.091 ohne Mindestbestellmenge
  • 291 Kategorien im Sortiment

Holzornamente sind der unauffällige Griff, der überraschend gut trägt: Sie überstehen den Postweg im Briefumschlag, sie haben keine Mindesthaltbarkeit, und sie werden aufgehängt statt weggelegt. Die Kugel liegt bei 0,19 €, der Stern bei 0,19 € — bei vierstelliger Auflage ist das der Abstand zwischen einer Position, die auffällt, und einer, die es nicht tut.

Der Geschenkanhänger ab 0,22 € ist der Sonderfall in dieser Reihe: Er ist kein Geschenk, sondern macht eines daraus. Wer ohnehin Ware verschickt, bekommt für wenige Cent je Sendung den Absender an eine Stelle, an der er beim Auspacken gelesen wird — und braucht dafür keine zweite Position im Auftrag.

Kleine Süßware ab 0,29 € ist die Gruppe mit der höchsten Zugriffsquote und den meisten Auflagen zugleich. Für den breiten Kreis spricht der Preis, gegen sie das Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Entscheidung fällt an der Frage, ob die Ware sicher noch im Dezember beim Empfänger ist.

Zwei Preislagen, zwei verschiedene Aufgaben

Die folgenden beiden Auswahlen sind nach Empfängergruppe getrennt, nicht nach Warengruppe. Der Unterschied ist wichtiger, als er klingt: Dieselbe Schokolade kann beides sein — als Täfelchen im Umschlag eine Aufmerksamkeit, als Präsent im Schuber ein Geschenk. Entscheidend ist, wer es bekommt und wie es ankommt.

Empfängergruppen, Ware und Preislage

Stückpreise netto ohne Veredelung, als Einstieg in die jeweilige Preislage.
Empfängergruppe Was ankommt Menge Preislage je Stück
Breiter Kundenkreis Ornament, Anhänger, kleine Süßware drei- bis vierstellig ab 0,18 €
Schlüsselkontakte Präsent im Schuber, Adventskalender zweistellig ab 2,12 €
Belegschaft Kalender, Set, Süßware im Karton Zahl der Beschäftigten ab 7,35 €
Neukunden Ware des breiten Kreises mit Karte zweistellig ab 0,22 €

Woraus sich ein Weihnachtsbedarf zusammensetzt

Zweihundert Adressen sind kein Versand, sondern ein Vorgang

Dies ist der Punkt, an dem Weihnachtsbestellungen sich von jedem anderen Anlass unterscheiden. Bei einer Veranstaltung geht die Ware an einen Ort. Zu Weihnachten geht sie in vielen Fällen an so viele Orte, wie Empfänger auf der Liste stehen — und jeder davon braucht eine Adresse, eine Sendung und im Zweifel eine Nachverfolgung.

Eine Reihe gleich großer, mit Naturbindfaden verschnürter Kraftpapierpakete auf einem hellen Packtisch, daneben Stapel flacher Versandschachteln, nach hinten unscharf werdend.
Der Unterschied, den keine Preisliste zeigt: Zweihundert Stück in einem Karton sind eine Position im Auftrag. Zweihundert einzeln verpackte und adressierte Sendungen sind ein Vorgang mit eigenem Zeitbedarf, eigener Verpackung und einer Adressdatei, die stimmen muss. Ob dieser Tisch im eigenen Haus steht oder beim Lieferanten, ist die Entscheidung, die vor der Warenauswahl fällt.

Der Weg über das eigene Haus ist der mit der besseren Kontrolle: Die Ware kommt an, wird geprüft, um eine Karte ergänzt und dann versendet. Er kostet Arbeitszeit in genau den Wochen, in denen sie ohnehin knapp ist, und er braucht Platz. Für Mengen bis in den niedrigen dreistelligen Bereich ist er trotzdem meist der bessere, weil der Absender die Sendung noch einmal in der Hand hatte.

