Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Heller Kindertisch mit Papier, einem Holzpuzzle, einem Plüschtier und bunter Tafelkreide

Werbeartikel für Kinder und Familien

Beim Familientag, am Tag der offenen Tür und an der Betreuungsecke des Messestands steht ein Empfänger vor Ihnen, der nicht entscheidet, was er behalten darf. Warum ein Erwachsener befindet, ob der Gegenstand mit nach Hause fährt, weshalb Spielzeug eine eigene Warenklasse ist und wie sich die Menge aus Geschwistern statt aus Anmeldungen ergibt. Badeenten gibt es ab 0,70 € je Stück netto.

25.818
veredelbare Artikel
8
Veredelungsverfahren
2
Werktage bis versandfertig

Was diese Seite beantwortet

  • Zwei Empfänger, eine Entscheidung Das Kind greift zu, ein Erwachsener befindet spätestens an der Autotür über den Verbleib. Wer nur für das Kind auswählt, verliert genau dort.
  • Spielzeug ist eine eigene Warenklasse Was für Kinder bestimmt ist, trägt Altersangabe und Hinweise — auch dann, wenn es kostenlos an einem Stand ausgegeben wird.
  • „Kinder“ ist keine Altersgruppe Zwischen dem Kind, das alles in den Mund nimmt, und dem, das ein Legespiel in Minuten löst, liegt die ganze Spanne. Ein Artikel für alle deckt keinen davon ab.
  • Die Menge steht nicht auf der Anmeldeliste Kinder kommen mit Geschwistern und Nachbarskindern. Angemeldet werden Familien, ausgegeben wird an Köpfe.

Das Kind bekommt es, ein Erwachsener trägt es nach Hause

Bei fast jedem anderen Anlass fällt die Entscheidung über einen Werbeartikel in derselben Person, die ihn bekommt. Hier nicht. Der Gegenstand geht an ein Kind, und ob er über den Nachmittag hinaus existiert, beantwortet eine Begleitperson — spätestens an der Autotür, häufig schon zwei Schritte hinter der Ausgabestelle. Das ist keine Nebenbedingung, sondern die Bedingung: Ein Artikel, der beim Kind ankommt und bei den Erwachsenen durchfällt, hat das Gelände nie verlassen.

Woran ein Artikel bei den Erwachsenen scheitert, ist erstaunlich vorhersehbar. Er macht Lärm im Fahrzeug. Er verliert Kleinteile zwischen den Sitzen. Er läuft aus, klebt oder färbt ab. Er verlangt eine Batterie, die niemand dabeihat. Oder er ist das siebte Stück derselben Art an diesem Nachmittag. Nichts davon steht in einer Produktbeschreibung, und alles davon entscheidet, ob der Gegenstand am Abend noch da ist.

Umgekehrt gibt es eine kleine Gruppe von Dingen, die ausdrücklich behalten werden. Ein Plüschtier landet im Bett statt im Karton. Eine Badeente überlebt, weil sie in einen Raum gehört, in dem ohnehin gespielt wird. Ein Legespiel wird aufgehoben, weil es eine Beschäftigung ohne Bildschirm ist.

Daraus folgt die Auswahlregel, die hier ohne Einschränkung gilt: Wählen Sie nach dem Ort, an dem der Gegenstand landen soll, nicht nach der Wirkung an der Ausgabestelle. Was am Stand das größte Aufsehen erregt, verschwindet zu Hause zuerst — und was still im Korb lag, steht ein Jahr später noch im Kinderzimmer.

Auf einer hellen Küchenarbeitsplatte liegen nebeneinander ein kleines unbedrucktes Plüschtier, eine gelbe Badeente und ein flacher Puzzlekarton, daneben ein umgekippter leerer Stoffbeutel.
Der Tisch, an dem über den Verbleib entschieden wird. Ausgepackt wird nicht am Stand, sondern Stunden später zu Hause — und dort zählt nicht mehr, wie ein Gegenstand angeboten wurde, sondern ob er einen Platz in der Wohnung findet.

