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Essbare Werbeartikel und Süßwaren

Der einzige Artikel im Sortiment, der nicht überdauert, sondern verbraucht wird — und der einzige, bei dem das Lebensmittelrecht mitbestimmt, wie groß Ihr Motiv werden darf. Was auf die Verpackung muss, warum Ware und Folie verschiedenen Regeln folgen und weshalb knapp bestellen hier richtig ist. Bedruckbare Süßware gibt es ab 0,16 € je Stück netto.

26.032
veredelbare Artikel
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Veredelungsverfahren
292
Warengruppen

Was auf dieser Seite beantwortet wird

  • Die Pflichtangaben stehen mit auf der Fläche Zutaten, Allergene, Füllmenge und Haltbarkeitsdatum brauchen Platz auf derselben Verpackung, die Ihr Motiv trägt. Das freie Feld ist kleiner, als das Katalogbild vermuten lässt.
  • Ware bedrucken oder Verpackung bedrucken Beides gibt es im Sortiment, und beides folgt eigenen Regeln — bei Farbigkeit, Freigabe und der Frage, wo die Angaben landen.
  • Haltbarkeit steuert die Menge Süßware verfällt, je nach Warengruppe in Monaten oder erst nach über einem Jahr. Die Bestellmenge folgt diesem Datum und nicht der Staffel.
  • Wärme trennt das Sortiment Nur eine einzige Warengruppe nimmt den warmen Transport wirklich übel. Wer weiß, welche, disponiert den Rest des Jahres unbesorgt.

Der einzige Werbeartikel, der verbraucht wird

Süßwaren bleiben nicht. Ein Beutel oder ein Schreibgerät liegt beim Empfänger und wirbt weiter, solange es benutzt wird; ein Täfelchen Schokolade wirkt genau einmal — dafür fast sicher und meist noch am selben Tag. Was in einer Schale auf dem Tresen liegt, ist am Abend weg.

Damit entfällt die Rechnung, die auf anderen Warengruppen den Ausschlag gibt: Es gibt keine Werbedauer, durch die sich der Stückpreis teilen ließe. Was bleibt, ist der Augenblick der Übergabe und die Frage, wie oft er im Jahr entsteht.

Der zweite Unterschied ist rechtlicher Art und der Kern dieser Seite. Wer Lebensmittel weitergibt, bringt sie in Verkehr, auch ohne Gegenleistung. Es gelten dieselben Anforderungen wie im Handel: Die Verpackung trägt bestimmte Angaben, sie müssen lesbar bleiben, und die Herkunft muss nachvollziehbar sein.

Der dritte Unterschied ist die Ware selbst. Sie altert, sie verändert sich bei Wärme, und sie trägt ein Datum. Eine Restmenge ist hier kein Vorrat, sondern Abfall mit Ansage. Diese Seite betrachtet Süßware deshalb warenkundlich und ganzjährig; was am Jahresende hinzukommt, steht auf einer eigenen Seite.

Geöffneter unbedruckter Papierschuber aus Naturkarton mit einer Reihe dunkler Schokoladentäfelchen, daneben die abgezogene glatte Banderole aus demselben Material.
Die Fläche, um die es bei dieser Warengruppe geht, ist der Schuber und nicht die Ware. Auf ihn müssen Zutaten, Allergene und Mindesthaltbarkeitsdatum — und auf dieselbe Fläche soll das Motiv. Wer den Schuber als reine Gestaltungsfrage behandelt, entdeckt diese Aufteilung erst beim Andruck, und dann ist eine Runde verloren.

Wo Essbares tatsächlich landet

  • Die Schale am Empfang

    Steht offen, wird von jedem Besucher bedient und ist abends leer. Hier zählt die Verpackungseinheit: Einzeln eingeschweißte Ware bleibt hygienisch entnehmbar.

  • Der Streuartikel auf der Veranstaltung

    Wird in großer Zahl weitergereicht und selten aufbewahrt. Der Aufdruck muss aus der Hand heraus lesbar sein — und die Hülle bleibt dran, weil mit ihr die Angaben gingen.

