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Werbeartikel für Kfz-Betriebe und Autohäuser

Was einmal im Fahrzeug liegt, bleibt dort — und wird von jedem gesehen, der einsteigt. Warum der Eiskratzer in den Oktober gehört, was im Auto vorgeschrieben ist und weshalb die Fahrzeugübergabe der planbare Kontaktpunkt dieser Branche ist. Eiskratzer beginnen bei 0,04 € je Stück netto.

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veredelbare Artikel
8
Veredelungsverfahren
291
Warengruppen

Was auf dieser Seite beantwortet wird

  • Der Artikel bleibt im Fahrzeug Türfach, Handschuhfach, Armaturenbrett: Was dort landet, wird benutzt statt aufbewahrt — und niemand räumt ein Auto aus.
  • Die Saison bestimmt den Bestelltermin Ein Eiskratzer wirkt zwischen erstem und letztem Frost. Wer im Januar verteilt, verteilt an Leute, die längst einen haben.
  • Was im Auto vorgeschrieben ist Warnweste, Warndreieck und Verbandkasten muss jeder mitführen. So ein Gegenstand wird eingeräumt statt weggelegt.
  • Übergabe und Inspektion sind planbar Zwei Termine, an denen der Kunde ohnehin im Betrieb steht. Andere Branchen müssen sich den Anlass erst schaffen.

Der Ort, an dem ein Werbeartikel jahrelang liegen bleibt

Die meisten Werbeartikel landen dort, wo sie kurz darauf im Weg sind: auf dem Messetisch, dem Schreibtisch, in der Küchenschublade. Jeder dieser Orte wird irgendwann aufgeräumt, und bei jedem Aufräumen steht der Artikel zur Entscheidung. Das Fahrzeug ist die Ausnahme: Ein Auto wird gereinigt, aber nicht ausgeräumt — was im Türfach liegt, überdauert dort die Fußmatte darunter.

Der zweite Unterschied betrifft die Zahl der Betrachter. Ein Stift auf dem Schreibtisch wird von einer Person gesehen, ein Gegenstand im Auto von allen, die mitfahren. Die Parkscheibe hinter der Windschutzscheibe geht noch weiter — sie ist von außen lesbar, und zwar stundenlang genau dort, wo das Fahrzeug ohnehin steht.

Was ein solcher Artikel kostet, ist deshalb die weniger interessante Zahl. Interessanter ist, wie viele Winter er übersteht und ob er bis dahin lesbar bleibt: Ein Aufdruck, der nach dem zweiten Frühjahr abgerieben ist, sagt etwas über den Betrieb, das niemand sagen wollte. Dazu kommt der Vorteil, den die meisten Branchen nicht haben — Fahrzeugübergabe und Inspektion sind keine Anlässe, die jemand schaffen muss, sondern Termine, die ohnehin im Kalender stehen.

Wo im Fahrzeug der Artikel tatsächlich landet

  • Das Türfach

    Der Platz des Eiskratzers. Von Oktober bis März alle paar Tage in der Hand, den Rest des Jahres vergessen — was ihn davor bewahrt, aussortiert zu werden.

  • Das Armaturenbrett

    Die Parkscheibe ist der einzige Artikel dieser Gruppe, der von außen gelesen wird — solange das Fahrzeug in der Innenstadt steht.

  • Das Handschuhfach

    Warnweste, Verbandmaterial und Taschenlampe bleiben hier, bis sie gebraucht werden. Dann ist der Absender die Firma, deren Name darauf steht.

  • Der Schlüsselbund

    Der Anhänger vom Zweitschlüssel kommt an denselben Ring wie der Haustürschlüssel und wird täglich angefasst.

  • Der Kofferraum

    Was hier liegt, wird selten gebraucht und nie kontrolliert — der langsamste Platz im Fahrzeug, aber der mit der längsten Verweildauer.