Fell, gewölbter Kunststoff, Karton und Holz in einem Auftrag

Eine Bestellung für Kinder bringt mehr verschiedene Werkstoffe an einen Tisch als die meisten anderen Anlässe: ein genähtes Textil, einen gewölbten Kunststoffkörper von wenigen Zentimetern, einen bedruckten Karton, ein Holzteil und ein Röhrchen mit Flüssigkeit darin. Jeder davon nimmt Farbe anders an, und zwei davon nehmen sie überhaupt nicht am Gegenstand selbst an, sondern an etwas, das daran hängt. Im Sortiment sind 8 Veredelungsverfahren hinterlegt; für eine Auswahl dieser Art kommen fünf davon regelmäßig in Frage, und die Wahl folgt dem Werkstoff, nicht dem Motiv.

Was das Sortiment an Veredelung hergibt

  • 11.904 Artikel sind für Tampondruck freigegeben
  • 7.924 Artikel nehmen eine Lasergravur an
  • 93 % des Katalogs lassen sich veredeln
  • 27.812 aktive Artikel insgesamt

Werkstoff und Verfahren bei Kinderartikeln

Werktage als Regelwert und Spanne des Sortiments, gerechnet ab Ihrer Freigabe bis versandfertig und ohne Transport.
Artikel Untergrund Verfahren Werktage
Plüschtier mit T-Shirt Baumwollgewebe am angezogenen Shirt Siebdruck, weil er auf gefärbtem Gewebe deckt meist 10 (2 bis 25)
Badeente und JoJo Gewölbter Kunststoff, wenige Quadratzentimeter Tampondruck mit weichem Kissen statt starrem Sieb meist 10 (1 bis 15)
Puzzle und Schachtel Karton, die größte Fläche der Auswahl Digitaldruck über das volle Format meist 10 (2 bis 25)
Holzlegespiel Unbehandeltes oder geöltes Holz Lasergravur, ohne aufliegende Schicht meist 10 (2 bis 14)
Spardose und Seifenblasenröhrchen Gewölbter Kunststoff, mehrfarbiges Motiv Transferdruck, der Verläufe und viele Farben in einem Durchgang trägt meist 10 (2 bis 10)

Der Tampondruck ist das Verfahren dieser Warengruppe, weil fast alles darin klein und gewölbt ist. Eine Ente hat keine ebene Stelle, ein JoJo besteht aus zwei gerundeten Scheiben, und beide bieten eine Fläche von der Größe einer Briefmarke. Das weiche Kissen legt sich über diese Wölbung, wo ein starres Sieb absetzen würde. Seine Grenze ist die Farbtrennung: Jede weitere Farbe ist ein eigener Durchgang.

Der Digitaldruck ist der unterschätzte Weg und bei Kinderartikeln oft der wirksamste. Eine Puzzleschachtel trägt mehr zusammenhängende Fläche als alle anderen Positionen zusammen, sie wird beim Öffnen bewusst angesehen, und sie kostet weniger als eine Veredelung am Gegenstand. Wer sie bedruckt, braucht auf dem Inhalt kaum noch etwas — 3.748 Artikel sind dafür vorgesehen.

Der Siebdruck deckt auf gefärbtem Gewebe und ist deshalb der Weg für alles Textile am Tier: das kleine Shirt, das Halstuch, den Beutel für die Ausgabe. Vorgesehen sind dafür 7.355 Artikel. Auf wenigen Zentimetern Kantenlänge zählt dabei weniger die Farbigkeit als die Strichstärke — was zu fein angelegt ist, läuft im Gewebe zu.