Der Weg über den Lieferanten spart diese Arbeitszeit und setzt voraus, dass die Adressdatei stimmt. Sie muss vollständig sein, sie muss aktuell sein, und sie muss in einem Format vorliegen, das ohne Nacharbeit lesbar ist. Der häufigste Grund für Rückläufer ist keine falsche Ware, sondern eine Adresse aus einem Bestand, den seit zwei Jahren niemand gepflegt hat.

Für beide Wege gilt dieselbe Reihenfolge: Erst steht die Liste, dann die Menge, dann die Ware. Wer die Ware zuerst wählt, wählt sie ohne zu wissen, ob sie in einen Briefumschlag passt oder ein Paket braucht — und dieser Unterschied schlägt bei zweihundert Sendungen stärker durch als der Stückpreis der Ware.

Ein Wort zur Verpackung: Was einzeln versendet wird, wird einzeln ausgepackt. Eine Sendung, die beim Empfänger als Werbesendung erkannt und ungeöffnet weggelegt wird, ist unabhängig vom Inhalt verloren. Der handschriftliche Zusatz auf der Karte wirkt hier stärker als jede zusätzliche Veredelung auf der Ware.

Warum der Herbst über den Dezember entscheidet

Die Lieferzeitangabe eines Artikels beschreibt den Regelfall, nicht die Saison. Sie beginnt bei der Freigabe des Andrucks, endet bei der Versandfertigkeit und enthält weder den Transport noch die Zeit, die Ihre eigene Freigabe braucht. Für die Weihnachtsplanung sind deshalb drei Zahlen wichtiger als der Durchschnitt.

Die erste ist der Regelfall: Für den größten einzelnen Block im Sortiment stehen 10 Werktage bis versandfertig. Das ist keine lange Zeit — solange sie einmal anfällt und nicht in einer Woche, in der die halbe Branche dieselbe Ware bestellt.

Die zweite ist die schnelle Kante: 5.616 Artikel sind in wenigen Werktagen versandfertig, der schnellste in 2 Werktagen. Diese Zahl rettet einen späten Auftrag — aber sie schränkt die Auswahl ein, und zwar genau dann, wenn die Auswahl ohnehin dünner wird.

Die dritte ist Ihre eigene: die Zeit zwischen dem Andruck und Ihrer Freigabe. Sie steht in keiner Lieferzeitangabe, sie ist in der Praxis oft die längste Etappe, und sie ist die einzige, die vollständig in Ihrer Hand liegt. Wer vor der Bestellung festlegt, wer freigeben darf, verkürzt den Vorlauf ohne einen Cent Aufpreis.

Menge, Staffel und die Kosten, die nicht am Stückpreis hängen

Beim Budget führt der Blick auf den Stückpreis der Ware regelmäßig in die Irre, weil der zweite Preis fehlt. Die Veredelung hat eine eigene Staffel, und sie fällt steiler als der Warenpreis. Hinterlegt sind die Staffelmengen 1, 50, 100, 250, 500 und 1.000 Stück; entscheidend ist nicht, wo Sie stehen, sondern wie weit es bis zur nächsten Stufe ist.

Mindestbestellmengen stehen der Weihnachtsplanung selten im Weg: 24.091 Artikel tragen gar keine, und wo eine gilt, liegt sie meist bei 50 oder 100 Stück. Enger wird es eher umgekehrt — wenn eine Empfängergruppe nur wenige Stück braucht und die Staffel erst darüber greift.

Die zweite Kostenstelle ist die Einrichtung. Sie fällt je Auftrag und je Druckfarbe an, nicht je Stück. Daraus folgt eine Rechnung, die viele überrascht: Ein einfarbiges Motiv auf zwei Artikeln in einem Auftrag ist günstiger als dasselbe Motiv zweifarbig auf einem. Und wer im Jahr zwei Anlässe hat, bestellt für beide besser einmal.