  • Die Beilage im Paket

    Kostet wenige Cent und wird beim Auspacken bemerkt, ohne eine eigene Sendung zu brauchen. Die einzige echte Grenze ist die Temperatur: Ein Paket steht im Sommer stundenlang im Fahrzeug.

  • Die Versorgung im eigenen Haus

    Besprechungsraum, Küche, Schreibtisch. Der Verbrauch ist stetig und aus der Zahl der Arbeitsplätze planbar — und hier fällt zuerst auf, wenn die Ware nicht schmeckt.

  • Das Präsent für einzelne Empfänger

    Wenige Stück, höherer Stückwert, meist im Schuber. Die Hülle trägt das Motiv, und die Ware darin ist der Grund, dass sie überhaupt geöffnet wird.

Die Pflichtangaben teilen sich die Fläche mit dem Motiv

Eine Tüte Fruchtgummi aus dem Streubereich misst wenige Zentimeter. Auf dieser Fläche stehen — bevor Ihr Motiv dazukommt — Bezeichnung, Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum, Nährwerte sowie Name und Anschrift des Verantwortlichen, dazu eine Kennzeichnung der Charge. Aus dieser Liste lässt sich nichts streichen.

Vorgeschrieben ist auch die Schriftgröße; die Angaben dürfen nicht verkleinert werden, bis sie ins Layout passen. Was nach ihnen übrig bleibt, ist die tatsächliche Motivfläche — auf dem Katalogbild ist davon nichts zu sehen, weil es die Musterverpackung von vorn zeigt und die Rückseite nie aufmacht.

Am deutlichsten zeigt sich das an den kleinsten Einheiten. Ein Kaugummi-Tütchen mit zwei Dragees liegt bei 0,13 €, ein Sesamriegel bei 0,23 €, eine Standardtüte Fruchtgummi bei 0,12 € — drei Artikel, die im Preis kaum auseinanderliegen und deren freies Feld trotzdem sehr verschieden ausfällt.

In der Praxis zerfällt eine kleine Verpackung deshalb in zwei Seiten: eine Motivseite und eine Pflichtseite. Diese Aufteilung lässt beides ganz, statt beides zu beschneiden. Wo nur eine Seite bedruckbar ist, wandert das Zeichen nach oben und der Text nach unten — dann wird die verbleibende Höhe zur Entwurfsvorgabe.

Die zweite Frage betrifft die Sprache. Ware, die in Deutschland verteilt wird, braucht ihre Angaben auf Deutsch. Bei Importware ist das der häufigste Nacharbeitsfall: Das Erzeugnis ist einwandfrei, die Packung vollständig, nur in der falschen Sprache. Ein aufgeklebtes Etikett löst das und kostet einen Arbeitsgang.

Druck auf die Ware und Druck auf die Verpackung sind zwei Vorgänge

Im Sortiment gibt es beides. Schokoladenlinsen und ein Keks, der das Logo selbst trägt, sind Ware mit Aufdruck: Das Zeichen kommt mit lebensmittelechter Farbe auf das Erzeugnis oder wird in den Teig geprägt. Beim Napolitain und beim Kaugummi-Tütchen ist dagegen die Folie der Träger.

Daran hängt die praktische Folge: Auf dem Erzeugnis ist kein Platz für Pflichtangaben und auch kein zulässiger Ort dafür — die Hülle schultert den Text allein.

Der zweite Unterschied liegt in der Farbigkeit. Essbare Farbe verhält sich anders als Druckfarbe auf Folie: Der Untergrund ist selten weiß, nicht immer eben, und feine Linien laufen zu. Dafür wirkt der Aufdruck stärker, weil er noch da ist, wenn die Tüte längst im Papierkorb liegt.