Die Lasergravur kommt ins Spiel, sobald Holz beteiligt ist; ihre Spanne reicht von 2 bis 14 Werktagen. Sie trägt keine Farbe auf, sondern verändert die Oberfläche — richtig bei einem Gegenstand, der angefasst, geworfen und irgendwann abgewischt wird. Dafür bleibt das Zeichen einfarbig im Ton des Materials und ist auf einem bunten Tisch leise.

Artikel, die den Heimweg überstehen

Die folgende Auswahl ist danach zusammengestellt, was zu Hause einen Platz findet. Vorn stehen die Plüschtiere, weil sie als einzige Warengruppe nicht abgelegt, sondern zugeordnet werden — ein Kind gibt ihnen einen Namen, und danach ist die Entscheidung über den Verbleib gefallen. Dahinter folgt, was in einen Raum gehört, den es ohnehin gibt: die Ente ins Bad, das Legespiel an den Küchentisch, die Spardose auf ein Regal. Zum Schluss steht, was am Ort verbraucht wird, statt mitzufahren.

Auswahl
Artikel für Familientag und Betreuungsecke
Preise netto je Stück ohne Veredelung. Die Werktage am Artikel zählen ab Ihrer Freigabe.
Express in 3 Werktagen

Das Plüschtier mit Shirt ab 3,32 € löst das Flächenproblem der Warengruppe auf die einfachste Art: Es bringt seine Druckfläche selbst mit. Das Shirt ist eben, textil und liegt vorn.

Das Holzlegespiel ab 0,72 € ist die Position für die obere Altershälfte und zugleich die stillste. Kein Lärm, keine Flüssigkeit, und so wenige Teile, dass ein fehlendes sofort auffällt.

Die Seifenblasen ab 0,37 € sind der Gegenentwurf: sofort wirksam, am günstigsten, nach einer Stunde verbraucht. Genau deshalb gehören sie an den Ort und nicht in die Tasche.

Zwischen zwei und zwölf liegen vier verschiedene Empfänger

„Kinder“ ist im Bestellgespräch der ungenaueste Begriff überhaupt. Ein Zweijähriger nimmt jeden neuen Gegenstand zuerst in den Mund. Ein Vierjähriger will etwas, das ohne Erklärung funktioniert. Ein Achtjähriger will können, was er vorher nicht konnte. Und ab etwa zehn wird zuverlässig alles abgelehnt, was nach Kleinkind aussieht — das ist die härteste Grenze der ganzen Spanne und zugleich die am häufigsten übersehene.

Fünf Artikel entlang der Altersspanne

Der Betrag ist der niedrigste Nettopreis je Stück ohne Veredelung und bezieht sich auf den genannten Artikel, nicht auf die Warengruppe.
Wofür Naheliegender Artikel Warum gerade dieser Ab netto
Kleinkind Plüschtier Nando Weich, ohne lose Teile, und der einzige Gegenstand der Ausgabestelle, der mit ins Bett genommen wird 1,69 €
Kindergartenalter Badeente Squack Braucht keine Erklärung, keine Batterie und keinen Platz — und gehört in ein Zimmer, das es gibt 0,56 €
Frühe Grundschule Puzzle Moranex Eine Beschäftigung mit Anfang und Ende, die am Küchentisch stattfindet und Erwachsene einbezieht 0,50 €
Späte Grundschule Magisches Puzzle Brainboo Verlangt etwas und lässt sich üben. Es wird weggelegt und wieder aufgenommen statt einmal ausprobiert 0,59 €
Ab zehn Spardose Haus MYBANK Kein Spielzeug mehr, sondern ein Gegenstand mit Zweck — genau hier wird Spielzeug abgelehnt 1,67 €

Die Tabelle ist kein Regelwerk, sondern eine Reihenfolge. Wer eine einzige Position bestellt, landet sinnvollerweise in der Mitte und verliert dabei beide Ränder: Die Kleinsten bekommen etwas, das sie noch nicht bedienen können, die Ältesten etwas, das ihnen zu jung ist. Wer stattdessen zwei Positionen bestellt, deckt die Spanne fast vollständig ab — eine weiche für unten, eine mit Anspruch für oben. Der Mehraufwand ist kleiner, als er klingt: Beide Positionen laufen im selben Auftrag, und die Abstimmung des Motivs fällt ohnehin nur einmal an. Teurer wird es erst ab der dritten Sorte, weil dann die Ausgabestelle selbst sortieren muss.