Der Eiskratzer gehört in den Oktober, nicht in den Januar

Die Saison dieser Warengruppe ist kurz, und ihre Lage im Jahr ist bekannt. Wirksam ist ein Eiskratzer zwischen dem ersten und dem letzten Frost. Wer ihn im Januar verteilt, verteilt an Menschen, die sich längst an der Tankstelle einen gekauft haben — das geschenkte Stück landet dann im Kofferraum statt im Türfach. Wer im Oktober verteilt, kommt der Tankstelle zuvor.

Zwischen der Entscheidung und dem Tag, an dem der Artikel im Fahrzeug liegt, steht mehr Zeit, als die meisten Planungen vorsehen: Abstimmung des Motivs, Freigabe, Veredelung, Transport, dazu die Wochen, in denen der Betrieb die Ware nach und nach ausgibt. Der schnelle Teil des Sortiments ist ab 2 Werktagen versandfertig; die Stufe, auf der die meisten Artikel liegen, verlangt 10 Werktage.

Der Preis macht diese Saisonbindung erträglich. Der günstigste Artikel der Auswahl ist ein Eiskratzer aus dünnem Kunststoff; er kostet weniger als das Porto der Sendung, die ohnehin hinausgeht. Die Frage ist dort nicht, ob sich die Beilage rechnet, sondern ob jemand daran denkt. Am anderen Ende steht der Eiskratzer aus Holz für 2,79 € je Stück netto — kein Streuartikel mehr, sondern das Stück, das neben einem Fahrzeugschlüssel im gehobenen Segment liegen kann.

Geöffnetes Türfach einer Fahrzeugtür aus grauem Kunststoff, darin ein unbedruckter Eiskratzer und ein zusammengefaltetes Mikrofasertuch.
Der Ort, der diese Warengruppe von allen anderen unterscheidet. Ein Schreibtisch wird aufgeräumt, eine Küchenschublade auch — ein Türfach nicht. Was hier hineingelegt wird, bleibt liegen, bis das Fahrzeug den Besitzer wechselt, und wird dabei von jedem gesehen, der mitfährt.

Was im Fahrzeug vorgeschrieben ist — und was nur vernünftig

Für einen Werbeartikel ist die gesetzliche Ausstattungspflicht ein seltener Glücksfall: Sie nimmt dem Empfänger die Entscheidung ab, ob er den Gegenstand behält. Er muss ihn ohnehin mitführen, und ein zweites Exemplar im Handschuhfach ist ihm lieber als keines. Im Pkw betrifft das in Deutschland die Warnweste, das Warndreieck und den Verbandkasten. Beim Verbandkasten lohnt eine Unterscheidung: Vorgeschrieben ist die genormte Ausführung mit festgelegtem Inhalt und Verfallsdatum. Ein Erste-Hilfe-Set als Werbeartikel ersetzt sie nicht, es ergänzt sie — für Rucksack, Fahrrad oder Wohnwagen.

Genauso wichtig ist die Gegenrichtung, und sie wird regelmäßig verwechselt: Notfallhammer und Taschenlampe gehören nicht dazu. Beide sind sinnvoll, beide werden im Ernstfall gesucht, vorgeschrieben sind sie nicht. Wer sie in der Beipackkarte zur Pflichtausstattung erklärt, sagt Kunden etwas Falsches über eine Vorschrift, die sie nachlesen können. Der Gegenstand trägt sich hier von allein; die Übertreibung schadet ihm nur.