Womit die Planung rechnen kann

  • 26.032 Artikel lassen sich mit Logo versehen
  • 8.903 in wenigen Werktagen versandfertig
  • 24.103 ohne Mindestbestellmenge
  • 292 Kategorien im Sortiment
  • 28.035 aktive Artikel im Katalog
  • 10 Werktage für den größten Teil des Sortiments

Motivträger, Fläche und was daraus folgt

Beide Wege sind im Sortiment vertreten. Die Wahl entscheidet über Farbigkeit, Freigabe und die verbleibende Motivfläche.
Motiv sitzt auf Typische Artikel Wo die Pflichtangaben stehen Was das für das Motiv heißt
der Ware Schokoladenlinsen, Werbe-Keks vollständig auf der Umverpackung kräftige Zeichnung, wenige Farben, kleines Feld
der Folie Napolitain, Kaugummi-Tütchen auf derselben Folie Zeichen und Text teilen sich die Seite
der Banderole Riegel und Tafeln meist auf der Banderole schmales Format, Angaben auf der Rückseite
dem Schuber Präsent, Mixschokolade in der Box auf der Innenverpackung volle Fläche, dafür eine zweite Verpackungsstufe
Flache Holzschale, dicht gefüllt mit einzeln in glattes unbedrucktes Papier eingeschlagenen kleinen Süßwaren, von oben gesehen.
Einzelverpackung ist bei Essbarem keine Frage der Optik. Sie entscheidet darüber, ob aus einer Schale überhaupt genommen wird, sie trägt die Pflichtangaben je Stück, und sie ist der Grund, warum diese Warengruppe eine eigene Druckfläche mitbringt — eine, die kleiner ist als jede andere im Sortiment.

Das Napolitain ab 0,36 € ist der Klassiker der Gruppe: ein flaches Täfelchen in bedruckter Folie, das auf jeden Unterteller passt und keine weitere Hülle braucht. An ihm wird die Temperaturfrage am schnellsten sichtbar.

Fruchtgummi ab 0,12 € ist der robusteste Teil des Sortiments: lange haltbar, hitzeverträglich, bruchsicher. Die größere Tüte ab 0,41 € bringt vor allem mehr Fläche mit — und daran entscheidet sich hier meist die Wahl.

Gebäck ab 0,16 € ist der günstigste Einstieg überhaupt. Kekse sind wärmefest, aber bruch- und feuchtigkeitsempfindlich; sie brauchen eine dichte Packung und eine Kiste, in der nichts wandert. Dafür nehmen sie das Motiv wahlweise selbst auf.

Allergene sind kein Kleingedrucktes, sondern eine Auswahlfrage

Die kennzeichnungspflichtigen Allergene stehen im Zutatenverzeichnis hervorgehoben — fett, unterstrichen oder in Großbuchstaben. Das ist die eine Hälfte der Sache. Die andere: Diese Angabe nützt nur, solange sie beim Erzeugnis bleibt. Sobald ausgepackt wird, ist sie fort.

Genau das geschieht bei Werbeartikeln regelmäßig. Fruchtgummi wandert aus dem Tütchen in eine Glasschale, Kekse aus der Sammelpackung auf einen Teller. Damit ist die Ware anonym, und wer nach den Zutaten fragt, bekommt keine belastbare Antwort. Für offen angebotene Lebensmittel gelten eigene Auskunftspflichten.

Bei der Auswahl lohnt schon der Blick auf den Artikelnamen. Ein Sesamriegel ab 0,23 € trägt sein Allergen im Namen; bei Haferkeksen ab 6,46 € und Gewürzkeksen ab 0,16 € sind Gluten, Ei und Milch die Regel; ein Protein-Riegel ab 2,19 € bringt Milcheiweiß und oft Soja mit.

Der zweite Punkt sind die Spurenhinweise. Ein Satz wie „Kann Spuren von Nüssen enthalten“ ist eine freiwillige Angabe über mögliche Kreuzkontakte in der Herstellung. Er ersetzt die Kennzeichnung nicht, ist für die Empfängerseite aber oft die entscheidende Zeile — und gehört bei Ware für Kliniken oder Schulen vor die Bestellung.