Spielzeug bleibt Spielzeug, auch wenn es nichts kostet

Ein Kugelschreiber ist ein Werbeartikel. Ein Plüschtier ist ein Werbeartikel und zugleich ein Spielzeug — und damit gilt für dasselbe Stück ein zweites Regelwerk, das mit Werbung nichts zu tun hat. Daran ändert die Tatsache nichts, dass es verschenkt und nicht verkauft wird: Wer es an einer Ausgabestelle austeilt, bringt es in Verkehr. Was ein Artikel an Altersangabe, Kennzeichnung und Warnhinweisen mitbringt, steht in der Beschreibung des Herstellers — und dort steht ebenso, was er nicht mitbringt.

Praktisch entscheidet das über zwei Dinge, die weit vor der Gestaltung liegen. Erstens über die Untergrenze: Ein Artikel mit Kleinteilen trägt eine Altersangabe, die ihn für die Jüngsten ausschließt — und an einer offenen Ausgabestelle lässt sich nicht steuern, wer davorsteht. Zweitens über die Verpackung: Hinweise gehören zum Produkt, und wer umpacken lässt, nimmt sie mit. Beides klingt nach Formsache und ist der Punkt, an dem eine gut gemeinte Bestellung am Vortag zurückgehalten wird.

Was die Artikelbeschreibung hergeben muss

  • Die Altersangabe Sie entscheidet, ob der Artikel an einer offenen Ausgabestelle in Frage kommt — nicht erst, ob er zu einem bestimmten Kind passt.
  • Kleinteile und Kordeln Der häufigste Grund für eine Untergrenze. Bei einem Artikel, der an alle gehen soll, ist beides ein Ausschlusskriterium.
  • Hinweise bleiben beim Produkt Wer umpackt, banderoliert oder in einen eigenen Beutel legt, führt sie mit. Sie gehören zur Ware, nicht zur Umverpackung.
  • Ohne Batterie ist eine Eigenschaft Was ohne Strom nichts tut, ist am zweiten Tag Abfall. Für eine Ausgabestelle ist die stromlose Bauform die robustere.
  • Flüssigkeit und Lagerdauer Alles Gefüllte hat eine Haltbarkeit und ein Auslaufrisiko im Karton. Diese Position gehört nicht in den Jahresvorrat.

Woraus sich eine Bestellung für Kinder zusammensetzt

Die Kacheln unten führen in die sechs Warengruppen, aus denen sich der Bedarf eines Familientags zusammensetzt. Sie sind sehr verschieden tief: Zwei tragen Hunderte von Artikeln und geben Auswahl nach Farbe, Größe und Preislage her, die übrigen sind schmal und eher eine Frage der Verfügbarkeit. Wer eine bestimmte Figur oder Preislage sucht, kommt über die Gruppe schneller ans Ziel als über eine feste Artikelliste.

Auf jeder Kachel stehen eine Artikelzahl und ein Betrag, beide als Wegweiser und nicht als Angebot. Die Artikelzahl sagt, wie viel Auswahl bleibt, falls ein Stück ausläuft — bei den schmalen Gruppen die wichtigere der beiden Angaben. Der Betrag gehört zum günstigsten Artikel der Gruppe.

Sechs Warengruppen für Kinder und Familien

Zehn aus der Warengruppe
Malartikel für die Betreuungsecke
Zehn Artikel aus der Warengruppe Malartikel, die sich ohne Anleitung benutzen lassen. Der Betrag auf der Karte gilt netto je Stück ohne Veredelung.