Pflicht, Empfehlung und Zugabe

Der Preis ist der niedrigste Nettopreis je Stück ohne Veredelung. Die Angaben zur Mitführpflicht betreffen den Pkw in Deutschland.
Gegenstand Mitzuführen Was er als Zugabe leistet Ab netto
Warnweste vorgeschrieben Wandert ins Handschuhfach, weil sie dort hingehört, und bleibt liegen 1,81 €
Erste-Hilfe-Set nein — vorgeschrieben ist der genormte Verbandkasten Die Ergänzung daneben, für Rad, Rucksack und Wohnwagen 2,27 €
Warndreieck vorgeschrieben Als Werbeträger kaum brauchbar: Es liegt im Kofferraum und wird nie angesehen
Notfallhammer nicht vorgeschrieben Gurtschneider und Scheibenhammer griffbereit am Fahrersitz 1,41 €
Taschenlampe nicht vorgeschrieben Wird bei jeder Panne gesucht und selten gefunden 1,33 €

Bei der Warnweste kommt ein Punkt hinzu, der über das Werbemittel hinausgeht. Ob eine Weste die Anforderungen an Warnkleidung erfüllt, steht in ihrer Beschreibung und nicht in ihrer Farbe. Für die Zugabe an einen Privatkunden ist das eine Frage der Sorgfalt; für die eigene Mannschaft, die zwischen rangierenden Fahrzeugen auf dem Hof steht, ist es die entscheidende Frage überhaupt — und sie gehört vor die Bestellung.

Fahrzeugübergabe und Inspektion: die beiden planbaren Termine

Die Übergabe eines Fahrzeugs hat alles, was ein Werbeartikel braucht: einen festen Termin, einen Kunden in guter Stimmung und eine Handlung, bei der ein Gegenstand den Besitzer wechselt. Der Zweitschlüssel wird nicht in eine Tüte geworfen, sondern gereicht. Was an ihm hängt, bekommt diese Aufmerksamkeit mit und wandert danach an den Bund, den der Empfänger täglich in der Hand hat.

Der Schlüsselanhänger ist deshalb der eine Artikel dieser Branche, der übergeben statt beigelegt wird. In Kunststoff beginnt er bei 0,25 € je Stück netto, mit Metall liegt er bei 0,93 € je Stück netto. Der Unterschied ist größer, als die Beträge vermuten lassen: Metall wird graviert statt bedruckt, und eine Gravur geht auch nach dem fünften Winter in einer Hosentasche nicht ab.

Der zweite Termin ist die Inspektion, und er ist der häufigere. Das Fahrzeug steht Stunden im Betrieb, und zum Schluss legt jemand etwas hinein — die Rechnung, das Serviceheft, eine Karte mit dem nächsten Termin. Dorthin passt eine flache Beilage, ohne dass ein zusätzlicher Handgriff entsteht; gefunden wird sie beim nächsten Einsteigen, im eigenen Auto statt am Tresen. Am besten fügt sich der Räderwechsel im Herbst: Der Kunde ist ohnehin auf die kalte Jahreszeit eingestellt, und ein Eiskratzer erklärt sich dann ohne einen einzigen Satz.

Von der Auswahl bis in die Fahrzeugübergabe

  1. 1 Termine zählen, nicht Kunden Auslieferungen, Inspektionen und Räderwechsel eines Jahres ergeben die Menge — die Kartei nicht, weil nicht jeder Kunde jedes Jahr kommt.
  2. 2 Zwei Artikel festlegen Einen für die Menge, einen für die Übergabe. Mehr Sorten erhöhen die Einrichtung, ohne dass mehr ankommt.
  3. 3 Anfrage mit Menge und Termin Sie bekommen einen Stückpreis einschließlich Veredelung — samt Hinweis, falls die nächste Staffelstufe kaum mehr kostet.
  4. 4 Motiv abstimmen Eiskratzer und Parkscheibe bieten sehr verschieden viel Platz. Wir zeigen, was auf der Fläche lesbar bleibt.
  5. 5 Freigeben, dann läuft die Uhr Die genannten Werktage beginnen mit Ihrer Freigabe. Danach folgt der Transport, im Herbst länger als im Sommer.