Die dritte Kostenstelle ist der Versand, und sie ist bei diesem Anlass die am häufigsten unterschätzte. Zweihundert Einzelsendungen kosten unabhängig vom Warenwert, und bei kleinen Aufmerksamkeiten übersteigt der Versand den Warenpreis mühelos. An dieser Stelle lohnt der Vergleich mit der Sammellieferung ins eigene Haus mehr als jede weitere Verhandlung über den Stückpreis.

Praktisch heißt das: Rechnen Sie die Position vollständig durch, bevor Sie die Ware wählen. Warenpreis, Veredelung, Einrichtung und Versand ergeben zusammen den Betrag je Empfänger — und erst dieser Betrag lässt sich mit dem vergleichen, was der Empfänger tatsächlich bekommt.

Veredelung: was auf Weihnachtsware trägt

Im Sortiment sind 8 Veredelungsverfahren hinterlegt. Für Weihnachtsware sind davon vier wirklich relevant — und die Auswahl folgt nicht der Optik, sondern dem Material und dem Vorlauf. Bei Lebensmitteln kommt hinzu, dass nicht die Ware bedruckt wird, sondern ihre Verpackung; das verschiebt die Wahl des Verfahrens ebenso wie die Freigabe.

Verfahren nach Eignung für Weihnachtsware

Regelwert und Spanne in Werktagen, gerechnet ab der Freigabe des Andrucks und ohne Transport.
Verfahren Wofür zu Weihnachten Farbigkeit Werktage
Digitaldruck Verpackung, Schuber, Karten volle Farbigkeit meist 10 (2 bis 25)
Tampondruck Kleinteile und gewölbte Flächen eine Farbe je Durchgang meist 10 (1 bis 15)
Lasergravur Holzornamente und Metallteile keine Farbe, nur Materialton meist 10 (2 bis 14)
Siebdruck Beutel und große ebene Flächen eine Farbe je Durchgang, deckend meist 10 (2 bis 25)

Für Weihnachtsware ist der Digitaldruck das Verfahren der Saison, weil die Ware selbst häufig gar nicht bedruckt wird — bedruckt wird ihre Verpackung. 3.748 Artikel sind dafür vorgesehen. Der Vorteil ist die volle Farbigkeit ohne Aufpreis je Farbe; der Preis dafür ist, dass die Freigabe der Verpackung einem eigenen Ablauf folgt, sobald Lebensmittel darin liegen.

Die Lasergravur ist bei Holzornamenten die naheliegende Wahl und zugleich die haltbarste: Sie kann nicht abblättern, weil sie kein Auftrag ist, sondern eine Veränderung des Materials. 7.924 Artikel tragen sie. Was sie nicht kann, ist Farbe — das Motiv erscheint im Ton des Materials, und ein mehrfarbiges Logo muss dafür auf eine Form reduziert werden.

Die wichtigste Angabe der Tabelle ist nicht der Regelwert, sondern die Spanne dahinter. Beim Siebdruck reichen die Angaben von 2 bis 25 Werktagen — der langsamste Artikel braucht also ein Vielfaches des schnellsten. Vor einem festen Termin hilft der Regelwert deshalb wenig; maßgeblich ist die Angabe am konkreten Artikel.

Ein Wort zum Motiv: Jahreszahl und Anlassbezug im Aufdruck sehen im Entwurf gut aus und machen jede Restmenge wertlos. Wer beides weglässt, hat im Januar Vorrat und kein Altpapier. Was den Bezug zum Fest herstellt, gehört auf die Karte und in die Verpackung — dort ist es ohnehin sichtbarer und kostet nichts an Weiterverwendbarkeit.

Druckdaten: die Etappe, die Sie selbst verkürzen

Von allen Etappen zwischen Entscheidung und Zustellung ist die Vorbereitung der Druckdaten die einzige, die vollständig in Ihrer Hand liegt. Sie ist deshalb auch die einzige, an der sich ohne Aufpreis Zeit gewinnen lässt — und in der Hochsaison ist gewonnene Zeit mehr wert als ein Nachlass.