Die Termine, an denen Kinder im Haus sind

Anders als beim Kundengeschäft muss sich hier niemand einen Anlass ausdenken. Die Termine, an denen Kinder auf ein Betriebsgelände, in ein Rathaus oder in ein Vereinsheim kommen, stehen im Kalender, und sie wiederholen sich Jahr für Jahr an derselben Stelle. Was sie unterscheidet, ist nicht das Thema, sondern die Frage, wie lange ein Kind an einer Stelle bleibt und ob jemand daneben steht. Daran hängt die Auswahl deutlich stärker als am Alter: Zehn Minuten ohne Aufsicht verlangen einen anderen Gegenstand als ein ganzer Nachmittag in Begleitung eines Erwachsenen.

Sechs Anlässe und was sie jeweils verlangen

  • Der Familientag im Betrieb

    Die Belegschaft bringt ihre Kinder mit, und der Nachmittag entscheidet, ob der eigene Arbeitsplatz zu Hause ein Gesprächsthema wird. Die Menge ist so gut planbar wie nirgends sonst, die Altersspanne dafür am größten.

  • Der Tag der offenen Tür

    Fremde Familien betreten das Gelände zum ersten Mal. Was die Kinder beschäftigt, verlängert den Aufenthalt der Erwachsenen — und das ist der eigentliche Zweck, nicht der Werbewert am Kind.

  • Die Betreuungsecke am Messestand

    Wenige Quadratmeter, an denen ein Kind zehn Minuten allein zurechtkommen muss, während nebenan ein Gespräch läuft. Alles, was Aufsicht, Wasser oder eine Erklärung verlangt, fällt aus.

  • Das Ferienprogramm der Kommune

    Feste Gruppen, bekannte Zahlen, mehrere Termine über die Wochen. Hier rechnet sich eine größere Staffel wirklich, weil zwischen den Terminen nichts verdirbt.

  • Der Zukunftstag im Betrieb

    Ältere Kinder, kleine Gruppe, ein langer Tag mit echtem Einblick. Hier wird abgelehnt, was nach Kleinkind aussieht — und angenommen, was aus der Arbeit stammt.

  • Der Beileger an den Familienhaushalt

    Ein Gegenstand in einer Sendung, der nicht dem Empfänger gilt, sondern dem Kind daneben. Er wird ausgepackt, obwohl ihn niemand erwartet hat.

Ein Familientag verschiebt sich nicht

Der Termin steht früh fest und wird selten bewegt, weil an ihm mehr hängt als eine Bestellung: Einladungen sind heraus, Aufsicht ist eingeteilt, Bewirtung ist bestellt. Damit gilt hier, was für jeden festen Termin gilt — nicht der Durchschnitt eines Auftrags bestimmt die Lieferung, sondern sein langsamstes Stück. Und das langsamste Stück ist in dieser Warengruppe fast immer das Plüschtier, weil es genäht, angezogen und bestickt wird, statt nur bedruckt zu werden.

Die Laufzeiten im Sortiment sind nicht gleichmäßig verteilt, sondern liegen auf Stufen. Die gängigen Stufen sind 2, 3, 4 und 5 Werktage; die Stufe, auf der der größte Teil des Bestands steht, verlangt 10 Werktage. Kurzfristig lieferbar sind 5.616 Artikel und damit 20 % des Bestands — genug für einen vorgezogenen Termin, aber nicht genug für eine Auswahl über alle Altersstufen.

Ein Hinweis zur Reihenfolge: Bei einem gemeinsamen Liefertermin bestimmt ihn die textile Position. Sie läuft bei anderen Herstellern als der bedruckte Kunststoff und braucht die längste Regellaufzeit. Wer nicht warten will, trennt die Positionen und nimmt die schnellen vorweg — das kostet nichts außer einem zweiten Termin am Wareneingang.