Warum die Kombination die stärkste Beilage ist

Am Bestand fällt auf, wie viele Artikel dieser Gruppe zwei Dinge gleichzeitig sind: Parkscheibe mit eingelegtem Eiskratzer, Parkscheibe mit Kartenhalter, Eiskratzer mit Einkaufswagenlöser. Die Kombination ist hier nicht die Ausnahme, sondern beinahe die Regel — und für ein Autohaus der stärkste Aufhänger der Warengruppe. Der Grund liegt im Kalender: Ein Eiskratzer wirkt fünf Monate im Jahr, eine Parkscheibe zwölf. Zusammen bleibt der Gegenstand ganzjährig im Fahrzeug.

Der zweite Grund ist die Rechnung dahinter. Zwei getrennte Beilagen bedeuten zwei Artikel, zwei Positionen und zweimal die Einrichtung des Druckwerks; die Kombination bedeutet eines von allem, bei einem Aufpreis, der kleiner ausfällt als der zweite Artikel. Parkscheibe mit Eiskratzer beginnt bei 0,82 € je Stück netto, die Ausführung mit den Skalen der Nachbarländer liegt bei 0,77 € je Stück netto — der Artikel für Kunden, die regelmäßig über die Grenze fahren.

Die dritte Auffälligkeit sind die Zusatzskalen der Parkscheiben. Neben der Uhrzeit tragen sie je nach Ausführung eine Anzeige für die Ladedauer von Elektrofahrzeugen, eine Skala zur Verbrauchsrechnung oder die Einteilung der Nachbarländer. Deshalb ist eine Parkscheibe nicht austauschbar: Sie sagt, mit welchen Fahrzeugen der Absender zu tun hat, bevor jemand den Firmennamen liest. Die Kartonparkscheibe mit Ladedaueranzeige kostet 0,34 € je Stück netto und beantwortet an der Ladesäule eine Frage, die sich sonst niemand notiert.

Wie die Preisstufen dieser Warengruppe aussehen

Diese Warengruppe hat keine gleitende Preisskala, sondern drei getrennte Stufen. Unten stehen Eiskratzer und Kartonparkscheiben, fast ausnahmslos weit unter einem Euro: Der Eiskratzer aus recyceltem Kunststoff kostet 0,26 € je Stück netto, die Parkscheibe aus Kunststoff 0,53 € je Stück netto. Hier entscheidet nicht der Warenpreis über die Rechnung, sondern die Menge und die Einrichtung.

Die zweite Stufe setzt knapp oberhalb eines Euro ein und besteht fast vollständig aus Kombiartikeln und Schlüsselanhängern. Wer dort etwas anderes sucht, findet wenig — nicht weil eine Lücke bestünde, sondern weil zwischen dem Formteil aus Kunststoff und dem Gegenstand mit zwei Funktionen nichts liegt.

Die dritte Stufe beginnt bei den Warnwesten und setzt spürbar höher an. Gewebe, Reflexstreifen und Konfektion ziehen einen Boden ein, den ein Stück Kunststoff nicht hat; darunter gibt es schlicht keine Weste. Nach oben führt sie zum Warnwesten-Set „Kompakt“ für 7,74 € je Stück netto — und damit zu einer anderen Bestellung: Das Set ist kein Artikel für die Einzelübergabe am Tresen, sondern die Ausstattung, die ein Fuhrparkkunde für jedes Fahrzeug seiner Flotte einkauft.

Womit die Planung rechnen kann

  • 27.812 aktive Artikel im Katalog
  • 5.616 davon in zwei bis vier Werktagen versandfertig
  • 7.924 Artikel nehmen eine Gravur an
  • 5.436 Artikel für Transferdruck freigegeben

Kunststoff, Karton, Textil: drei Materialien in einer Bestellung

Eine Bestellung für den Kfz-Bereich verlangt meist drei Wege gleichzeitig. Der Eiskratzer ist ein Formteil aus Kunststoff, die Parkscheibe ein bedruckter Karton, die Warnweste ein Textil mit reflektierenden Streifen. Die drei nehmen Farbe verschieden an, laufen bei verschiedenen Herstellern und brauchen unterschiedlich lange. Wer das weiß, plant den Termin nach dem langsamsten Stück.