Was den Vorlauf verkürzt

  • Die Vorlage in Pfaden Eine Datei mit Schriften in Pfaden geht ohne Rückfrage in die Vorbereitung. Ein Foto des Logos oder eine Datei aus einer Textverarbeitung kostet mindestens einen zusätzlichen Werktag.
  • Ein benannter Entscheider Die Freigabe des Andrucks liegt vollständig bei Ihnen. Sie dauert Stunden oder Wochen, je nachdem, ob vorher feststeht, wer sie erteilen darf.
  • Eine Farbe statt vier Jede weitere Farbe ist ein eigener Durchgang mit eigener Einrichtung. Bei Weihnachtsmengen fällt das ins Gewicht, und die Wirkung steigt selten im selben Verhältnis.
  • Erst der Artikel, dann das Motiv Was auf einer gewölbten Fläche oder einem Ornament nicht sitzt, muss ohnehin neu gezeichnet werden. Diese Runde fällt weg, wenn der Artikel zuerst feststeht.
  • Das Motiv für die kleinste Fläche Ein Motiv, das auf dem Anhänger funktioniert, funktioniert auch auf dem Schuber. Umgekehrt gilt das nicht.

Von der Liste zur Zustellung

  1. 1 Empfängerliste festlegen Drei Gruppen trennen: breiter Kreis, Schlüsselkontakte, eigene Belegschaft. Adressen prüfen, bevor die Ware gewählt wird.
  2. 2 Versandweg entscheiden Einzelversand oder Sammellieferung. Diese Entscheidung bestimmt Verpackung, Termin und einen erheblichen Teil der Kosten.
  3. 3 Ware je Gruppe wählen Lebensmittel zuerst, weil sie die wenigsten Ausweichmöglichkeiten haben. Dann der Rest, der beweglich bleibt.
  4. 4 Angebot mit Veredelung Der Stückpreis je Empfänger enthält Ware, Druck, Einrichtung und Versand — sonst vergleichen Sie halbe Beträge.
  5. 5 Druckdaten und Freigabe Vorlage in Pfaden, Entscheider benannt. Ab der Freigabe läuft die Lieferzeit des Artikels.
  6. 6 Konfektionierung und Versand Karte beilegen, Adressabgleich, Zustellung. Bei Einzelversand mit Reserve für Rückläufer.