Was vor der Auswahl geklärt gehört

  • Die Empfängergruppe Ein Streuartikel für den Messestand stellt andere Anforderungen als Ware für eine Klinik. Je enger der Kreis, desto genauer der Blick in die Zutatenliste.
  • Die Einzelverpackung Ware, die einzeln verpackt bleibt, führt ihre Angaben mit sich. Was in Schalen umgefüllt wird, verliert sie.
  • Das Verzeichnis der gewählten Fassung Zuckerfrei, vegan und Standard sind derselbe Artikel mit verschiedenen Listen. Die Auskunft zum Grundartikel hilft nicht weiter.
  • Der Spurenhinweis Er steht nicht in jedem Datenblatt, ist für empfindliche Empfänger aber die wichtigste Zeile.
  • Die Sprache der Angaben Bei Importware ist die deutsche Fassung nicht selbstverständlich. Ein nachträgliches Etikett kostet einen eigenen Termin.

Zuckerfrei und vegan sind Rezepturen, keine Sonderartikel

Am Sortiment fällt auf, dass viele Artikel als Familie geführt werden: denselben Grundartikel gibt es in einer Standardfassung, einer zuckerfreien, einer veganen und einer mit anderem Verpackungsmaterial. Die Bezeichnungen sind sprechend und meinen mehr als eine Geschmacksrichtung — jede Fassung hat ihr eigenes Zutatenverzeichnis.

Daraus folgt ein Satz, der die halbe Kennzeichnungsarbeit erklärt: Wer die Variante wechselt, wechselt die Pflichtangaben. Fruchtgummi auf Gelatinegrundlage und dasselbe Erzeugnis auf pflanzlicher Grundlage unterscheiden sich in nahezu jeder Zeile der Rückseite. Wer nach der Freigabe noch tauscht, tauscht auch den Text.

Bei zuckerfreier Ware kommt ein eigener Hinweis hinzu: Werden Zuckeraustauschstoffe eingesetzt, verlangt die Kennzeichnung einen Warnhinweis zur abführenden Wirkung. Der Satz braucht Platz, und er trifft ausgerechnet die kleinsten Einheiten, bei denen jeder Quadratzentimeter vergeben ist.

Die zweite Achse ist das Material der Hülle. Im Bestand steht dieselbe Fruchtgummitüte in konventioneller Folie und in kompostierbarer Ausführung ab 0,17 € nebeneinander. Der Abstand im Preis ist gering, der in der Aussage deutlich — und kompostierbare Folien nehmen Farbe anders an.

Woraus sich ein Süßwarenbedarf zusammensetzt

Warum knapp bestellen hier ausnahmsweise richtig ist

Auf fast jeder anderen Warengruppe lautet der wirtschaftliche Rat, großzügig zu bestellen: Der Warenpreis fällt mit der Menge, die Einrichtung verteilt sich, und der Rest wartet im Lager. Bei Lebensmitteln gilt das nicht. Was liegen bleibt, wartet nämlich nicht, sondern verfällt.

Die Staffel spricht trotzdem eine deutliche Sprache. Hinterlegt sind die Staffelmengen 1, 50, 100, 250, 500 und 1.000 Stück, und der Sprung auf die nächste Stufe ist auch hier billiger als der Verzicht darauf. Die Gegenrechnung ist einfach: Eine Restmenge über dem Datum kostet nicht die Ersparnis, sondern den vollen Einkaufspreis.

Wie knapp knapp sein muss, hängt an der Warengruppe. Schokolade und Riegel tragen die kürzesten Daten, hier rechnet man in Monaten. Lutschbonbons, Kaugummi und Fruchtgummi liegen am anderen Ende und überstehen jede Pause zwischen zwei Terminen. Gebäck hängt stärker an der Packung als an der Rezeptur.