Verfahren nach Material

Regelwert und Spanne in Werktagen bis versandfertig, gerechnet ab Ihrer Freigabe und ohne Transport.
Material Verfahren Was dabei zu beachten ist Werktage
Eiskratzer aus Kunststoff Tampondruck Gewölbte Flächen, eine Farbe je Durchgang, die Schabkante bleibt frei meist 10 (1 bis 15)
Kartonparkscheibe Digitaldruck Die volle Fläche ist bedruckbar, die Skala muss ablesbar bleiben meist 10 (2 bis 25)
Warnweste Transferdruck Das Motiv sitzt zwischen den Reflexstreifen, nicht darüber meist 10 (2 bis 10)
Schlüsselanhänger aus Metall Lasergravur Kein Farbauftrag, sondern eine Veränderung der Oberfläche meist 10 (2 bis 14)
Anhänger mit Kunstharzlinse Doming Volle Farbigkeit auf kleiner Fläche, dafür ein eigener Arbeitsgang meist 10 (4 bis 14)

Auf Warnkleidung entscheidet der Untergrund über die Farbe des Motivs. Signalgelb und Signalorange sind kräftige Töne: Ein dunkelblaues Logo verschwindet auf dem einen fast, ein weißes auf dem anderen. Der Siebdruck legt genug Farbe auf, um beides zu decken, und ist mit 7.355 Artikeln breit hinterlegt. Zeit braucht er trotzdem — die Spanne reicht von 2 bis 25 Werktagen, und im Herbst liegt sie eher am oberen Rand.

Auf der Parkscheibe gilt die umgekehrte Regel. Dort steht die größte zusammenhängende Fläche der Warengruppe zur Verfügung, und trotzdem gehört nicht alles davon dem Absender: Die Skala mit den Uhrzeiten muss ablesbar bleiben, sonst ist der Gegenstand unbrauchbar. Das Motiv sitzt deshalb auf dem Rand und auf der Rückseite — und die Rückseite lohnt mehr, als es klingt, denn sie zeigt beim Ablegen zum Fahrer.

Für den Kunststoff des Eiskratzers ist der Tampondruck der Regelfall und mit 11.904 Artikeln das breiteste Verfahren im Sortiment: Ein weiches Kissen kommt auf Wölbungen zurecht, auf denen ein starres Sieb nicht aufliegt. Seine Grenze ist die Farbtrennung — bei einem Gegenstand, den jemand im Dunkeln benutzt, trägt ein einfarbiges Motiv ohnehin weiter.

Mengen, Staffeln und der Fuhrparkkunde

Ein Kfz-Betrieb stellt zwei Bestellungen, die kaum etwas miteinander zu tun haben. Die eine ist die Beilage für Privatkunden: viele Stück, wenige Cent, über das Jahr verteilt ausgegeben. Die andere ist die Ausstattung eines Fuhrparks: wenige Stück, höherer Wert, gerechnet je Fahrzeug statt je Kunde. Wer beides in eine Position wirft, bestellt einmal zu wenig und einmal falsch.

Bei der Menge helfen zwei Auskünfte weiter. Mindestbestellmengen stehen selten im Weg — sie fehlen bei 24.091 Artikeln ganz, und wo eine gilt, liegt sie meist bei 50 oder 100 Stück. Die Staffeln beginnen bei 1, 50, 100, 250 und 500 Stück. Entscheidend ist nicht, auf welcher Stufe Sie stehen, sondern wie weit es bis zur nächsten ist: Bei Cent-Beträgen ist der Sprung nach oben regelmäßig billiger als der Verzicht darauf.