Die Menge steht nicht auf der Anmeldeliste

Bei einem Familientag wird nach Familien angemeldet und an Köpfe ausgegeben, und zwischen beidem liegt die häufigste Fehlkalkulation dieses Anlasses. Zur angemeldeten Kinderzahl kommen Geschwister, die im Formular niemand genannt hat, Nachbarskinder, die mitgebracht werden, und Kinder von Gästen, die spontan erscheinen. Dazu die Kinder, die ein zweites Mal an der Ausgabestelle vorbeikommen — nicht aus Unehrlichkeit, sondern weil sie es vergessen haben.

Die zweite Rechnung betrifft den Preis und läuft der ersten entgegen. Der Warenpreis sinkt mit der Menge nur langsam, die Veredelung dagegen steil: Das Einrichten fällt einmal je Auftrag und je Farbe an und verteilt sich danach auf alles, was durchläuft. Hinterlegt sind die Staffeln 1, 50, 100, 250 und 500 Stück. Der wirksamste Sprung liegt unten und ist bei Cent-Artikeln fast immer billiger als der Verzicht: Wer mit hundertzwanzig Stück plant, steht dicht unter der Stufe bei 250 Stück.

Mindestbestellmengen stehen seltener im Weg, als die Sorge davor vermuten lässt. Ganz ohne kommen 24.091 Artikel aus, also 87 % des aktiven Bestands. Wo eine gilt, liegt sie meist bei 50 oder 100 Stück; für zweihundert Stück kommen 182 Artikel in Frage. Der dritte Hebel ist deshalb die Zusammenlegung: Was kein Datum trägt, altert im geschlossenen Karton nicht, und die Anlässe stehen jedes Jahr an derselben Stelle im Kalender.

Das Motiv liest nicht das Kind

Nahaufnahme einer gelben Gummiente von der Seite, deren Flanke eine kleine glatte unbedruckte Fläche zwischen Flügelansatz und Bauch zeigt.
Die Fläche zwischen Flügelansatz und Bauch ist alles, was ein Artikel dieser Größe hergibt — und sie ist gewölbt. Auf einem Produktfoto wirkt sie größer, weil nichts danebensteht. Was hier bestehen soll, ist ein Zeichen und höchstens ein Wort; jede weitere Zeile halbiert die Schriftgröße.

Die Gestaltungsfrage dieser Seite ist unangenehm ehrlich zu beantworten: Der Empfänger liest nicht. Ein Kind im Kindergartenalter erkennt eine Form und eine Farbe, keinen Firmennamen. Das Motiv richtet sich deshalb an jemand anderen — an die Erwachsenen, die den Gegenstand in den nächsten Monaten täglich im Wohnungsflur sehen. Diese Leserichtung hat eine praktische Folge: Auf einem Artikel für Kinder steht kein Anspruch und kein Zusatz, sondern ein Name, der aus einer Armlänge Entfernung erkennbar bleibt.

Der zweite Punkt ist die Farbigkeit, und hier kehrt sich die übliche Empfehlung um. Kinderartikel sind bunt, häufig kräftig bunt, und ein Motiv in einer mittleren Farbe verschwindet darauf. Was trägt, ist der Gegensatz: ein sehr dunkles Zeichen auf hellem Grund oder umgekehrt. Ein mehrfarbiges Logo lässt sich auf Briefmarkengröße ohnehin nicht sauber trennen, und zwei Durchgänge müssen auf einem gewölbten Körper zueinander passen. Eine einfarbige Fassung ist deshalb kein Kompromiss, sondern die Fassung, die auf allen fünf Werkstoffen dieser Auswahl trägt.