Haltbarkeit, Empfindlichkeit und die passende Menge

Anhaltspunkte für die Disposition. Maßgeblich ist immer das Datum auf der gelieferten Charge.
Warengruppe Haltbarkeit im Regelfall Verhalten bei Wärme Bestellmenge
Schokolade kurz, in Monaten gerechnet empfindlich, sichtbarer Schaden knapp bemessen, dafür öfter
Riegel kurz bis mittel je nach Überzug empfindlich von Termin zu Termin
Kekse und Gebäck mittel, abhängig von der Packung unempfindlich, aber bruchgefährdet nach Termin, mit kleiner Reserve
Fruchtgummi lang unempfindlich, wird nur weich Halbjahresbedarf vertretbar
Lutschbonbons sehr lang unempfindlich Vorrat über die Saison hinweg
Kaugummi sehr lang formstabil Jahresmenge möglich

Ein Punkt wird beim Bestellen selten angesprochen und kann teuer beantwortet werden: Das aufgedruckte Datum bezieht sich auf die Herstellung, nicht auf Ihre Lieferung. Ware kann mit halber Laufzeit ankommen und einwandfrei sein.

Mindestbestellmengen stehen seltener im Weg, als die Auftragsproduktion vermuten lässt: 24.103 Artikel tragen gar keine, und wo eine gilt, liegt sie meist bei 50 oder 100 Stück. Eng wird es erst dort, wo eine eigene Form entsteht.

Die Wärmegrenze verläuft mitten durch das Sortiment

Über Hitze wird bei Süßwaren gern pauschal gesprochen, und pauschal ist es falsch. Die Grenze verläuft nicht zwischen Sommer und Winter, sondern zwischen einer Warengruppe und allen übrigen. Schokolade ist der einzige Teil dieses Sortiments, den Wärme wirklich zerstört; Fruchtgummi, Bonbons, Kekse und die meisten Riegel überstehen ihn.

Was dabei geschieht, ist kein Verderb im Sinne der Genusstauglichkeit, sondern ein Schaden am Aussehen — und der wiegt bei einem Werbeartikel schwerer. Kakaobutter schmilzt und kristallisiert beim Abkühlen anders aus; zurück bleibt ein gräulicher Belag, der wie Schimmel wirkt und keiner ist. Dazu kommt die Verformung.

Praktisch folgen daraus drei Entscheidungen, und keine davon kostet Geld. Die erste ist der Liefertermin: Ware, die im Hochsommer nicht verteilt wird, sollte dann auch nicht unterwegs sein. Die zweite ist der Lagerort — ein Raum unter dem Dach ist der schlechteste Platz im Haus. Die dritte ist der Ausweich auf eine unempfindliche Gruppe.

Zeitlich ist mehr Spielraum vorhanden, als die meisten annehmen. Der Regelfall liegt bei 10 Werktagen bis versandfertig, 8.903 Artikel sind in wenigen Werktagen so weit, der schnellste in 1 Werktagen. Diese kurze Strecke spricht für das Nachlegen und gegen den Vorrat.

Zwei Stufen: bedruckte Standardware und eigene Produktion

Der Bestand trennt in zwei Wege, und die Trennung hat wenig mit dem Preis zu tun und viel mit dem Vorlauf. Der erste ist bedruckte Standardware: Der Artikel existiert, die Rezeptur steht, die Kennzeichnung ist verfasst und geprüft, Ihr Motiv kommt auf Folie oder Schuber. Der Aufwand steckt in der Druckdatei.

Der zweite Weg ist Auftragsproduktion. Ein individuell geformter Lutscher ab 0,77 € oder ein Kaugummi in eigener Ausführung ab 0,97 € sind keine bedruckten Artikel, sondern produzierte. Hier entsteht die Kennzeichnung neu, und mit ihr verschiebt sich, wer als Verantwortlicher auf der Packung genannt wird.

Drei Dinge treten dabei zusammen auf: eine höhere Mindestmenge, ein längerer Vorlauf und ein zusätzlicher Freigabeschritt, der nicht dem Zeichen gilt, sondern dem Text. Im Sortiment sind 24 Veredelungsverfahren hinterlegt; für Essbares kommen vier in Betracht, und alle arbeiten an der Hülle.