Der zweite Hebel liegt im Kalender und ist der wirksamere. Wer den Eiskratzer im Herbst und die Parkscheibe im Frühjahr bestellt, lässt zweimal einrichten und steht beide Male in der kleinsten Staffel. Beides in einem Auftrag kostet die Einrichtung einmal, und die Ware liegt danach im Lager statt in der Planung. Gegen den Vorrat spricht bei Kunststoff und Metall wenig; eine Kartonparkscheibe verträgt allerdings keine feuchte Halle.

Was vor der Bestellung geklärt gehört

  • Wer legt die Ware bei Ein Artikel wirkt nur, wenn ihn jemand tatsächlich in die Hand nimmt. Verkauf, Werkstatt oder Versand — einer muss es übernehmen.
  • Pflicht oder Zugabe Bei Warnweste und Verbandmaterial vorher klären, ob der Artikel eine Vorschrift erfüllen soll oder danebenliegt.
  • Ein Motiv für alle Artikel Dieselbe einfarbige Fassung auf Kratzer, Scheibe und Anhänger hält die Einrichtung klein.
  • Der lange Weg bestimmt den Termin Textil und Karton laufen anders als Kunststoff. Für den gemeinsamen Liefertermin zählt das langsamste Stück.
  • Trocken lagern Kartonware braucht einen Platz im Trockenen, wenn der Jahresbedarf auf einmal kommt.

Woraus sich eine Bestellung für den Kfz-Bereich zusammensetzt

Sechs Warengruppen tragen diesen Bereich, und sie sind unterschiedlich tief. Eiskratzer, Parkscheiben und Warnwesten sind die eigentlichen Kfz-Gruppen; Schlüsselanhänger ist die mit Abstand größte und zugleich allgemeinste, weil dort auch alles hängt, was mit Fahrzeugen nichts zu tun hat. Die Gruppe für Notfälle ist die dünnste — wer dort ein bestimmtes Stück sucht, fragt besser nach. Was den Innenraum betrifft und in keine dieser Gruppen fällt, steht im Katalog unter Autozubehör.

Auf jeder Kachel stehen zwei Zahlen, und beide meinen etwas anderes, als man vermutet. Die Artikelzahl zählt die lieferbaren Artikel der Gruppe samt Untergruppen; sie sagt, wie viel Auswahl bleibt, wenn ein Stück ausläuft. Der Preis daneben ist der Einstieg der Gruppe — die günstigste Stufe ihres günstigsten Artikels — und damit weder der Preis einer Ausstattung noch der Betrag im späteren Angebot.