Häufige Fragen zu Weihnachtsartikeln

Wann muss die Bestellung spätestens heraus?
Rechnen Sie vom gewünschten Zustelltermin beim Empfänger rückwärts, nicht von Heiligabend, und zwar in fünf Etappen: Transport, Konfektionierung, Produktion ab Freigabe, Korrekturschleife am Andruck und davor Ihre eigene Freigabezeit. Die letzte dauert in der Praxis am längsten und steht in keiner Lieferzeitangabe. Für Ware aus dem Regelfall des Sortiments liegt der Bestelltermin damit deutlich vor dem Advent.
Lohnt sich eine frühe Bestellung im Sommer?
Für alles außer Lebensmitteln ja, und zwar nicht wegen des Preises, sondern wegen der Auswahl. Zwischen Oktober und Dezember bestellt die halbe Branche dieselben Warengruppen bei denselben Lieferanten. Bei Schokolade und Gebäck ist eine frühe Bestellung dagegen zweischneidig: Sie verlagert das Lagerrisiko und die Temperaturfrage nur von der Lieferkette zu Ihnen.
Direkt an die Empfänger versenden lassen oder ins eigene Haus?
Bis in den niedrigen dreistelligen Bereich meist ins eigene Haus: Sie sehen die Ware, können eine Karte beilegen und portionieren. Darüber wird der Einzelversand über den Lieferanten wirtschaftlich — Voraussetzung ist eine vollständige, aktuelle Adressdatei in einem lesbaren Format. Der häufigste Grund für Rückläufer ist eine veraltete Adresse, nicht die Ware.
Dürfen wir Lebensmittel als Werbegeschenk versenden?
Ja, mit Auflagen. Auf die Verpackung gehören Zutaten, Allergene und Mindesthaltbarkeitsdatum — auch dann, wenn sie Ihr eigenes Motiv trägt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum begrenzt zugleich die Verwendbarkeit einer Restmenge, die bei Saisonware häufig im Frühjahr endet. Planen Sie diese Gruppe deshalb früher und knapper als den Rest.
Sollte das Motiv die Jahreszahl enthalten?
In der Regel nicht. Eine Jahreszahl macht jede Restmenge im Januar wertlos und spart nichts. Was den Bezug zum Fest herstellt, wirkt auf der beiliegenden Karte stärker und lässt die Ware selbst weiterverwendbar. Eine Ausnahme sind Kalender und Adventskalender, bei denen die Jahresbindung ohnehin im Produkt liegt.
Was bekommt die eigene Belegschaft?
Was für Kunden bestellt wird, sollte im Haus nicht schlechter sein — das fällt sonst auf und wirkt länger nach als jedes Präsent. Der Vorteil dieser Gruppe ist, dass der Bedarf früh feststeht und die Übergabe an einem Ort erfolgt: kein Einzelversand, keine Adressdatei, keine Rückläufer.
Können mehrere Artikel in einem Auftrag bestellt werden?
Ja, und das ist in der Regel günstiger. Die Einrichtung fällt je Auftrag und je Druckfarbe an, nicht je Artikel. Mehrere Positionen mit demselben einfarbigen Motiv in einem Auftrag sparen gegenüber getrennten Bestellungen spürbar — und sie kommen zum selben Termin.
Was passiert mit dem, was übrig bleibt?
Ware ohne Jahreszahl und ohne Anlassbezug bleibt verwendbar und ist damit Vorrat, kein Verlust. Eine harte Grenze setzt nur eine Gruppe: Lebensmittel über das Mindesthaltbarkeitsdatum. Bei ihnen ist knapp bestellen und im Zweifel nachlegen die bessere Entscheidung — auch wenn die Einrichtung dann zweimal anfällt.

Was wir vor der Bestellung prüfen

Ein Zustelltermin im Dezember verzeiht keinen zweiten Anlauf, und in der Hochsaison ist eine ehrliche Absage im Oktober mehr wert als eine Zusage, die im Dezember nicht hält. Deshalb rechnen wir Ihren Termin zurück, bevor die Bestellung ausgelöst wird.

  • Rückrechnung ab Zustelltermin Wir nennen den spätesten Freigabetermin für jeden Artikel Ihrer Liste — einschließlich Transport und Konfektionierung.
  • Prüfung der Druckdaten Ob das Motiv auf der kleinsten gewählten Fläche noch lesbar ist, sagen wir vor der Produktion.
  • Angebot je Empfänger Der Betrag im Angebot enthält Ware, Veredelung und Einrichtung — nicht nur den Warenpreis.
  • Hinweis bei Lebensmitteln Wir nennen das Mindesthaltbarkeitsdatum der Charge, bevor Sie über die Menge entscheiden.
promobilliger Auftragsbetreuung Feste Ansprechperson für Ihren Weihnachtsauftrag

Ein Ansprechpartner für Angebot, Druckdaten, Konfektionierung und Versand — ohne Übergabe zwischendurch.

Wann soll es beim Empfänger liegen?

Nennen Sie den Zustelltermin, die ungefähre Zahl der Empfänger und ob einzeln versendet werden soll. Sie bekommen ein Angebot mit dem Betrag je Empfänger und eine Rückrechnung für jeden Artikel.

Weihnachtsbedarf anfragen

Weiterlesen und weiterplanen

Zwei Themenseiten schließen an diese an: die eine, wenn die Ware für den Betrieb selbst gedacht ist, die andere, wenn im Dezember Textilien auf der Liste stehen.

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