Verfahren an der Verpackung

Regelwert und Spanne in Werktagen, gerechnet ab der Freigabe des Andrucks und ohne Transport.
Verfahren Wofür bei Süßware Farbigkeit Werktage
Digitaldruck Folie, Banderole, Schuber volle Farbigkeit meist 10 (1 bis 25)
Etikett Aufkleber auf Tüte, Dose und Box volle Farbigkeit, auch klein wie beim Digitaldruck, es ist derselbe Vorgang
Siebdruck Dosen, Gläser, ebene Flächen eine Farbe je Durchgang, deckend meist 10 (1 bis 40)
Tampondruck Deckel und gewölbte Kleinteile eine Farbe je Durchgang meist 10 (1 bis 35)

Der Digitaldruck ist das Verfahren dieser Warengruppe, weil die Träger fast immer Papier oder Folie sind — 4.409 Artikel sind dafür vorgesehen. Er kennt keinen Aufpreis je Farbe, und das wiegt hier schwer: Pflichttext und Motiv stehen auf derselben Fläche.

Das Etikett ist der unterschätzte Weg. Gedruckt wird es wie jede andere Folie, es kommt nur später auf die fertige Packung. Damit lassen sich zwei Aufgaben auf einmal lösen: das Zeichen auf unbedruckt gelieferte Ware bringen und fehlende oder fremdsprachige Angaben nachtragen.

Beim Siebdruck lohnt der Blick auf die Spanne statt auf den Regelwert: Die Angaben reichen von 1 bis 40 Werktagen. Für Dosen und Gläser, in denen Bonbons geliefert werden, ist er das haltbarere Verfahren, weil er deckend aufträgt.

Der Tampondruck spielt nur dort eine Rolle, wo ein gewölbter Deckel zu bedrucken ist; 12.078 Artikel kommen dafür in Frage. Für die Papier- und Folienflächen dieser Gruppe bleibt er die Ausnahme.

Für einzelne Empfänger
Eigene Form, eigene Rezeptur, eigenes Präsent
Höhere Preislage, kleinere Menge, längerer Vorlauf. Nettopreise ohne Veredelung.

Von der Auswahl bis zur Auslieferung

  1. 1 Warengruppe nach Verteilzeitraum wählen Wann und über welche Spanne wird verteilt? Das trennt Schokolade von den haltbaren Gruppen, bevor über Artikel oder Motiv gesprochen wird.
  2. 2 Rezepturfassung festlegen Standard, zuckerfrei oder vegan bestimmt Zutatenverzeichnis, Pflichthinweise und damit den Textbedarf.
  3. 3 Freies Feld abfragen Nicht das Packungsmaß, sondern das, was nach den Angaben übrig bleibt. Erst dieser Wert taugt als Vorgabe.
  4. 4 Motiv auf dieses Maß zeichnen Vorlage in Pfaden, kräftige Linien, keine Haarstriche. Was auf der kleinsten Einheit sitzt, sitzt auch darüber.
  5. 5 Andruck und Text gemeinsam freigeben Bei Essbarem sind das zwei Abnahmen auf einem Bogen: das Zeichen und die Kennzeichnung.
  6. 6 Liefertermin nach Verteiltermin setzen Nicht so früh wie möglich, sondern so spät wie sicher. Jeder Monat im Lager geht von der Laufzeit ab.