Was mit den Druckdaten mitgeliefert wird

  • Eine einfarbige Fassung Die Pflichtfassung. Gravur und Tampondruck kennen keine zweite Farbe im selben Durchgang, und auf gewölbten Flächen ist der Versatz sichtbar.
  • Freistellung ohne Hintergrundkasten Auf einer bunten Ente wird ein weißes Rechteck um das Logo mitgedruckt und steht später als Fleck auf dem Gegenstand.
  • Kein Datum im Motiv Restmengen sind hier die Regel, und die Termine wiederholen sich. Ohne Jahreszahl ist der Rest der Grundstock für den nächsten Familientag.
  • Die Fläche vorab festlegen Bei kleinen Körpern entscheidet die Stelle über die Größe. Wir nennen sie vor dem Andruck, damit die Vorlage dazu passt.
  • Wer gibt frei Eine Person mit Vertretung. Freigaben, die in einem Verteiler versanden, sind der häufigste Grund für einen verschobenen Produktionsstart.

Von der Einladung bis zur Ausgabestelle

  1. 1 Altersspanne festlegen Nicht das mittlere Alter, sondern die beiden Ränder. Daraus ergibt sich, ob eine Position genügt oder zwei nötig sind.
  2. 2 Menge aus Familien rechnen, nicht aus Kindern Angemeldete, Geschwister, mitgebrachte Gäste, zweiter Gang. Die Summe liegt deutlich über der Anmeldeliste.
  3. 3 Altersangabe und Hinweise klären Vor der Motivfrage. Was die Beschreibung ausweist, entscheidet über die Eignung an einer offenen Ausgabestelle.
  4. 4 Anfrage mit Termin und Menge Sie bekommen einen Stückpreis einschließlich Veredelung — samt Hinweis, wenn die nächste Staffelstufe kaum mehr kostet.
  5. 5 Motiv einfarbig anlegen und freigeben Eine Fassung für alle Werkstoffe der Bestellung. Mit der Freigabe beginnen die genannten Werktage.
  6. 6 Ausgabe vorbereiten Sortiert nach Altersstufe, mit einer zweiten Stelle für den Nachmittag und einer Reserve unter dem Tisch.

Was wir vor der Produktion prüfen

Die teuren Fehler entstehen hier nicht an der Maschine, sondern wenn ein Artikel an einer Ausgabestelle landet, für die ihn seine Altersangabe nicht vorsieht — oder wenn die Menge nach der Anmeldeliste bestellt wurde.

  • Altersangabe gegen Ausgabestelle Wir nennen vor der Bestellung, was die Beschreibung an Untergrenze und Hinweisen ausweist und was sie offenlässt.
  • Untergrund gegen Verfahren Fell, Kunststoff, Karton und Holz nehmen Farbe verschieden an. Passt beides nicht zusammen, melden wir es vor dem Druck.
  • Fläche gegen Motiv Auf wenigen Quadratzentimetern trägt nicht jede Vorlage. Wir sagen vorher, was von einem mehrfarbigen Zeichen übrig bleibt.
  • Ein Preis je Stück, Veredelung eingerechnet Im Angebot steht kein Warenpreis, zu dem später der Druck kommt, sondern der Betrag der fertigen Position.
promobilliger Veranstaltungsbetreuung Feste Ansprechstelle für Familientage und Kinderprogramme

Eine Anlaufstelle für Muster, Altersangaben, Motiv und Liefertermin — auch wenn die Gästezahl erst kurz vorher feststeht.