Sechs Warengruppen für das Fahrzeug

Häufige Fragen aus Kfz-Betrieben und Autohäusern

Können wir im Sommer bestellen und erst im Winter ausgeben?
Ja, für Winterware ist das der übliche Weg. Kunststoff und Metall altern im geschlossenen Karton nicht, solange das Motiv keine Jahreszahl trägt. Die Einschränkung betrifft Kartonware: Parkscheiben ziehen Feuchtigkeit und wellen sich. Ein trockener Platz im Lager genügt, ein Regal in der Waschhalle nicht.
Dürfen wir eine geschenkte Warnweste als Pflichtausstattung bezeichnen?
Nur, wenn der Artikel die zugehörige Norm ausweist — und das steht in der Beschreibung, nicht in der Farbe. Sicherer ist eine Formulierung, die den Gegenstand nennt statt der Vorschrift: „Eine Weste extra fürs Handschuhfach“ ist richtig und wirkt genauso.
Was kostet die Beilage zur Rechnung tatsächlich?
Bei Eiskratzern und Kartonparkscheiben praktisch nichts, und der Grund liegt im Gewicht: Beide sind flach und leicht genug, um die Portostufe eines Briefs nicht zu verändern. Anders die Warnweste — sie trägt auf und hebt die Sendung eine Stufe höher. Wer per Post beilegt, prüft das Versandgewicht vor der Artikelwahl.
Wir liefern überwiegend an Geschäftskunden aus. Passt derselbe Artikel?
Nur halb. Beim Firmenwagen entscheidet der Fuhrparkleiter über den Kauf, gefahren wird von jemand anderem — was im Handschuhfach landet, erreicht den Entscheider also nicht. Sinnvoll sind zwei Wege: etwas Nützliches ins Fahrzeug für den Fahrer, dazu eine Ausstattung je Fahrzeug, über die im Einkauf gesprochen wird.
Können mehrere Artikel mit demselben Motiv in einen Auftrag?
Ja, und der Vorteil liegt bei der Einrichtung, die dann einmal anfällt. Zu bedenken ist der Termin: Kunststoff, Karton und Textil laufen bei verschiedenen Herstellern und werden nicht am selben Tag fertig. Im Angebot steht deshalb die Laufzeit des langsamsten Stücks.
Wie groß darf das Logo auf einer Parkscheibe sein?
Größer, als die meisten planen. Anders als beim Tampondruck kostet die volle Fläche hier nichts zusätzlich, weil die Karte ohnehin als Ganzes durch die Maschine läuft — ein kleines Zeichen in der Ecke spart also nichts. Frei bleiben muss allein das Zifferblatt. Zur Freigabe schicken wir deshalb eine Ansicht der kompletten Karte und nicht nur den Ausschnitt mit dem Motiv.
Lohnt ein Eiskratzer aus Holz gegenüber dem einfachen aus Kunststoff?
Für die Menge nicht, für die Übergabe im gehobenen Segment fast immer. Die Zahl der Auslieferungen im Jahr ist überschaubar, und neben einem Fahrzeug dieser Preisklasse wirkt ein dünnes Formteil kleiner, als es kostet. Bei der Werkstattrechnung wäre derselbe Artikel verschenktes Geld — dort zählt, dass überhaupt etwas beiliegt.
Haben Sie Autopflege — Schwämme, Mikrofasertücher, Wascheimer?
Dafür gibt es keine eigene Warengruppe; Reinigungstücher hängen im Haushaltsbereich und sind nicht aufs Fahrzeug zugeschnitten. Über die Hersteller lässt sich so etwas beschaffen, es bleibt aber ein Sonderfall ohne vergleichbare Auswahl. Fragen Sie mit Menge und Termin an, dann prüfen wir es.

Was wir vor der Produktion prüfen

Die teuren Fehler entstehen hier nicht in der Maschine, sondern im Kalender und auf der Beipackkarte: Winterware, die im Januar ankommt, oder eine Zugabe, die zu viel verspricht.

  • Termin gegen Saison Wir rechnen vom Ausgabetermin rückwärts und sagen, wann die Freigabe vorliegen muss.
  • Zusage gegen Artikel Bei Warnweste und Verbandmaterial prüfen wir, ob die Beschreibung die Norm trägt.
  • Motiv gegen Fläche Ein Zeichen, das auf dem Anhänger noch trägt, kann auf dem Kratzer verschwinden. Wir melden das vorher.
  • Angebot mit Veredelung Der Stückpreis enthält den Druck, nicht nur die Ware — samt Hinweis auf die nächste Staffelstufe.
promobilliger Auftragsbetreuung Feste Ansprechperson für Kfz-Betriebe und Autohäuser

Eine Anlaufstelle für Muster, Motiv, Angebot und Nachbestellung — auch im Herbst, wenn es eilt.

Wann soll die Ware im Betrieb sein?

Nennen Sie Ausgabetermin, ungefähre Menge und Anlass — Auslieferung, Inspektion oder Räderwechsel. Sie bekommen ein Angebot mit Stückpreis einschließlich Veredelung und eine Rückrechnung, bis wann die Freigabe vorliegen muss.

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Weiterlesen und weiterplanen

Zwei Themenseiten schließen unmittelbar an: die eine für die Weste und die Werkstattkleidung, die im Betrieb getragen wird, die andere für die Technik, die im Fahrzeug landet — von der Taschenlampe bis zur Ladelösung.

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