Häufige Fragen zu essbaren Werbeartikeln

Dürfen wir Lebensmittel als Werbeartikel verschenken?
Ja. Sie werden damit aber zu demjenigen, der die Ware weitergibt — auch ohne Gegenleistung greifen die Vorschriften. Praktisch heißt das zweierlei: Die Packung bleibt so, wie sie geliefert wurde. Und Lieferschein sowie Rechnung gehören aufbewahrt; sie belegen, aus welcher Charge Ihre Ware stammt.
Wie groß darf unser Logo auf einer kleinen Tüte werden?
Kleiner, als das Foto im Katalog nahelegt. Bei den kleinsten Einheiten ist ein erheblicher Teil des bedruckbaren Bereichs belegt, bevor gezeichnet wird. Die brauchbare Auskunft ist nicht das Format der Tüte, sondern das Maß des freien Feldes — und das nennt der Lieferant auf Nachfrage.
Kann das Logo auf die Süßigkeit selbst gedruckt werden?
Bei einem Teil des Sortiments ja: Schokoladenlinsen und bestimmte Kekse nehmen es direkt auf, und es bleibt bis zum letzten Bissen zu sehen. Der Preis dafür ist eine gröbere Zeichnung, meist eine einzige Farbe und ein kleineres Feld. Die Umverpackung steht dann kaum noch zur Verfügung.
Wie lange ist Werbe-Süßware haltbar?
Das hängt an der Gruppe, nicht am Preis. Fruchtgummi, Kaugummi und Bonbons überstehen mehr als ein Jahr; Tafeln, Pralinen und Riegel weniger, weil Fett und Füllungen die Grenze setzen. Wichtiger als jeder Regelwert ist das Datum, mit dem die Ware ankommt — lassen Sie es sich vorher bestätigen.
Übersteht Schokolade den Versand im Sommer?
Ohne Kühlung selten unbeschädigt. Sie wird nicht ungenießbar, verliert aber ihr Aussehen: heller Belag, verzogene Gestalt, ein Aufdruck, der schief sitzt. Als Geschenk ist sie damit erledigt. Einfacher ist, für die warmen Monate eine andere Gruppe zu wählen und die Tafeln in die kühlere Jahreshälfte zu legen.
Was ändert sich bei einer zuckerfreien oder veganen Fassung?
Das Zutatenverzeichnis und damit der gesamte Pflichttext. Bei Zuckeraustauschstoffen tritt ein vorgeschriebener Hinweis hinzu, der Platz beansprucht. Wer zwei Fassungen nebeneinander bestellt, bestellt zwei Positionen mit zwei Kennzeichnungen und oft getrennten Mindestmengen — selbst wenn dasselbe Zeichen auf beiden steht.
Wie viel Vorlauf braucht eine eigene Form oder Rezeptur?
Deutlich mehr als ein Aufdruck, und der Unterschied liegt weniger in der Fertigung als in den Abnahmen. Neben dem Andruck steht eine zweite Prüfung an, die den Pflichttext betrifft, und bei neuer Rezeptur ein Erstmuster, das probiert werden sollte. Rechnen Sie in Wochen.
Wie viele Stück sollten wir bestellen?
Weniger, als die Staffel nahelegt. Rechnen Sie nicht mit einem Jahresbedarf, sondern mit den Terminen des nächsten halben Jahres: Wie viele Anlässe stehen an, wie viele Personen kommen je Anlass, und wie viel wird am Tresen verbraucht? Bei den haltbaren Gruppen darf aufgerundet werden, bei Schokolade nicht.

Was wir vor der Bestellung prüfen

Bei Lebensmitteln entstehen die teuren Fehler nicht in der Fertigung, sondern davor: ein Motiv auf einem falschen Maß, eine Fassung mit anderem Zutatenverzeichnis oder ein Termin, der die Ware in die heißeste Woche des Jahres legt.

  • Freies Feld statt Packungsmaß Wir nennen die Fläche, die nach den Pflichtangaben für Ihr Motiv übrig bleibt — bevor gezeichnet wird.
  • Kennzeichnung der gewählten Fassung Zutatenverzeichnis, Allergene und Pflichthinweise genau der Ausführung, die Sie bestellen.
  • Restlaufzeit vor der Menge Wir nennen die verbleibende Haltbarkeit der Charge, bevor die Bestellmenge feststeht.
  • Termin nach Ware statt Ware nach Termin Bei wärmeempfindlicher Ware sagen wir vorher, wenn ein Zustelltermin in die falsche Jahreszeit fällt.
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Wann und an wen wird verteilt?

Nennen Sie den Zeitraum, die ungefähre Stückzahl und ob die Ware unterwegs warm werden kann. Sie bekommen ein Angebot mit Stückpreis inklusive Druck, die verbleibende Laufzeit der Charge und eine Aussage dazu, wie viel Fläche Ihr Motiv bekommt.

Süßwaren anfragen

Weiterlesen und weiterplanen

Zwei Themenseiten schließen an diese an: die eine für den Anlass, an dem Essbares den größten Teil der Bestellungen trägt, die andere für Betriebe, die ihre Gäste täglich bewirten.

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