Häufige Fragen zu Werbeartikeln für Kinder

Wie viele Stück brauchen wir für einen Familientag?
Nehmen Sie die Anmeldeliste als Untergrenze, nicht als Zahl. Bewährt hat sich eine Reserve unter dem Tisch statt darauf: Sie deckt den späten Nachmittag ab und verhindert einen leeren Korb vor dem Kind, das eine Stunde nach den anderen kommt. Zwei Ausgabestellen teilen die Menge nicht hälftig — die spätere bekommt mehr.
Reicht ein Artikel für alle Altersstufen?
Nach unten ja, nach oben nie. Der Ausweg kostet wenig: zwei Sorten in einem Korb und eine Ausgabestelle, die nach dem Alter fragt, statt greifen zu lassen. Das dauert Sekunden und verhindert den Fall, in dem ein Zehnjähriger vor Publikum etwas annehmen soll, das er für zu jung hält.
Ist ein Aufdruck auf einem Plüschtier überhaupt zu sehen?
Auf dem Fell gar nicht — es nimmt keine Farbe an. Getragen wird das Motiv von Shirt, Halsband, Anhänger oder eingewebtem Etikett. Der Unterschied zwischen diesen vier ist die Waschmaschine: Der Anhänger wird vorher abgenommen und kommt selten zurück, das bedruckte Shirt hält mehrere Gänge, das Etikett überlebt das Tier.
Woran erkennen wir vorher, ob ein Artikel im Fahrzeug Ärger macht?
An drei Eigenschaften, die in der Beschreibung stehen: Ist etwas gefüllt, macht etwas Geräusch, lässt sich etwas zerlegen. Trifft eines zu, gehört der Artikel an den Ort statt in die Tasche — benutzt am Stand, dort wieder abgegeben. Eine Position für unterwegs und eine für vor Ort ist ruhiger als ein Kompromiss aus beidem.
Können wir Namen auf die Artikel setzen?
Eine abweichende Veredelung je Stück ist ein eigener Rüstvorgang und steht bei kleinen Artikeln in keinem Verhältnis. Der übliche Weg führt anders herum: ein Feld zum Selbstbeschriften, dazu ein Stift an der Ausgabestelle. Das kostet nichts, beschäftigt für ein paar Minuten und macht aus einem verteilten Gegenstand einen zugeordneten.
Was ist mit Süßigkeiten neben dem Spielzeug?
Getrennt bestellen und getrennt ausgeben. Der Grund ist weniger die Vorschrift als der Ablauf: Wer isst, hat keine Hand mehr frei und bleibt stehen. Dazu Rückfragen zu Inhaltsstoffen, die niemand aus dem Kopf beantwortet — die Angaben gehören an die Ware, nicht an die ausgebende Person.
Bleibt etwas übrig, das im nächsten Jahr noch taugt?
Das hängt am Artikel, nicht am Anlass. Plüsch, Legespiele und Spardosen überstehen ein Jahr im geschlossenen Karton, solange der Raum trocken ist. Alles Gefüllte nicht: Es hat eine Haltbarkeit, und ein undichtes Röhrchen nimmt den Rest mit. Bündeln Sie die trockenen Positionen, bestellen Sie die gefüllten je Termin neu.
Wir planen für eine Kommune oder einen Verein — ändert das etwas?
An der Auswahl wenig, an der Frist viel. Wo ein Haushalt oder ein Vorstandsbeschluss dazwischenliegt, ist nicht die Lieferzeit der Engpass, sondern die Zeit bis zur Freigabe. Fragen Sie deshalb mit Mengenstufen statt mit einer festen Zahl an: Das Angebot trägt dann über mehrere Termine und lässt sich beschließen, bevor die Teilnehmerzahlen feststehen.

Wann kommen die Kinder, und wie viele?

Nennen Sie das Datum, die ungefähre Zahl der Familien und die Altersspanne, mit der Sie rechnen. Sie bekommen Stückpreise einschließlich Veredelung, einen Hinweis zu den Altersangaben der gewählten Artikel und eine Rückrechnung, bis wann die Freigabe vorliegen muss.

Kinderartikel anfragen

Weiterlesen und weiterplanen

Zwei Themenseiten schließen unmittelbar an. Die eine behandelt den Tag selbst, an dem die Kinder kommen — Ausgabestellen, Wetter, Mehrweg und alles, was eine Veranstaltung im Freien zusätzlich verlangt. Die andere gilt der Position, die an fast jeder Ausgabestelle danebensteht und eigenen Regeln folgt: Essbares trägt Pflichtangaben, die sich die Fläche mit dem Motiv teilen, und seine Menge hängt an der Haltbarkeit statt am Empfängerkreis.

Zuletzt aktualisiert: